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Die Welt der Sekretärin im Studio Filmtheater

Meldung vom 9. Januar 2017

1905 wurde in der Kieler Stadtverwaltung die erste Sekretärin eingestellt. Mit der Verbreitung von Schreibmaschinen fanden immer mehr Frauen eine eigenständige Arbeit in Büros. War das Schreiben von Hand bisher eine Domäne der Männer, galt das „einfache“ Tippen von Texten an der Maschine als „ungelernte“ Frauenarbeit. Immer mehr Frauen übernahmen das Maschineschreiben. Nach dem Zweiten Weltkrieg verfestigten sich die Geschlechterrollen in den Büroberufen.

In Kooperation mit dem Kieler Stadt- und Schifffahrtsmuseum zeigt das Studio Filmtheater, Wilhelminenstraße 10, am Donnerstag, 19. Januar, um 18 Uhr die französische Komödie „Mademoiselle Populaire“. Die Veranstaltung ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung „Das Büro. Schreibtechnik und Büroarbeit 1900 – 1980“, die noch bis zum 29. Januar im Warleberger Hof, Dänische Straße 19, zu sehen ist.

Die romantische Komödie „Mademoiselle Populaire“ widmet sich dem Berufsbild der Sekretärin in den 1950er Jahren. Die hübsche Rose Pamphyle ist unzufrieden mit ihrem Leben und träumt davon, in die große Stadt zu ziehen. Sie bewirbt sich als Sekretärin. Obwohl Rose keine Berufserfahrung hat, stellt Louis Echard sie ein und ist erstaunt, wie schnell Rose auf der Schreibmaschine tippen kann. Während Louis versucht, Rose zur schnellsten Sekretärin zu machen, verliebt sich die junge Rose in ihren Chef.

Die Eintrittskarte für das Studio Filmtheater kostet sieben Euro und berechtigt zu einem kostenlosen Besuch der Ausstellung im Warleberger Hof.

Pressemeldung 018/9. Januar 2017/akr

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