Öffentliche Spielplätze in Kiel

Spielplätze bieten Kindern und Jugendlichen Spiel-, Bewegungs- und Erfahrungsmöglichkeiten und sollen auch Orte der Begegnung und Kommunikation von Kindern, Jugendlichen und Eltern, Nachbarinnen und Nachbarn sein.

In Kiel gibt es zur Zeit über 200 öffentliche Spiel- und Bolzplätze, von der Landeshauptstadt geplant und gebaut und von ihr unterhalten.
 

Der Bedarf an Spielplätzen errechnet sich wie folgt:

  • Anzahl der schulpflichtigen Kinder / Jugendlichen im Alter von 6-17 Jahren x 9 qm

Beispiel Russee:

  • 881 Kinder / Jugendliche x 9 qm
    = 7.929 qm

Hier können Sie die derzeit gültige Bestandsaufnahme der öffentlichen Spielplätze herunterladen.
 

Regelmäßige Kontrollen

Die Landeshauptstadt überprüft kontinuierlich ihre Spielplätze. Zum Beispiel ist Spielsand häufig durch Hundekot, Mülleintrag und Laub verschmutzt. Der Sand wird deshalb regelmäßig mechanisch gereinigt oder komplett ausgetauscht.

Auch Spielgeräte werden regelmäßig auf Sicherheit geprüft und wenn nötig repariert oder ganz ersetzt. Nicht mehr reperaturwürdige Spielgeräte, das betrifft insbesondere Holzgeräte, werden aus Sicherheitsgründen abgebaut und wenn möglich gegen neue Geräte ausgewechselt. Um die Haltbarkeit der Geräte zu verlängern, werden häufiger Geräte aus Metall gekauft.


Giftige Pflanzen

Wir möchten Sie im Folgenden auf ein paar der am häufigsten vorkommenden Giftpflanzen hinweisen, die auf und an Spielplätzen vorkommen könnten. 

Kinder sollten von ihren Eltern, Großeltern, Erzieher*innen und Spielplatzpat*innen darauf hingewiesen werden, dass man Pilze niemals anfassen, damit spielen, sie in den Mund stecken oder essen sollte.

Fast alle Pilze sind roh ungenießbar oder sogar giftig.

Unsere Spielplatzkontrolleure sind darauf geschult, diese Pflanzen zu erkennen und gefahrlos zu beseitigen.

Sollte Ihnen trotzdem einmal eine Pflanze verdächtig erscheinen, kontaktieren Sie uns gerne! 

Goldregen

Beim Goldregen sind alle Teile giftig, besonders aber die Samen.

Pflanze: Goldregen title=
Foto: Angelika Wolter / pixelio.de
Seidelbast

Alle Teile des Seidelbastes sind giftig, besonders die Samen und Beeren. Eine Giftaufnahme ist auch über die Haut möglich!

Pflanze: Seidelbast title=
Foto: tom-dooley / pixelio.de
Stechpalme

Die roten Früchte der Stechpalme sind giftig.

Pflanze: Stechpalme mit roten Beeren title=
Foto: Rudis-Fotoseite / pixelio.de
Pfaffenhütchen

Alle Teile des Pfaffenhütchens sind giftig, vor allem jedoch die roten Früchte.

Pflanze: Pfaffenhütchen mit Beeren title=
Foto: Christoph Ehleben / pixelio.de
Gefleckter Aronstab

Alle Pflanzenteile des Gefleckten Aronstabes sind stark giftig.

Pflanze: Gefleckter Aronstab mit rooten Beeren title=
Foto: R.B. / pixelio.de
Grüner Knollenblätterpilz

Hier können schon kleine Mengen tödlich sein! Der Grüne Knollenblätterpilz sieht im Anfangsstadium fast aus wie eine Murmel und kann dadurch zum Spielen verleiten.

Grüner Knollenblätterpilz title=
Foto: Klaus Reu
Satansröhrling

Der Hut ist weiß bis olivgrau und irgendwie verbeult. Der Stiel ist bauchig und von gelber Grundfarbe mit einem pink/rotem schwachen Netz. Er liebt kalkhaltigen Boden und steht gerne bei Buchen.

Satansröhrling title=
Foto: Kieler Pilzfreunde
Riesenbärenklau

Der Kontakt mit dem Pflanzensaft verursacht Hautreizungen.

Riesenbärenklau title=
Foto: Dieter Schütz / pixelio.de

 
Bilder von pixelio.de

 

Zum Herunterladen
Broschüre

Bestandsaufnahme der Spielplätze der Landeshauptstadt Kiel
 

Kontakt

Landeshauptstadt Kiel
Amt für Kinder- und Jugendeinrichtungen
Andreas-Gayk-Straße 31
24103 Kiel

 

Amt für Kinder- und Jugendeinrichtungen

0431 901-3125