Landeshauptstadt Kiel Kiel.Sailing.City

Fotoarchiv: Benutzung

Sie können gern als Benutzer/in ohne Voranmeldung zu den Öffnungszeiten des Lesesaals im Stadtarchiv selbst in den Fotobeständen recherchieren. Dafür stehen zwei PC-Arbeitsplätze bereit, über die derzeit mehr als 70.000 digitalisierte Bildern in der Bilddatenbank recherchierbar sind.

Daneben ist die Fotosammlung mit rund 35.000 Bildern über analoge Findmittel (Fotoordner) benutzbar. Die etwa 7.000 Postkarten der Postkartensammlung und die über 450 Fotoalben der Albensammlung mit rund 50.000 Bildern können Sie im Original an den Arbeitsplätzen im Lesesaal einsehen. Dieser Bildfundus von etwa 150.000 Bildern zur Kieler Stadtgeschichte ab den 1860er Jahren ist allgemein zugänglich.

Das Team des Stadtarchivs freut sich auf Ihren Besuch.

Online recherchieren

Neben dem Lesesaalbesuch können Sie auch im Fotoarchiv Online recherchieren. Das Stadtarchiv hat hier über 25.000 Kiel-Bilder online in einer angemessene "Bildschirmqualität" (nicht druckfähig) bereitgestellt, die gebührenfrei heruntergeladen und unter der Lizenz CC BY-3.0 SA DE weiterverwendet werden dürfen.

Falls Sie druckfähige Reprdouktionen haben möchten, so bekommen Sie diese über eine Bildbestellung im Lesesaal oder per Mail im Rahmen der Gebühren- und Benutzungssatzung des Stadtarchivs der Landeshauptstadt Kiel (siehe unten).

Reproduktionen

Falls Sie druckfähige Reprdouktionen haben möchten, so bekommen Sie diese über eine Bildbestellung im Lesesaal oder per Mail im Rahmen der Gebühren- und Benutzungssatzung des Stadtarchivs der Landeshauptstadt Kiel.

Die Mitarbeiter des Fotoarchivs arbeiten intensiv an der Zugänglichmachung weiterer Bildbestände. Bestände ohne eine abgeschlossene archivarische Erschließung können wir bedauerlicherweise nicht bereitstellen. Das Stadtarchiv bittet diesbezüglich um Ihr Verständnis.

Bilddatenbank am PC-Arbeitsplatz
Bilddatenbank am PC-Arbeitsplatz

Digitale Reproduktionen können nach den Bestimmungen der Benutzungs- und Gebührensatzung des Stadtarchivs der Landeshauptstadt Kiel bestellt werden, sofern keine Urheber- oder Persönlichkeitsrechte verletzt werden.

Ein Anspruch auf die Anfertigung von Reproduktionen besteht jedoch nicht.

Die bereitgestellte Reproduktion darf ohne Zustimmung des Stadtarchivs Kiel nicht vervielfältigt, weiterverbreitet oder veröffentlicht werden. Jede Form der Veröffentlichung der Reproduktionen ist genehmigungs- und gebührenpflichtig.

Die Genehmigung gilt nur für den bei der Reproduktion angegebenen Zweck, alle weiteren Verwendungen müssen genehmigt werden und sind abermals gebührenpflichtig.

Die Bildherkunft ist bei Veröffentlichungen in der Bildunterschrift anzugeben (nach dem Muster Stadtarchiv Kiel, Bildsignatur (falls bekannt), Fotograf (falls bekannt)).

­

Gebühren für die Bereitstellung von Reproduktionen

  • aus der Bilddatenbank (Lesesaal) 4,50 EUR pro Bild
  • aus der Fotosammlung, Postkarten 5,00 EUR Grundgebühr + 6,00 EUR pro Bild
  • aus Fotoalben 5,00 EUR Grundgebühr + 6,00 EUR pro Albumseite
  • Schüler und Studenten erhalten 50% Ermäßigung auf die o.g. Gebühren.

Gebühren für die Veröffentlichung von Reproduktionen

  • Druckerzeugnisse bei einer Auflage bis 3.500 Stück 7,50 EUR je Reproduktion
  • Druckerzeugnisse bei einer Auflage von über 3.500 Stück 25,00 EUR je Reproduktion
  • Wiedergabe in Fernsehen oder Onlinediensten 30,00 EUR je Reproduktion
  • für Schüler und Studenten gebührenfrei

Benutzungseinschränkungen im Fotoarchiv - warum?

Alle digitalen Fotos können im Lesesaal des Stadtarchivs am Bildschirmarbeitsplatz eingesehen werden. Einige Dateien werden aber nicht an Benutzerinnen und Benutzer weitergegeben oder online veröffentlicht.

Warum nicht?
Das Stadtarchiv Kiel darf nicht alle Fotos aus seinen Beständen weitergeben oder online veröffentlichen. Es muss die rechtlichen Grenzen respektieren, die das Urheberrecht und das Recht am eigenen Bild ziehen.

1. Urheberrechtsgesetz

Das Urheberrecht bestimmt, dass nur der Urheber, das heißt der Fotograf, oder seine Rechtsnachfolger darüber bestimmen dürfen, wie ein Foto verbreitet oder veröffentlicht wird. Dieses Recht gilt bis 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers.

Nach Ablauf dieser Frist können die Fotos frei verwendet werden, sie sind „gemeinfrei“. Auch sehr alte Fotos können noch dem Urheberschutz unterliegen. Der Urheber oder seine Rechtsnachfolger dürfen aber dem Stadtarchiv Nutzungsrechte übertragen. Sie können somit die Weitergabe und die Veröffentlichung der Fotos erlauben.

Das Stadtarchiv Kiel verbreitet und veröffentlicht daher nur Fotos, die nachweislich „gemeinfrei“ sind oder deren Nutzungsrechte an das Stadtarchiv übertragen worden sind.

Rechtsgrundlage: Urheberrechtsgesetz vom 9. September 1965 (BGBl. I S. 1273), das zuletzt durch Artikel 1 des Gesetzes vom 5. Dezember 2014 (BGBl. I S. 1974) geändert worden ist:
www.gesetze-im-internet.de/urhg

2. Recht am eigenen Bild

Das Recht am eigenen Bild schützt uns davor, dass Bilder, auf denen wir zu sehen sind, gegen unseren Willen veröffentlicht und verbreitet werden. Damit dürfen Bildnisse nur mit Einwilligung des Abgebildeten oder seiner Rechtsnachfolger veröffentlicht werden. Dieses Recht erlischt erst 10 Jahre nach dem Tod einer Person.

Ohne Einwilligung des Abgebildeten dürfen nur Bilder aus dem Bereich der Zeitgeschichte oder Bilder von Versammlungen oder Umzügen veröffentlicht werden. Auch wenn die Personen auf den Bildern nur Beiwerk neben dem Hauptmotiv sind, darf das Bild veröffentlicht werden.

Das Stadtarchiv Kiel filtert daher vor einer Veröffentlichung alle Fotos heraus, die das Recht am eigenen Bild verletzen könnten. Davon sind insbesondere Aufnahmen aus dem privaten Alltag betroffen.

Rechtsgrundlage: Gesetz betreffend das Urheberrecht an Werken der bildenden Künste und der Photographie in der im Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnummer 440-3, veröffentlichten bereinigten Fassung, das zuletzt durch Artikel 3 31 des Gesetzes vom 16. Februar 2001 (BGBl. I S. 266) geändert worden ist (Kunsturheberrechtsgesetz):
www.gesetze-im-internet.de/kunsturhg