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Stolpersteine in Kiel

Beteiligung von Schulen

Die Verlegung von Stolpersteinen wird in Kiel von mehreren Schulen begleitet. Zusammen mit ihren Lehrkräften forschen Schülerinnen und Schüler über die Opfer nationalsozialistischer Gewalt in unserer Stadt. Von Verfolgung und Ermordung waren nicht nur Erwachsene betroffen, sondern ganze Familien und sogar Kinder.

Einige Opfer waren in demselben Alter wie die heute recherchierenden Jugendlichen. Für die Schülerinnen und Schüler handelt es sich durch die intensive Beschäftigung mit dem Thema nicht mehr um anonyme Opfer, sondern um Menschen, die in unserer Nachbarschaft lebten. Jede Schülergruppe übernimmt die Patenschaft für ein oder mehrere Opfer.

Für die Vorbereitung zukünftiger Stolpersteinverlegungen werden noch Schulpaten gesucht.

Fachkundige Ehrenamtler unterstützen Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler bei ihren Nachforschungen. Viele historische Quellen stehen in Kopie zur Verfügung.
Kontakt über Angelika.Stargardt@kiel.de.

Das Kieler Stadtarchiv hat ein Merkblatt entwickelt, um die Recherche zu erleichtern. Die Ansprechpartner dort sind unter stadtarchiv@kiel.de zu erreichen.

Die Ergebnisse ihrer Recherchen tragen die Schülerinnen und Schüler vor. Mit redaktioneller Unterstützung durch fachkundige Ehrenamtler werden die Texte unter www.kiel.de und in einem Faltblatt veröffentlicht.

Bisher haben sich folgende Schulen beteiligt:

  • Landesförderzentrum körperliche und motorische Entwicklung Schwentinental
  • Gemeinschaftsschule Friedrichsort
  • Gemeinschaftsschule Hassee
  • Gymnasium Altenholz
  • Gymnasium Elmschenhagen
  • Gymnasium Kronshagen
  • Gymnasium Wellingdorf
  • Humboldt-Schule Kiel
  • Käthe-Kollwitz-Schule
  • Kieler Gelehrtenschule
  • Max-Planck-Schule
  • RBZ Wirtschaft . Kiel, Standort Ludwig-Erhard-Schule
  • RBZ Wirtschaft . Kiel, Standort Ravensberg
  • Ricarda-Huch-Schule

Zwei Stolpersteine