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Gdynia - Ein Blick in die Wirtschaft

Der erste Hinweis über die Existenz des Dorfes Gdynia stammt aus dem Jahre 1253. Die
Bewohner beschäftigten sich mit der Fischerei und der Landwirtschaft. Bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges lebten hier nur 1.000 Menschen.

Hafenanlagen und Teilansichten der Stadt im Vordergrund
Hafen mit Blick auf Teile der Stadt

Die steigende Beliebtheit der Erholung an der See trug dazu bei, dass die Stadt sich im 20. Jahrhundert langsam in eine touristische Richtung entwickelte. Mit dem Bau der  Hafenanlagen wurde im Jahr 1923 begonnen. 15 Jahre später dominierte Gdynia den Schiffsverkehr im gesamten Ostseeraum. Stark gehemmt wurde die wirtschaftliche Entwicklung von Gdynia durch den Ausbruch des 2. Weltkrieges.

 

Die Hafenanlagen und die Werft waren am Ende des Krieges völlig zerstört. Dennoch entwickelte sich Gdynia zur größten Reparaturwerft der polnischen Flotte. Bereits 1951 fand der erste Stapellauf eines Schiffsneubaus statt.

Einen erneuten Entwicklungsschub erfuhr die Stadt mit der politischen Wende im Jahr 1989. Die Stadt bildet mit der größten Stadt Gdánsk und dem kleineren Ort Sopot die Wirtschaftsregion Trójmiastro. Heute ist Gdynia nicht nur die Basis der Fischerei und Handelsflotte, sondern verfügt auch über die größte und modernste Hafenanlage Polens. Vorrangig bleibt das Ziel, die Hafen- und Seedienstleistungen weiter zu entwickeln. Heute ist Gdynia eine pulsierende Hafenstadt mit dem höchsten Pro-Kopf-Einkommen Polens.

Hafenanlagen und Blick auf das Stadtpanorama
Die Hafenanlagen der Stadt Gdynia

Seit dem 1. Mai 2004 ist Polen ein Vollmitglied der Europäischen Union und damit bieten sich weitere Chancen, der wirtschaftlichen Entwicklung und des Fortschritts.Heute gibt es 8 Universitäten und Hochschulen in Gdynia mit ca. 13.000 Studierenden. Schwerpunkte der Ausbildung sind der maritime Bereich sowie die Ökonomie. 

 

 

Beispielhaft drei Wirtschaftsindikatoren Polens (2012): Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf in US $ 12.302, Inflationsrate 3,7 Prozent, Arbeitslosenquote 10,01 Prozent

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