Gottfried-Brockmann-Preis
Zum zehnten Mal wurde 2003 der Gottfried-Brockmann-Preis der Landeshauptstadt Kiel vergeben. Er dient der Förderung junger Künstlerinnen und Künstler, die das 35. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und, wie es die Vergaberichtlinien formulieren, "für die Zukunft eine aussichtsreiche Entwicklung erwarten lassen".
Der Preis ist benannt nach dem Maler Gottfried Brockmann (1903 - 1983). In seiner Geburtsstadt Köln gehörte er der Gruppe "Kölner Progressiver" an; nach dem 2. Weltkrieg lebte er in Kiel, war hier eine Zeitlang Kulturreferent und unterrichtete an der Muthesius-Schule. Die Stadtgalerie würdigte ihn 1995/96 mit einer großen Ausstellung.
Auf Vorschlag einer Fachjury wird der Gottfried-Brockmann-Preis alle zwei Jahre von der Landeshauptstadt Kiel vergeben. Preisvergabe und Ausstellung finden in der Stadtgalerie statt.
Die Ausstellungen zum Gottfried-Brockmann-Preis zeigen neben den Arbeiten der Preisträgerin / des Preisträgers außerdem Werke von weiteren Künstlerinnen und Künstlern, die von der Jury zur Präsentation aufgefordert wurden. Diese Ausstellungen etablieren sich damit zunehmend als eine kleine Biennale über den aktuellen Stand jüngeren künstlerischen Schaffens in Kiel.
Bisher haben folgende Künstlerinnen und Künstler den Gottfried-Brockmann-Preis erhalten:
- Samuel Seger (2011)
- Hendrik Lörper (2009)
- Katrin Pieczonka (2007)
- Nina Heinzel (2005)
- Johanna Domke (2003)
- Matthias Meyer (2001)
- Kai Zimmer (1999)
- Miron Schmückle (1997)
- Hansjörg Schneider und Claudia Sweekhorst (1995)
- Ilka Kollath (1993)
- Julia Bornefeld (1991)
- Carsten Höller und Thomas Karp (1989)
- Johannes Michler (1987)
- Rainer Grodnick (1985)



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