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Porträt Stadtpräsident Hermann Köster

Porträt Stadtpräsident Hermann Köster

Gemalt von
Karl Kluth
1971

Öl auf Hartfaser
88 x 103 cm 

 

Das Porträt hängt
in der Galerie vor dem
Ratssaal des Rathauses 

 

Der Porträtierte

Stadtpräsident Hermann Köster
Amtszeit 1955 - 1970 
Biografie 

Der Künstler

Karl Kluth, geb. 12.01.1898 Halle/Saale, gest. 15.12.1972 Hamburg

1919-1922 Akademie Karlsruhe, die ihm 1920 durch ein Stipendium die Fortsetzung seiner Ausbildung in Hamburg ermöglichte.

Ab 1923 Ausstellungen mit der Hamburgischen Sezession, zunächst mit wenig Anerkennung; insbesondere die intensive Farbgebung seiner Werke wurde von der konservativen Hamburger Kunstkritik abgelehnt. 1928 erfolgreiche Ausstellung in Berlin, die auf Hamburg zurückwirkte. 1929 erster Besuch bei Edvard Munch.

1933 berief Direktor Max Sauerlandt Kluth an die Landeskunstschule. Unter den Nationalsozialisten als „entartet“ verfemt, wurden seine Werke aus der Hamburger Kunsthalle entfernt. Seit 1937 war Kluth Bühnenbildner am Kieler Theater, mit dessen Intendanten Kurt Eggers-Kestner er befreundet war. Nach neuerlichen „Kulturbolschewismus“-Vorwürfen gegen seine Bühnenbilder  Rückkehr nach Hamburg, 1940 vorübergehend Arbeit an einer Kunstschule,  bevor er zum Kriegsdienst eingezogen wurde.

1949 Rückkehr aus russischer Gefangenschaft, 1950 Wahl in den Vorstand des Deutschen Künstlerbundes. Von 1952 bis 1965 Dozent an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg; aus seiner Kunstklasse gingen die Maler der Gruppe ZEBRA (u. a.  Peter Nagel) hervor. 1956 und 1966 große Retrospektiven im Hamburger Kunstverein, 1972 letzte Ausstellung in Oldenburg.

Weiterführende Literatur

Literatur zu Stadtpräsident Köster ist dem Link (vgl. oben) angefügt.

Literatur zu Karl Kluth:

  • Bruhns, Maike: Karl Kluth (1898-1972), in: Die Maler. Arthur Illies, Friedrich Ahlers-Hestermann, Karl Kluth (Hamburg 1989)
  • Feddersen, Berend Harke: Schleswig-Holsteinisches Künstler-Lexikon (Niebüll 2005)
  • Wikipedia-Artikel 'Karl Kluth', [Stand: 24.04.2013]