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Gesucht: Zentren für Kreativwirtschaft

Jetzt Mittel zur Förderung beantragen

Die Landeshauptstadt Kiel will eine Förderung für Zentren ermöglichen, in denen Gründungswillige und bereits bestehende Unternehmen sowie Akteurinnen und Akteure der Kreativwirtschaft in Coworkingräumen, Innovation-Hubs und ähnlichen Strukturen interdisziplinär arbeiten.

So sollen diese in die Lage versetzt werden, Ideen weiter zu entwickeln, umzusetzen und dadurch Einkommensmöglichkeiten zu erschließen.

Die Bedeutung der Kreativwirtschaft in der Landeshauptstadt Kiel nimmt immer stärker zu. Kultur- und Kreativwirtschaft bilden einen dynamischen Wirtschaftssektor. Zentren der Kreativwirtschaft bündeln und fördern kreative und innovative Energien und leisten so auf unterschiedliche Art und Weise einen Beitrag zur Erneuerung und Förderung von unternehmerischer Tätigkeit, Innovation, Beschäftigung und Nachhaltigkeit.

Projektaufruf

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Die Kieler Ratsversammlung hat im Februar 2016 Mittel zur Förderung von Zentren für die Kreativwirtschaft in der Landeshauptstadt Kiel zur Verfügung gestellt.

Damit sollen Maßnahmen befördert werden, die räumliche Strukturen an dafür vorgesehenen (Stand-)Orten in Kiel entwickeln beziehungsweise konsolidieren helfen.

Die Förderung zielt darauf ab,

  • an ausgewählten Stellen in der Stadt eine langfristige räumliche Ballung kreativwirtschaftlicher Aktivitäten aufzubauen,
  • Coworkingräume für branchenübergreifendes Arbeiten zu schaffen, um Innovationspotenziale der Kreativwirtschaft zu heben,
  • Räume für Wissenstransfer aus kreativwirtschaftlichen Fachbereichen der Kieler Hochschulen in die Wirtschaft zu fördern sowie
  • eine nachhaltige Sicherung von Räumen in attraktiven und zentralen Lagen für die Kreativwirtschaft zu ermöglichen.

 

Fördermittel

In den Jahren 2017 bis einschließlich 2019 stehen zur Verfügung:

  • 2017: 53.500 Euro
  • 2018: 53.500 Euro
  • 2019: 53.500 Euro

Fördergegenstand

Gefördert werden:

  • Investitionskosten in die Immobilie, die der Ertüchtigung zur (Wieder-)Nutzbarmachung von Räumen dienen
  • Mietkosten (degressiv)
  • Betriebskosten (degressiv)
  • Ausstattungskosten
  • Sachkosten
  • Personalkosten, sofern diese in unmittelbarem Zusammenhang mit der Entwicklung beziehungsweise Konsolidierung von Zentren für Kreativwirtschaft stehen.

Voraussetzung für die Teilnahme

Antragsberechtigt sind juristische Personen.

Voraussetzung für eine Förderung ist das Vorliegen einer Notwendigkeit und einer Selbstfinanzierungsperspektive.

Wo möglich, sollen die Mittel im Zusammenspiel mit Förderungen aus Landes-, Bundes- und EU-Mitteln eingesetzt werden - allerdings so, dass eine Doppelförderung auszuschließen ist.

Fördersumme

Die Förderung für ein Vorhaben beträgt in den Jahren 2017 bis 2019 jährlich maximal 20.000 Euro pro Zentrum beziehungsweise pro Standort über einen Zeitraum von maximal drei Jahren (das heißt kumuliert maximal 60.000 Euro über drei Jahre).

Das Vorhaben kann mit einer Förderquote von bis zu 90 Prozent der förderfähigen Ausgaben gefördert werden.

Bei Gewährung einer Förderung in Form eines Miet- oder/und Betriebskostenzuschusses verringert sich die Förderquote über einen Zeitraum von maximal drei Jahren jährlich in der Regel um 20%.

Vorhaben mit förderfähigen Ausgaben von weniger als 5.000 Euro werden nicht gefördert.

Auswahlverfahren

Ein Bewertungsgremium entwickelt einen Vorschlag zur Vergabe der Mittel. Es wird gebildet aus:

  • einer Vertreterin/einem Vertreter der Kieler Wirtschaftsförderungs- und Strukturentwicklungsgesellschaft KiWi GmbH sowie
  • drei Vertretern/Vertreterinnen der städtischen Verwaltung: dem Leiter des Referates für Wirtschaft, dem Referenten für Kreative Stadt, einer Mitarbeiterin der EU-Regiestelle.

Die Auswahl erfolgt entsprechend den Zielen dieser Förderung und nach dem Konsensprinzip. Dem Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Kiel wird ein Vorschlag zur Vergabe der Mittel vorgelegt.

Auswahlkriterien

  • Vollständigkeit der eingereichten Unterlagen
  • Qualität der Projektbeschreibung, das heißt Darstellung
    - der Notwendigkeit, Schlüssigkeit, Verbindlichkeit, Aussagekraft sowie prinzipiellen Umsetzbarkeit,
    - des Finanzierungsplans unter Berücksichtigung der Selbstfinanzierungsperspektive,
    - der Planungsunterlagen (bei Bauvorhaben) sowie
    - gegebenenfalls der Kooperationspartner und der entsprechenden Vereinbarungen.

Zuwendungsbescheid

Bei Vorliegen der Voraussetzungen für eine Förderung wird nach Entscheidung des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt Kiel sowie nach Freigabe der Mittel durch den Wirtschaftsausschuss ein Zuwendungsbescheid mit Rechtsbehelfsverzicht durch die Landeshauptstadt Kiel zugestellt.

Es ist angestrebt, die Entscheidung über die Verteilung der Fördermittel zeitnah abzuschließen.

Ein Projektbeginn hat spätestens sechs Monate nach Zustellung des Zuwendungsbescheides zu erfolgen.

Städtische Zuwendungsrichtlinien

Es gelten die städtischen Zuwendungsrichtlinien in der jeweils letzten Fassung.

Rechtsanspruch

Es besteht kein Rechtsanspruch auf die Gewährung einer Förderung aufgrund dieses Aufrufes. Die Entscheidung erfolgt gemäß den Auswahl- und Förderkriterien nach pflichtgemäßem Ermessen im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel.

Inkrafttreten

Dieser Projektaufruf erscheint nach Beschluss des Wirtschaftsausschusses und tritt mit Veröffentlichung in Kraft. Er gilt vorbehaltlich zur Verfügung stehender Haushaltsmittel.

Kontakt

Beratung

Eine Beratung kann vor Antragsstellung in Anspruch genommen werden bei der:

Kieler Wirtschaftsförderungs- und Strukturentwicklungsgesellschaft KiWi GmbH
Unternehmensservice & Projektentwicklung
Sarah Friese
Telefon: 0431 / 2484-222
E-Mail sfriese@kiwi-kiel.de

Förderanträge sind gemäß der Veröffentlichung auf www.kiel.de bei der Landeshauptstadt Kiel zu stellen. Die Antragsfrist für diesen Aufruf endet am 31. Januar 2017.

 
Antragsstellung

Die Verwendung und vollständige Bearbeitung des Antragsformulars ist zwingend vorgeschrieben. Die prüffähigen Unterlagen sind in schriftlicher Form (einfach) und in digitaler Form (einfach) einzureichen bei der:
 
Landeshauptstadt Kiel
Referat für Wirtschaft
EU-Regiestelle
Rathaus
Fleethörn 9
24103 Kiel

Telefon: 0431 / 901-1106 und 0431 / 901-2206
E-Mail eu-regiestelle@kiel.de