Gesundheit
UV-Strahlung – Die unterschätzte Gefahr

UV-Strahlung ist unsichtbar - ihre Wirkung auf die Haut jedoch nicht. Erfahren Sie, wie Sie sich und andere einfach und wirksam vor Sonnenschäden schützen.

Der wichtigste Risikofaktor für Hautkrebs bleibt die ultraviolette Strahlung - egal ob natürlich oder künstlich -, die man weder sehen noch spüren kann. Klimaveränderungen tragen zusätzlich dazu bei, dass die UV-Belastung steigt. In Teilen Mitteleuropas hat die UV-Strahlung stark zugenommen, die Sonne trifft häufiger ungehindert auf die Erde.

Da in den kommenden Jahrzehnten mit noch mehr Hautkrebsfällen zu rechnen ist, sind vorbeugende Schutzmaßnahmen besonders wichtig, um die UV-Belastung für Menschen zu reduzieren.


Welche Auswirkungen hat UV-Strahlung auf den Körper und wie kann man sich davor schützen?


Tipps für den persönlichen Schutz vor UV-Strahlung

Sonnenstrahlung macht sich nicht nur in Form von Licht und Wärme bemerkbar, sondern sie gibt auch die ultraviolette (UV-)Strahlung ab. Die negativen Folgen der unsichtbaren UV-Strahlung schaden unserer Gesundheit bis hin zum Hautkrebs.

Die drei UV-Schutz-Regeln:

  • Meiden Sie die Sonne!

  • Kleiden Sie sich passend!

  • Cremen Sie unbedeckte Körperstellen ein!

Der UV‑Index (UVI) zeigt an, wie stark die UV‑Strahlung an einem Tag ist.

Am höchsten ist sie meist um die Mittagszeit. Wie intensiv die Strahlung ausfällt, hängt unter anderem von der Jahreszeit, dem Wetter, der Region und der Umgebung ab. Bei klarem Himmel ist der UV-Index höher als bei Bewölkung.

Grundsätzlich gilt: je höher der UV-Index, desto schneller kann ungeschützte Haut einen Sonnenbrand bekommen und desto früher sollten Schutzmaßnahmen ergriffen werden.

Ab einem UV-Index von 3 ist Schutz notwendig, ab einem Wert von 8 sollte man sich möglichst in geschlossenen Räumen aufhalten.

Der UV-Index, die Einstufung der Gefährdung und Hinweise zu Schutzmaßnahmen

  • Planen Sie Ihre Aktivitäten so, dass Sie nicht zu lange in der Sonne sind.
  • Zwischen 11 und 15 Uhr sollten Sie möglichst im Schatten bleiben oder sich drinnen aufhalten.
  • Beachten Sie, dass Wasser, Sand und auch Schnee die UV‑Strahlung stark reflektieren und dadurch die Belastung erhöhen können.
  • Vermeiden Sie unbedingt einen Sonnenbrand!

  • Von April bis August kann die UV‑Strahlung sehr hoch sein.
  • Zur Mittagszeit ist sie am stärksten – höher als am Vor- oder Nachmittag.
  • Planen Sie Outdoor‑Aktivitäten und Veranstaltungen (zum Beispiel Sportfeste oder Läufe) möglichst in Zeiten mit geringerer UV‑Belastung.
  • Falls nötig, erstellen und nutzen Sie Hitzeschutzpläne für die jeweiligen Lebensbereiche.

  • Kleidung bietet den besten Schutz vor UV‑Strahlung.
  • Spezielle Textilien mit UV‑Schutz können diesen Schutz noch verbessern.
  • Tragen Sie eine Sonnenbrille mit der Kennzeichnung „UV 400“ oder „100 Prozent UV-Schutz“, um Ihre Augen und die Netzhaut zu schützen. Achten Sie dabei auch auf einen guten Seitenschutz.

  • Säuglinge dürfen nicht direkter Sonne ausgesetzt werden. Sie sollten sich nur im Schatten aufhalten.
  • Bei Kindern müssen die Sonnenschutzregeln konsequent eingehalten werden.
  • Solarien sind für Personen unter 18 Jahren verboten.

  • Auch die künstliche UV-Strahlung kann Krebs entstehen lassen.
  • Zusätzliche UV-Strahlung durch Solarien schadet nur Ihrer Haut.
  • Kindern und Jugendlichen ist die Nutzung von Solarien gesetzlich verboten.
  • Vorbräunen im Solarium,  zum Beispiel vor dem Urlaub erhöht den natürlichen Sonnenschutz der Haut kaum.

  • Achten Sie auf mögliche Nebenwirkungen von Medikamenten bei Sonnenlicht.
  • Verzichten Sie auf Kosmetika, Deos und Parfüms, um mögliche Hautreaktionen zu vermeiden.

Hier finden Sie mehr Infos

Ausführlichere Informationen und Materialien zum Thema UV-Schutz finden Sie auf diesen Seiten: