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Stellenausschreibung

Im Amt für Kinder- und Jugendeinrichtungen der Landeshauptstadt Kiel, Abteilung Kindertagesbetreuung ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Planstelle

der Fachberatung für die Kindertageseinrichtungen

mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 32,63 Stunden zu besetzen. Die Planstelle ist nach Entgeltgruppe S 17 TVöD ausgewiesen.

Die Aufgabe der Fachberatung ist die Beratung der pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hinsichtlich der Weiterentwicklung der pädagogischen Arbeit auf der Grundlage des Bildungsauftrags der Kindertageseinrichtungen.

Die Planstelle umfasst folgende Aufgaben:
• Schwerpunktthemen: Konzeptionelle Weiterentwicklung in den Kitas mit dem Schwerpunkt Demokratieverständnis, Partizipation und Entwicklung von Beschwerdeverfahren (Einführung von Kinderbefragungen, Überarbeitung der Elternbefragung und Durchführung, Auswertung und Begleitung von Veränderungsprozessen in den Einrichtungen) sowie Entwicklung von Evaluationsverfahren für die pädagogische Arbeit, Implementierung in den Kitas
• Implementierung aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse der für die Praxis relevanten Themen in die Qualitätssicherungsverfahren der Abteilung und Beratung, Moderation und Begleitung der pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Umsetzung (insbesondere mit dem Schwerpunkt frühkindliche Pädagogik)
• Organisation, Durchführung, Moderation und Mitarbeit von bzw. in Arbeitsgruppen, Klausurtagen, Konfliktgesprächen etc.
• Einarbeitung, Beratung und Begleitung der Leitungen/ pädagogischen Fachkräfte in pädagogischen Fragen, ihrer Rolle in der Teamentwicklung und der Organisationsentwicklung
• Fachliche Beratung im Rahmen des Schutzauftrages gem. § 8a SGB VIII
• Veröffentlichungen und Durchführung von Veranstaltungen
• Eigene Fortbildungen und Supervisionen
• Weiterentwicklung der Arbeit und Mitwirkung im Team der Fachberatung

Daraus leitet sich für die Fachberatung die Zusammenarbeit mit den Sachbereichsleitungen sowie die Mitarbeit in pädagogischen Arbeitskreisen der Stadtverwaltung ab, ebenso wie Kontakt und Zusammenarbeit mit anderen Trägerinnen und Trägern und Institutionen.


Voraussetzung für die Besetzung der Planstelle ist ein abgeschlossenes Fachhochschulstudium zur Diplom-Sozialpädagogin/zum Diplom-Sozialpädagogen oder Fachhochschulstudium „Soziale Arbeit“ mit dem Abschluss „Bachelor of Arts“, jeweils mit staatlicher Anerkennung.

Berücksichtigt werden auch Bewerbungen mit einem abgeschlossenen Studium zur Diplom-Pädagogin/zum Diplom-Pädagogen der Studiengänge Elementarpädagogik, Elementar- und Hortpädagogik, Frühpädagogik oder vergleichbaren Studiengängen.

Daneben erwarten wir von den Bewerberinnen und Bewerbern:
• mindestens zweijährige Berufserfahrung im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit
• Zusatzqualifikation als Supervisor/in nach den Standards der Deutschen Gesellschaft für Supervision (DGSV) bzw. eine gleichwertige Qualifikation im Bereich Beratung
• fundierte Kenntnisse in frühkindlicher Pädagogik und frühkindlicher Bildung
• Flexibilität im Hinblick auf die Arbeitszeitgestaltung, es sind auch Termine in den Abendstunden und am Wochenende wahrzunehmen
• Kenntnisse der Standardsoftware Word, Excel, Powerpoint
• Bildschirmtauglichkeit

Wünschenswert sind zudem Erfahrung in unterschiedlichen Feldern der Sozialarbeit und der Besitz des Führerscheins der Klasse B (früher 3).

Es wird von der Bewerberin/dem Bewerber ein hohes Maß an Rollenklarheit erwartet, da sich das Beratungsangebot sowohl an Leitungskräfte als auch an pädagogische Fachkräfte in den 35 städtischen Einrichtungen richtet. Die Interessen der Trägerin sind entsprechend zu berücksichtigen. Darüber hinaus ist die Begleitung der fachlichen Weiterentwicklung der Arbeit in Kindertageseinrichtungen eine zentrale Aufgabe, die mit allen Beteiligten abzustimmen ist. Sie/er muss sich Konflikten stellen können und diese konstruktiv mit den Beteiligten lösen. Ein hohes Maß an Belastbarkeit, Eigeninitiative und Flexibilität wird vorausgesetzt. Es werden insbesondere Kommunikationsfähigkeit und soziales Verständnis erwartet. Es wird daraufhin gewiesen, dass die Arbeit auch an Orten wahrzunehmen ist, die nicht barrierefrei zu erreichen sind.

Wir freuen uns über Bewerberinnen und Bewerber, die das Konzept der Offenen Arbeit mit uns gemeinsam weiterentwickeln wollen.

Telefonische Auskünfte erteilt Steffi Harms, Tel. 0431/901 3130.

Wir möchten die berufliche Förderung von Frauen im Rahmen des Gleichstellungsgesetzes verwirklichen. Bewerbungen von Frauen sind daher besonders erwünscht. Menschen mit Behinderungen werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Schriftliche Bewerbungen mit aussagekräftigen Unterlagen werden bis zum 12. Mai 2017 unter Angabe der Ausschreibungsnummer 2017-56.1.1-7617 an die Landeshauptstadt Kiel, Personal- und Organisationsamt, Postfach 1152, 24099 Kiel, erbeten.