Ehrengräber in Kiel

Ida Hinz Stadtpräsidentin

* 28.12.1904 in Bönebüttel

+ 26.5.1986 in Kiel

Das Ehrengrab befindet sich auf dem Alten Urnenfriedhof , Feld 25, Nr. 17-18.

Ida Hinz
Ida Hinz

Ida Hinz war von 1946 bis 1974 Mitglied der Ratsversammlung in Kiel. Während dieser Zeit war sie Stadträtin des Wohnungsamtes in der zerbombten Landeshauptstadt und anschließend Dezernentin des Gartenamtes und sorgte so viel für die Begrünung Kiels.

Ab 1952 wurde sie stellvertretende Stadtpräsidentin und 1970 als erste Frau in der Geschichte der Stadt Kiel Stadtpräsidentin. 1974 würdigte die Stadt Kiel ihre Verdienste mit der Verleihung der Ehrenbürgerrechte. Damit sollte die beispielhaft kommunalpolitische Tätigkeit von „uns Ida“, wie sie weithin genannt wurde, gewürdigt werden.  

Viele Zeichen des respektierlichen Dankes gab es für Ida Hinz, so unter anderem das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse, die Freiherr-vom-Stein- und die Andreas-Gayk-Medaille, die Goldmedaille des Kieler Kommunalvereins oder der ihre oft bewiesene Fröhlichkeit auszeichnende Ritterorden „Amica Laetitiae“.

Das Grab von Ida Hinz auf dem Alten Urnenfriedhof
Das Grab von Ida Hinz auf
dem Alten Urnenfriedhof

Sie war eine schlichte, sehr feine Frau, die die Stadt Kiel mit Charme im In- und Ausland repräsentierte und auch bei politisch Andersdenkenden immer Anerkennung gefunden hat.

Nach längerer Krankheit starb die 81jährige sehr still und leise in ihrer Gaardener Wohnung in den Armen ihres Mannes.