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Wohngeld: Antragsberechtigung und Leistungsvoraussetzungen

Wohngeld als Mietzuschuss

Wohngeldberechtigt für den Mietzuschuss sind Personen, die

  • Mieter einer Wohnung oder eines Zimmers,
  • Untermieter,
  • mietähnlich Nutzungsberechtigte, insbesondere Inhaber einer Genossenschafts- oder einer Stiftswohnung,
  • Inhaber eines dinglichen Wohnungsrechts,
  • Eigentümer eines Hauses mit mehr als zwei Wohnungen,
  • Bewohner eines Heimes im Sinne des Heimgesetzes oder der entsprechenden Gesetze der Länder

sind und diesen Wohnraum selbst nutzen.

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Wohngeld als Lastenzuschuss

Wohngeldberechtigt für den Lastenzuschuss sind Personen, die

  • Eigentümer einer Wohnung oder eines Hauses sind,
  • Erbbauberechtigte sind,
  • ein eigentumsähnliches Dauerwohnrecht, Wohnungsrecht oder einen Nießbrauch innehaben,
  • einen Anspruch auf Bestellung oder Übertragung des Eigentums, des Erbbaurechts, des eigentumsähnlichen Dauerwohnrechts, des Wohnungsrechts oder des Nießbrauches haben

und diesen Wohnraum selbst nutzen.

Voraussetzung für den Miet- und Lastenzuschuss ist, dass der Wohnrauminhaber den Wohnraum bewohnt und die Miete oder Belastung dafür aufbringt.

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Nicht anspruchsberechtigt auf Wohngeld ist...

  • wer über den Einkommensgrenzen liegt 
     
  • wenn allen Haushaltsmitgliedern Leistungen zur Förderung der Ausbildung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz bzw. nach § 56, § 116 Abs. 3 oder § 122 des Dritten Buches Sozialgesetzbuch (SGB III) dem Grunde nach zustehen.
     
    Dies gilt jedoch nicht, wenn diese Leistungen ausschließlich als Darlehen gewährt werden. Sofern mindestens ein Haushaltsmitglied nicht berechtigt ist, eine solche Leistung zu empfangen, z.B. das Kind einer alleinerziehenden Person oder die Eltern eines Studierenden, besteht hingegen ein Wohngeldanspruch 
     
  • wenn ein alleinstehendes Haushaltsmitglied einen Anspruch auf Leistungen nach dem §§13 oder 17 Abs. 1 des Unterhaltssicherungsgesetztes hat -
    Der Ausschluss besteht für die Dauer des freiwilligen Wehrdienstes
     
  • wenn die selbst genutzte Wohnung nicht Mittelpunkt der Lebensbeziehungen ist
     
  • wer nicht Mieter oder Eigentümer einer Wohnung ist, wer also beispielsweise in einem Hotel lebt
      
  • wenn die Inanspruchnahme von Wohngeld missbräuchlich wäre, insbesondere bei erheblichem Vermögen
     
  • ein Empfänger einer Transferleistung sowie die Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft, wenn bei der Berechnung Kosten der Unterkunft berücksichtigt worden sind.
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Leistungsvoraussetzungen

Wohngeld können Sie nur erhalten, wenn Sie einen Antrag stellen und die Erfüllung der Voraussetzungen nachweisen.

Wohngeld wird in der Regel für 12 Monate bewilligt. Danach muss ein Antrag auf Weiterbewilligung von Wohngeld gestellt werden.

Wohngeld wird erst vom Beginn des ersten Monats an geleistet, in welchem der Antrag in der Wohngeldbehörde eingegangen ist. Für zurückliegende Zeiträume gibt es in der Regel kein Wohngeld.