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Vom Planungsziel zur Ausführung

Die Standsicherheit der Uferwände am Bootshafen musste dauerhaft wiederhergestellt werden. 98 Prozent der bestehenden circa 100 Jahre alten Gründungspfähle blieben erhalten, um auch künftig als wesentliche Bestandteile des Tragwerks genutzt zu werden. Die teilweise schadhaften Pfahlköpfe wurden entfernt. Vereinzelt ergänzte man die Gründung mit Stahlpfählen und mit einer Rückverankerung. Durch die statisch erforderliche Verbindung der Pfahlköpfe mit einer massiven Stahlbetonplatte entstand eine den Bootshafen nahezu vollständig umschließende Uferpromenade.

Bauarbeiten am Bootshafenbecken
Bauarbeiten am Bootshafenbecken

Erneuerung der Gründungspfähle
Erneuerung der Gründungspfähle

Die Gründung der Uferwände wurde mit Fertigteilschürzen aus Stahlbeton auf der Wasserseite abgedichtet. Auf diese Weise werden Alterungs-prozesse und Schädlingsbefall, zum Beispiel durch die gefürchtete Bohrmuschel, verhindert. Eine zusätzliche Entlastung der Gründung ergab sich aus der ohnehin aus funktionalen und städtebaulichen Gründen erwünschten Tieferlegung der Uferkanten und der zusätzlichen Verringerung des Erddrucks. Eine Unterwasseraufschüttung aus Sand und Substrat stützt die neue Kaikonstruktion zusätzlich und beschert dem Bootshafen gleichzeitig eine saubere Hafensohle.

Bildmaterial: Kieler Stadtarchiv, Stadt- und Schifffahrtsmuseum, Landeshauptstadt Kiel/Tiefbauamt

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