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Kiel ist Fairtrade-Stadt

Seit dem 16. September 2013 trägt die Landeshauptstadt den Titel "Fairtrade-Stadt Kiel", das begehrte Siegel von TransFair e.V. aus Köln.  

Schild Fairtrade-Stadt Kiel

Ein kielspezifisches Logo für die Fairtrade-Stadt Kiel soll sich in der Stadt verbreiten. Diesen Aufkleber bekommen alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen an der Aktion beim Umweltschutzamt der Stadt. Es gibt das Logo auch als Hinterglasversion. 

Der Faire Handel garantiert gerechte Preise für Produkte, die in Ländern des Globalen Südens hergestellt werden und unterstützt dort eine eigenständige soziale und umweltschonende Entwicklung der Produzentinnen und Produzenten und der Länder insgesamt.

Das Fairtrade-Siegel und weitere Nachweise garantieren die Erfüllung der Standards des Fairen Handels. Weitere Informationen zur Kampagne finden Sie im Internet unter
www.fairtrade-towns.de.

Die Kampagne „Fairtrade-Towns“ startete im Jahre 2000 mit großem Erfolg in Großbritannien. Weltweit existieren über 1200 Fairtrade-Towns, wie zum Beispiel London, Rom, Brüssel, San Francisco und Kopenhagen.

In Deutschland wird die Kampagne seit Januar 2009 durchgeführt und dazu beitragen, den Fairen Handel auch hierzulande sichtbar zu machen.

Die Anerkennung des Titels „Fairtrade-Town“ oder auch „Fairtrade-Kreis“ ist sehr niederschwellig angelegt. Es soll jeder Stadt, Kommune und jedem Kreis ermöglicht werden, daran teilzunehmen.

Fair einkaufen und genießen

Flyer: Fair einkaufen und genießen
Flyer herunterladen
 
 

Auch jeder von uns kann den Fairen Handel unterstützen - durch Nachfrage und Kauf von zertifizierten Produkten!

Teilnehmende Einzelhandelsgeschäfte und der Gastronomie an der Kieler Förde von Kiel bis Heikendorf sind im Flyer "Fair einkaufen und genießen" zusammengefasst.

 

 

 

 

 

Kiels Weg zur Fairtrade-Stadt

Die Landeshauptstadt Kiel möchte den Fairen Handel auf lokaler Ebene fördern und bewarb sich um den Titel „Fairtrade-Town“.

Um den Titel „Fairtrade-Town“ zu erlangen, mussten fünf Kriterien erfüllt sein. Der Titel wird zunächst für zwei Jahre vergeben. Nach Ablauf dieser Zeitspanne wird überprüft, ob die Kriterien weiterhin erfüllt sind.

1.
Im November 2012 fasste die Ratsversammlung den Beschluss vom 8. November 2012, dass Kiel sich an der Kampagne beteiligt und den Titel „Fairtrade-Town“ anstrebt. Als erste Maßnahme wird in den Sitzungen der Stadt und den Büros der Oberbürgermeisterin/des Oberbürgermeisters, der Stadtpräsidentin/des Stadtpräsidenten, der Dezernenten und der Bürgermeisterin/des Bürgermeisters ausschließlich fair gehandelter Kaffee und Tee verwendet.  

2.
Die Landeshauptstadt Kiel startete - laut Beschluss - mit dem schon vorhandenden Initiativkreis „Fairtrade-Town“ eine lokale Steuerungsgruppe. Die erste Sitzung fand am 31. Januar 2012 statt.

Folgende Mitglieder sind in der Steuerungsgruppe Fairtrade-Town Kiel vertreten:  

  • Arbeitskreis Globales Lernen, Ökopartner
    (Heike Hackmann)
  • Apostelgemeinde
    (Thorsten Bell)
  • Bündnis Eine Welt, BEI
    (Markus Schwarz)
  • Diakonie
    (Torsten Nolte)
  • Einzelhandelsverband Nord
    (Hans-Martin Bohac)
  • FairHandeln
    (Hubert Reckmann)
  • Kirchenkreis Altholstein (Silke Leng)
  • Landeshauptstadt Kiel (Nicoline Henkel)
  • Studentenwerk Schleswig-Holstein (Kristin Dahl)
  • Studentin an der CAU (Marei Locher)
  • Weltladen Kiel e.V. (Annette Gille, seit Januar 2016 Lea Friederike Lükemeier)

Stand: Januar 2016

Steuerungsgruppe Fairtrade Stadt Kiel
Steuerungsgruppe Fairtrade-Stadt Kiel

Damit Kiel Fairtrade-Stadt werden konnte, musste die ganze Stadt mithelfen. Das Rathaus, die Bürgerinnen und Bürger, die Wirtschaft, Kirchengemeinden und Schulen wurden aufgerufen, sich für den fairen Handel stark zu machen.

Viele haben mitgeholfen, dass Kiel die Kriterien erfüllen konnte.

 

 

Die Anforderungen an die Anzahl von Einzelhandelsgeschäften, Restaurants und Cafés, Schulen, Verbänden und Kirchen für den Titel „Fairtrade-Town“ sind nach Einwohnerzahl gestaffelt.

3. 
Bei 240.000 Einwohnern mussten in Kiel in mindestens 34 lokalen Einzelhandelsgeschäften und in mindestens 17 Cafés und Restaurants  Fairtrade-Produkte angeboten werden. 48 Geschäfte und 42 Cafés haben bislang mitgemacht.

Liste der teilnehmenden Einzelhandelsgeschäfte
Liste der teilnehmenden Gastronomie

 

4. 
In jeweils zwei öffentlichen Einrichtungen wie Vereinen und Verbänden (3) sowie Kirchen (7) müssen mindestens zwei Fairtrade-Produkte verwendet, und in Schulen (4) müssen Bildungsaktivitäten zum Thema „Fairer Handel“ durchgeführt werden.
Damit hat Kiel auch diese Anforderungen sehr gut erfüllt.

Liste der teilnehmenden Vereine, Kirchen und Schulen 

 

Produktsortiment
Das Produktsortiment ist vielfältig
(Foto: TransFair e.V.)

5. 
Die örtlichen Medien berichten regelmäßig über alle Aktivitäten auf dem Weg zur Fairtrade-Town. Die Steuerungsgruppe organisierte Aktionen, dass das Bewusstsein für eine „globale Verantwortung“ in der Bevölkerung gesteigert wird. Hierbei war die Zusammenarbeit mit den lokalen Akteuren vor Ort sehr wichtig.

Über eine Auswahl der Aktionen können Sie sich hier informieren.

 

Re-Zertifizierung

Zwei Jahre nach der Zertifizierung musste erneut bewiesen werden, dass unsere Landeshauptstadt die Kriterien der Fairtrade-Stadt weiterhin erfüllt. Im Jahr 2015 wurde daher ein Antrag auf Re-Zertifizierung bei TransFair e.V. eingereicht, zusammen mit einer Aufstellung, was in Kiel erreicht wurde. Kiel ist nun zunächst bis 2019 Fairtrade-Stadt.

Kiels Weg zur Fairtrade-Stadt (in englischer Sprache) finden Sie auch unter folgendem Link zusammengefasst:
Kiels process of becoming Fairtrade-Town can be seen here (in english)

Kontakt

Wir freuen uns, wenn Sie auch mitmachen wollen. Füllen Sie bitte den jeweiligen Fragebogen aus und senden Sie ihn an die Steuerungsgruppe Fairtrade-Stadt Kiel.

Fragebogen Einzelhandel
Fragebogen Gastronomie
Fragebogen Einrichtungen
Fragebogen Schulen

Steuerungsgruppe zur Fairtrade-Town Kiel
c/o Umweltschutzamt der Landeshauptstadt Kiel
Nicoline Henkel
Holstenstraße 108
24103 Kiel

Telefon 0431 / 901-3765
Fax 0431 / 901-63780
E-Mail nicoline.henkel@kiel.de