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Landschaftsgärtnerin / Landschaftsgärtner

Die Bewerbungsfrist für den Ausbildungsbeginn am 1. August 2017 ist abgelaufen.



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Kraftvoll ins Grüne - im Team
Parks, Spielplätze, Sportplätze, Verkehrsinseln - die Landeshauptstadt ist grün. Die vielen Außenanlagen Kiels müssen bepflanzt und gepflegt werden, und dafür sind Gärtnerinnen und Gärtner der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau verantwortlich. Wenn es um die Gestaltung neuer Anlagen geht, verwirklichen sie die Pläne von Landschaftsarchitekten und -architektinnen.

Im Arbeitsalltag kommen auf die Landschaftsgärtnerinnen und Landschaftsgärtner Aufgaben zu, die so unterschiedlich sind wie unsere Stadt selbst: zum Beispiel Wege pflastern, Treppen und Trockenmauern bauen, Blumenwiesen oder Rasenfläche erstellen, Teiche anlegen oder Boden planieren. Meist müssen sie die Baustellen auch organisieren und Baumaschinen- und Materialbestellungen aufgeben. Bei der Landeshauptstadt Kiel sind sie dem Grünflächenamt unterstellt.

Mit ihrer  Arbeit tragen die Landschaftsgärtnerinnen und Landschaftsgärtner wesentlich zum Wohlgefühl der Bürgerinnen und Bürger bei. Außerdem leisten sie Umwelt- und Naturschutz, denn Grünflächen in der Stadt binden Immissionen, regulieren das Klima, reinigen die Luft, speichern Niederschläge und dienen auch dem Lärmschutz. 
 

Voraussetzungen

  • mindestens guter Hauptschulabschluss
  • gute Mathematik- und Deutschkenntnisse
  • Interesse für Natur und Umwelt
  • Wetterfestigkeit
  • stabile körperliche Verfassung (schweres Heben und Tragen)
  • Teamfähigkeit
  • Vorliebe für den Umgang mit unterschiedlichen Materialien und Werkstoffen (z.B. Bäume, Sträucher und Stauden, Naturstein, Betonpflasterstein, Holz und Beton)
  • handwerkliches Geschick
  • Flexibilität


Ausbildungsdauer
Drei Jahre 


Ausbildungsorte

Praxis:
Die Baustellen im Stadtgebiet werden vom Betriebshof in Suchsdorf im Alten Steenbeker Weg aus betreut.
Theorie:
Der Berufsschulunterricht findet an ein bis zwei Tagen pro Woche in der nahe gelegenen Abteilung Gartenbau und Floristik im Steenbeker Weg 153 in Kiel statt.


Ausbildungsinhalte

  • Fachrechnen
  • Bodenkunde
  • Botanik
  • Pflanzenschutz
  • Pflanzenernährung
  • Informationsbeschaffung und -auswertung (EDV)


Du lernst in der Praxis

  • wie Erden und Substrate zusammengesetzt sind und welche Eigenschaften sie haben
  • wie man Pflanzen bestimmt und welche Ansprüche und Eigenschaften diese haben, wie man Pflanzenkataloge nutzt
  • wie man Maschinen, Geräte, Werkzeuge und bauliche Anlagen pflegt, sie einsetzt und instand hält
  • wie man Schädigungen an Pflanzen feststellt und welches die Ursachen dafür sind
  • was bei der Verwendung von Pflanzen zu beachten ist
  • wie man Bodenproben entnimmt und Analyseergebnisse berücksichtigt
  • wie man Nährstoffmangel- und Nährstoffüberschusserscheinungen feststellt
  • wie man technische Arbeitsabläufe kontrolliert, Störungen an Maschinen und Geräten feststellt und kleinere Reparaturen durchführt
  • wie man Ausführungs- und Pflanzpläne auf die Baustelle überträgt, wie man diese einrichtet und abräumt
  • wie man Gräben und Gruben aushebt und sichert und wie man Entwässerungsrohre verlegt
  • wie man den Wege- und Treppenbau sowie das Errichten von Natursteinmauern ausführt
  • wie man Wasseranlagen, insbesondere Teiche, Becken oder Wasserläufe unter Verwendung verschiedener Abdichtungen erstellt
  • wie man Standorte für Gehölze bei Außenanlagen, Bauwerks- oder Innenraumbegrünungen, Hang- oder Uferbefestigungen oder in der freien Landschaft vorbereitet und Pflanzungen durchführt

 

Ausbildungsvergütung
Die Ausbildungsvergütung beträgt ab 1. Februar 2017 (brutto)
1. Ausbildungsjahr: 918,26 Euro
2. Ausbildungsjahr: 968,20 Euro
3. Ausbildungsjahr: 1.014,02 Euro


Auswahl

Die Bewerberinnen und Bewerber absolvieren einen praktischen Eignungstest. Nach einem erfolgreichen Test wird ein Einzelgespräch geführt. Die eingereichten Bewerbungsunterlagen, das Testergebnis und das Einzelgespräch bilden die Grundlage für eine Einstellungsentscheidung.


Perspektiven nach der Ausbildung

Gärtner/innen der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau arbeiten in erster Linie in Fachbetrieben des Garten-, Landschafts-, Sport- oder Golfplatzbaus. Darüber hinaus sind sie in kommunalen Grünflächenämtern tätig. Botanische und zoologische Gärten, aber auch Baumpflegebetriebe stellen weitere Betätigungsfelder dar. Nach zweijähriger Berufserfahrung ist ein Besuch der Meisterschule möglich.

Das Spezialisierungsspektrum reicht vom Schwimmteichbau über die Dachbegrünung bis zum Baumpflegebereich mit spezieller Seil- und Klettertechnik. Personen mit Hochschulzugangsberechtigung können ein Studium in Erwägung ziehen.


Selbstständigkeit

Gärtner/innen der Fachrichtung können sich zum Beispiel mit einem eigenen Garten- und Landschaftsbaubetrieb selbstständig machen.

Weitere Informationen unter: berufenet.arbeitsagentur.de
 

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Kai Schlotfeldt

 
Dein Ansprechpartner ist
Kai Schlotfeldt
Telefon 0431 / 901-2278
E-Mail Schlotfeldt@kiel.de