Nordfriedhof – Marine- und Kriegsgedenkstätten

S.M.S. "Yorck"

Das Grab befindet sich auf Feld P, Nr. 261-263.

Gemeinschaftsgrab der Matrosen der S.M.S. Yorck
Gemeinschaftsgrab der Matrosen
der S.M.S. Yorck

Der Große Kreuzer "Yorck" wurde 1903/04 bei Blohm & Voss gebaut und am 21. November 1905 in Dienst gestellt.

Am 31. März 1911 starben bei einem Unfall im Ausrüstungshafen der Kaiserlichen Werft in Kiel drei Matrosen. Aus ungeklärten Gründen gab es auf dem Schiff eine schwere Explosion im Heizraum.

Darin befanden sich auch mehrere Kanister mit Benzol. Eine gewaltige Stichflamme gelangte durch einen Ventilator in den Maschinenraum und tötete drei Mann. Sie wurden am 3. April 1911 auf dem Nordfriedhof beigesetzt.

Die S.M.S. Yorck
Die S.M.S. Yorck

In den folgenden Jahren war die „Yorck“ in mehrere Unfälle verwickelt: Am 2. November 1912 verfing sich bei einer Minensprengübung auf einer Pinasse des Kreuzers die Zündschnur. Beim Klarieren explodierte die Mine und riss zwei Besatzungsmitglieder in den Tod.

Am 4. März 1913 rammte die "Yorck" vor Helgoland das Torpedoboot S 178, welches daraufhin sank. 69 Seeleute verloren ihr Leben. Die "Yorck" trug nur leichte Schäden davon. 
 
Am 4. November 1914 lief das Schiff in der Außenjade bei dichtem Nebel auf eine deutsche Sperrmine und sank. Von den 717 Besatzungsmitgliedern starben 336.

 
Lageplan "Marine- und Kriegsgedenkstätten"