Landeshauptstadt Kiel Kiel.Sailing.City

Fachinformatikerin / Fachinformatiker Fachrichtung Systemintegration

Die Bewerbungsfrist für den Ausbildungsbeginn am 1. August 2017 ist abgelaufen.


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Immer nett am Netzwerk

Gibt es noch Menschen ohne Computer? Das ist für viele kaum vorstellbar. Auch in den Ämtern der Landeshauptstadt Kiel sitzen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an modern ausgestatteten Arbeitsplätzen, schreiben E-Mails und suchen im Internet nach Informationen.

In der Stadtverwaltung sind etwa 2.500 Benutzerinnen und Benutzern täglich darauf angewiesen, dass ihre persönlichen Anwendungen funktionieren. Die Computer sind über Server miteinander vernetzt. Das heißt, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können über ihre PCs miteinander kommunizieren und haben einen gemeinsamen Zugriff auf Daten.

Fachinformatiker/innen der Fachrichtung Systemintegration betreuen die Kolleginnen und Kollegen in allen Fragen ihrer persönlichen Anwendungen. Sie richten Systeme ein, sorgen dafür, dass sie betrieben werden können, pflegen sie und beheben Fehler und Störungen.
Hat jedes Büro einen PC-Anschluss? Laufen die Schreibprogramme? Sind die Browser richtig konfiguriert? Welches Amt braucht die Standardsoftware, welches eine spezielle?

Oft gibt es Standardaufgaben wie zum Beispiel den Zugriff mehrerer PCs auf einen Drucker so einzurichten, dass er nicht streikt. Oder es kommt vor, dass die städtischen Textvorlagen "verschwinden“ und Bürokräfte nicht mehr mit Standardbriefen schreiben können. Manchmal gibt es zentrale Ausfälle, weil zu viele Daten einen Zugang blockieren. Wenn der Betrieb lahm liegt, steht die Hotline in der Abteilung Informationstechnik (IT) nicht still und die Fachinformatiker/innen müssen schnell Lösungen finden.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landeshauptstadt Kiel sind täglich auf die flexible Dienstleistung der Fachinformatiker/innen im Bereich Systemintegration angewiesen. Mit ihrer zentralen und verantwortungsvollen Aufgabe tragen sie dazu bei, dass die Stadtverwaltung kommunizieren kann. Intern und extern. Sie leisten somit auch einen wertvollen Beitrag für unsere Bürgerinnen und Bürgern. 
 

Voraussetzungen

  • mindestens Realschulabschluss
  • gute Mathematik- und Englischkenntnisse
  • Interesse für Informations- und Telekommunikationstechnik
  • Interesse für die vielfältigen Aufgaben der Stadtverwaltung
  • freundliche, hilfsbereite und aufgeschlossene Art
  • Teamfähigkeit
  • Flexibilität

 
Ausbildungsdauer

Drei Jahre 
 
 
Ausbildungsorte
Praxis:
Die Praxis wird in der Abteilung für Informations- und Telekommunikationstechnik der Landeshauptstadt Kiel vermittelt.
Theorie:
Die Theorie wird an der Beruflichen Schule Technik in Kiel-Gaarden vermittelt.
 

Du lernst in der Praxis

  • wie man Betriebssysteme und deren Anwendungsbereiche unterscheidet
  • worauf man beim Testen von Systemen achten muss
  • wie man Kunden informiert und berät
  • wie Daten und Funktionen zu Objekten zusammengefasst, Klassen definiert und Hierarchiediagramme erstellt werden
  • was beim Erstellen von Testkonzepten und -plänen zu beachten ist
  • worauf man beim Entwerfen von Datenmodellen achten muss
  • wie Netzwerkarchitekturen voneinander unterschieden werden
  • wie man Verfahren des Datenaustauschs anwendet
  • wie man Hard- und Softwarekomponenten in bestehende Systeme einpasst und in Betrieb nimmt
  • wie Softwarearchitekturen in Netze integriert werden
  • was man beim Einrichten von Bedienoberflächen und Benutzerdialogen beachten muss
  • Schulungsziele und -methoden festzulegen
  • wie Systeme unter Beachtung der Betriebsabläufe gesteuert werden
  • wie man Benutzerprobleme analysiert und Vorschläge zur Problemlösung unterbreitet

Außerdem erweitern bzw. vertiefen die Auszubildenden ihre Fertigkeiten und Kenntnisse in einem der folgenden Einsatzgebiete:

  • Rechenzentren
  • Netzwerke
  • Client-Server
  • Funknetze

Das Einsatzgebiet wird vom Ausbildungsbetrieb festgelegt. In der Berufsschule sind folgende Lernfelder Gegenstand des theoretischen Unterrichts:

  • der Betrieb und sein Umfeld
  • Geschäftsprozesse und betriebliche Organisation
  • Informationsquellen und Arbeitsmethoden
  • einfache IT-Systeme
  • fachliches Englisch
  • Entwickeln und Bereitstellen von Anwendungssystemen
  • vernetzte IT-Systeme
  • Markt- und Kundenbeziehungen
  • öffentliche Netze, Dienste
  • Betreuen von IT-Systemen
  • Rechnungswesen und Controlling

 
Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung beträgt ab 1. Februar 2017 (brutto)
1. Ausbildungsjahr: 918,26 Euro
2. Ausbildungsjahr: 968,20 Euro
3. Ausbildungsjahr: 1.014,02 Euro

 
Auswahl

Die Bewerberinnen und Bewerber absolvieren zunächst einen schriftlichen Einstellungstest. Nach einem erfolgreichen Test werden die Ergebnisse durch Auswahlgespräche und die eingereichten Bewerbungsunterlagen zu einem Gesamtbild ergänzt, das die Grundlage für eine Einstellungsentscheidung bildet.
 

Perspektiven nach der Ausbildung
Beschäftigung finden Fachinformatiker/innen der Fachrichtung Systemintegration in Unternehmen der IT-Branche. Sie sind auch in IT-Abteilungen von Betrieben unterschiedlicher Wirtschaftsbereiche tätig, um die IT-Infrastruktur einzurichten und zu betreuen.

Nach ihrer Ausbildung müssen sich die Fachinformatiker/innen meist entscheiden, welche Einsatzgebiete für sie in Frage kommen und worauf sie sich spezialisieren möchten. Das Spektrum reicht von Entwicklung, Konfiguration und Integration von Systemen der Informations- und Telekommunikationstechnik bis hin zu CAD-Systemen, Branchensystemen, kaufmännischen Anwendungen oder Lernsystemen.

Wer beruflich vorankommen will und eine leitende Position anstrebt, kann eine Aufstiegsweiterbildung ins Auge fassen. Dies kann eine Weiterbildung als Sonderfachkraft sein.
Darüber hinaus haben Personen mit einer Hochschulzugangsberechtigung die Möglichkeit, ein Studium in Betracht zu ziehen.

 
Selbstständigkeit

Auch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich: Fachinformatiker/innen der Fachrichtung Systemintegration können z.B. einen IT-Service- oder Handelsbetrieb gründen.

Weitere Informationen unter: berufenet.arbeitsagentur.de

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Lina Böhrensen

 
Deine Ansprechpartnerin ist
Lina Böhrensen
Telefon 0431 / 901-2204
E-Mail Lina.Boehrensen@kiel.de