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Hochwasser

Sturmflutszenarien werden in Schleswig-Holstein vorwiegend mit der Nordseeküste verbunden. Aber auch an der Ostsee gibt es einige überflutungsgefährdete Bereiche.

Bei der bisher schwersten Sturmflut an der Ostseeküste im November 1872 wurden Wasserstände bis zu 3,30 Metern über NN gemessen. Als überflutungsgefährdete Bereiche werden im Küstenschutz an der Ostsee daher alle Gebiete unter 3,50m üNN angesehen. Von den 637 km Ostseeküste in Schleswig-Holstein sind 119 km mit Deichen versehen. In Kiel haben wir einen Landesschutzdeich vor Friedrichsort auf einer Länge von 1,4 km. Weite Teile des Fördeufers sind außerdem durch Hafen- und Kaianlagen oder Spundwände befestigt.

Ausschnitt interaktive Hochwasserkarte
Ausschnitt interaktive
Hochwasserkarte 

Interaktive Hochwasserkarte
Welche Bereiche in Kiel bei Wasserständen von 1,5 m bis 3,5 m ohne Deiche oder schützende Bauwerke überflutet wären, können Sie im Online-Stadtplan ansehen.

Küstenstreifen
Aktuelle Wasserstände 

Aktuelle Wasserstände
Wenn Sie erfahren möchten, wie hoch das Wasser in Kiel gerade steht, können Sie auf den Seiten des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie nachsehen.

Foto: Mario Lehwald
Foto: Mario Lehwald

Hinweise zum Selbstschutz
Wenn Sie in einem überflutungsgefährdeten Bereich wohnen, gibt Ihnen die Hochwasserschutzfibel des Bundes Ratschläge. Die Fibel ist auf Binnenhochwasser an Flüssen und Seen ausgerichtet. Sie enthält jedoch viele allgemeine Hinweise für Vorsorgemaßnahmen, die Sie auch an der Küste treffen können.

Hochwasserbroschüre
Hochwasserbroschüre 

Richtiges Verhalten bei Sturmfluten
Die Hochwasserbroschüre "Sturmfluten - Wissenswertes und Hinweise zum Selbstschutz" gibt Ihnen Tipps für das richtige Verhalten bei Sturmfluten. In der Notfall-Beilage für Kiel finden Sie eine Checkliste für Notfallmaßnahmen.

Broschüre Katastrophenschutz
Ratgeber für Notfallvorsorge

Richtiges Handeln in Notsituationen
Wichtige Hinweise zum Selbstschutz bei Hochwasser und in allen anderen Notlagen gibt Ihnen die Broschüre des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.