Museumsbrücke Seegarten

Auf historischem Grund: Seegarten und Museumsbrücke

Noch bis Ende des 19. Jahrhunderts wurden am Seegarten unterhalb des Kieler Schlosses Schiffe gebaut. 1890 begann man, das Gelände touristisch zu nutzen. Es entstand ein Fähranleger mit insgesamt drei Brücken sowie ein Restaurantgebäude mit einem Aussichtsturm und einer Gartenanlage mit Musikpavillon und der Schankhalle.

Der Seegarten wurde zum beliebten Freizeitziel und Ausgangspunkt für Fährfahrten über die Förde. Trotzdem wurde die Anlage 1910 abgebrochen.

Die Schankhalle verschlug es als Gartenlaube nach Elmschenhagen. 1992 wurde sie vom Kieler Stadt- und Schifffahrtsmuseum erworben und aufwändig restauriert. Seit 2013 steht der kleine Bau auf der Museumsbrücke am Seegarten nahe seines Ursprungsortes.

Der Name „Brausebude“ ist so überliefert: Am Fähranleger wurde seinerzeit Limonade ausgeschenkt, weil es keine Alkoholkonzession gab, da man damals den Alkoholkonsum insbesondere unter den Werftarbeitern reduzieren wollte.

Museumsbrücke  mit Brausebude

Unter nationalsozialistischer Herrschaft wurde das Gelände als Aufmarschplatz während der Olympischen Spiele 1936 genutzt und seit den 1960er Jahren als Parkplatz für den Fähranleger nach Skandinavien.

Von den drei ursprünglichen Anlegestegen der Fördedampfer dient heute nur noch einer dem Fährverkehr, eine weiterer als Museumsbrücke, der dritte wurde abgebrochen. 

Unsere Schiffe

Historische Aufnahme: Tonnenleger Bussard unter Dampf

Tonnenleger „Bussard“
Die „Bussard“ wurde im Auftrag der Königlichen Wasserbau-Inspektion Flensburg auf der Jos. L. Meyer Werft in Papenburg gebaut und 1906 abgeliefert. 224.000 Goldmark kostete das 40 Meter lange Spezialschiff, für jene Zeit eine stattliche Summe.
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Historische Aufnahme: Seenotrettungskreuzer Hindenburg

Seenotrettungskreuzer „Hindenburg“
Mehr als 800 Menschen verdanken dem Motorrettungsboot „Hindenburg“ der Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) ihr Leben. Eine Gangway führt die Besucherinnen und -besucher von der Seegartenbrücke an Deck.
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Historische Aufnahme: Feuerlöschboot Kiel

Feuerlöschboot „Kiel“
Das Feuerlöschboot „Kiel" wurde 1941 auf der Hamburger Werft August Pahl für die Feuerwehr der Stadt Kiel gebaut. Das knapp 20 Meter lange Boot war bis zur Außerdienststellung 1986 das einzige Feuerlöschboot der Landeshauptstadt.
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