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Festung Friedrichsort mit Alt-Friedrichsort

Vorbereitende Untersuchungen nach Baugesetzbuch

Als planerische wie rechtliche Grundlage für den anstehenden Prozess hat die Ratsversammlung der Landeshauptstadt Kiel für das Untersuchungsgebiet „Festung Friedrichsort mit Alt-Friedrichsort“ am 19. Februar 2015 die Einleitung Vorbereitender Untersuchungen nach § 141 Baugesetzbuch beschlossen (Drucksache 0079 / 2015).

Mittels dieses fachplanerischen Instrumentes sollen die Gegebenheiten vor Ort sowie der bestehende Sanierungsverdacht überprüft und sofern sich dieser bestätigt, mögliche Wege und Ziele einer städtebaulichen Sanierung aufgezeigt werden.

Das Ministerium für Inneres und Bundesangelegenheiten des Landes Schleswig-Holstein hat das Untersuchungsgebiet in das Städtebauförderungsprogramm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ aufgenommen. Die Vorbereitenden Untersuchungen wie weitere vorbereitende Planungsschritte werden auch mit Einsatz von Städtebauförderungsmitteln finanziert.

Der Auftrag wurde an das Büro S.T.E.R.N. Gesellschaft der behutsamen Stadterneuerung mbH mit dem Nachunternehmen STATTWERKE Consult GmbH vergeben, die in Abstimmung mit dem Stadtplanungsamt die Vorbereitenden Untersuchungen durchführt.

Das Untersuchungsgebiet

Das Untersuchungsgebiet stellt sich heute als großflächige Gemengelage dar. Es finden sich hier in engem räumlichem Zusammenhang Teilgebiete unterschiedlicher Ausprägung und Nutzung.

Einst im Zusammenhang vor allem der militärischen Besiedlung und Anlage entstanden und entsprechend genutzt, existieren dabei heute - trotz der bewahrten Grundstruktur - kaum mehr Bezüge und Verbindungen der Teilgebiete untereinander.

Die Teilgebiete sind

  • die ehemalige Festung Friedrichsort mit der südlich gelegenen magnetischen Messstelle der Bundeswehr
  • Alt-Friedrichsort mit dem Skagerrakufer
  • das Gewerbe- und Industriegebiet Friedrichsort
  • den Falckensteiner Strand
     

Bestandteile des Untersuchungsgebietes
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Untersuchungsgebiet - Karte des räumlichen Geltungsbereichs
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