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Stralsund - Ein Blick in die Wirtschaft

Stralsund erhielt 1234 das Stadtrecht nach Lübecker Vorbild. Im 14. Jahrhundert war sie die bedeutendste Hansestadt nach Lübeck. Nach dem Niedergang der Hanse nahm Stralsunds Bedeutung ab.

Hafenanlagen, Stadtansicht und Brücke über den Strelasund
Stadtansicht und Brücke über den Strelasund 

Die Stadt lebte jedoch weiterhin vorwiegend vom Handel und vom Schiffbau. Nach einer fast 200 jährigen Zugehörigkeit zum Königreich Schweden, kam Stralsund im 19. Jahrhundert zu Preußen.

Während der Zeit der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) war der Hauptindustriezweig der Schiffbau. Auftraggeber war insbesondere die Sowjetunion.

 

Wirtschaftlich stand die Stadt nach der politischen Wende  (ab Nov. 1989) vor großen Herausforderungen. Heute prägen insbesondere die drei großen T -also Tradition, Tourismus und Technologie -  den Wirtschaftsstandort Stralsund. Auch wenn sich die Werftindustrie heftigen Turbulenzen ausgesetzt sieht, so zählen die maritime Wirtschaft und der Hafen dennoch zu den Kernkompetenzen der Stadt. Im Seehafen wird Stück- und Schüttgut, wie etwa Salz, umgeschlagen. Der Stadthafen wird von See- und Flusskreuzfahrtschiffen sowie von Yachten als Ziel- und Ausgangshafen genutzt. Im Industrie- und Gewerbepark Franzenshöhe sind Unternehmen der Metallindustrie im Bereich Zuschnitt, Verformung, Veredelung und Entrostung ansässig.

Historische Giebelhäuser in Stralsund
Stralsunds Kleinod - Die Bürgerhäuser

Der Tourismus hat sich zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor entwickelt. Dieser bildet die Grundlage für die Expansion eines vielseitigen Dienstleitungsbereichs. Dazu gehören auch Unternehmen der IT-Branche.

Die Fachhochschule Stralsund bildet etwa 2.500 Studierende in den Fachbereichen
Elektronik und Informatik, Maschinenbau und Wirtschaft aus.

 


Beispielhaft drei Wirtschaftsindikatoren für Deutschland (2012): Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf in US $ 41.513, Inflationsrate 2,0 Prozent, Arbeitslosenquote 6.5 Prozent 

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