Kiel 2042
Formate und Ergebnisse

Insgesamt haben sich um die 7.000 Kieler*innen in zehn Formaten mit dem Zukunftsdialog auseinandergesetzt. Die hohen Beteiligungszahlen verdeutlichen: Die Kieler*innen haben Lust auf Zukunft, trauen ihrer Stadt vieles zu und wollen die Aufgaben der Zukunft mit anpacken.

 
 

Dein Kiel. Deine Zukunft. Deine Ideen.

Im Januar 2020 begann der Zukunftsdialog mit einer Zukunftskonferenz als Startschuss. Darauf folgten ein Online-Dialog und die Beteiligungskits. 

Im Sommer 2020 ging es nicht wie geplant weiter, aber es ging weiter mit Ausstellung, Umfrage und Digitaler Woche. In der Folgezeit wurden die visionären Zukunftserzählungen auf Grundlage der Ergebnisse dieser Beteiligungen erarbeitet. Im Herbst 2022 konnten sich Jugendliche bei der Jugendwerkstatt beteiligen. 

Stakeholder aus allen Bereichen der Stadtgesellschaft haben sich im Herbst 2023 eingebracht. Im Frühling 2024 fand mit dem Zukunftsforum der Abschluss der Öffentlichkeitsbeteiligung statt. Auf dieser Seite findet ihr alle Beteiligungsformate im Überblick in zeitlicher Reihenfolge.

Übrigens, alle Formate bis 2023 finden sich im Detail in der Gesamtdokumentation.

Gesamtdokumentation
 


Zukunftsforum Kiel 2042 Übermorgen beginnt heute

Mit dem Zukunftsforum fand am 20. April 2024 ein weiterer entscheidender Baustein des Zukunftsdialogs statt. Vor etwa 250 Gästen präsentierten die Landeshaupstadt Kiel und andere Institutionen interaktiv ihre spannendsten Schlüsselprojekte, die die Stadt in den kommenden Jahren prägen werden. 

Auf einer übergroßen Bodenkarte von Kiel lernten die Gäste die Projekte in Form einer moderierten Live-Show kennen. Im Laufe der Veranstaltung ist Schritt für Schritt der Stadtplan von übermogen entstanden. Mit Fachimpulsen wurde teilweise auch über die Kieler Stadtgrenze hinausgeschaut. 

Begleitend dazu konnten Interessierte auf der Messe der Zukunft die vorgestellten Projekte näher kennnelernen. Kulturelle Impulse ergänzten das Programm. 

Hier geht es zum Programm des Zukunftsforums.


Stakeholder-Veranstaltung Zukunfts-Allianz für Kiel 2042

Stifte auf einem Tisch und Redner*innnen und Publikum

Wie die Vision zur Wirklichkeit werden kann, wurde am 13. Oktober 2023 im Baukulturforum bei der Kieler Zukunfts-Allianz für Kiel 2042 diskutiert. Etwa 70 geladene Gäste aus verschiedenen Bereichen der Stadtgesellschaft konnten sich über die Zukunftserzählungen informieren und konnten formulieren, welche Aspekte ihnen wichtig sind und was sie oder ihre Institution zur Umsetzung der Vision beitragen könnten.

Ein Podiumsgespräch mit Kieler Expert*innen hat hierbei für den Gedanken einer Kieler Zukunfts-Allianz geworben und hat sich damit beschäftigt, wo vielversprechende Bereiche für neue Kooperationen bestehen und welche Rahmenbedingungen hierfür benötigt werden.

Hier geht es zur Videoaufzeichnung und zum Podcast der Veranstaltung.


Jugendwerkstatt: Mission 2042. Jugend macht Zukunft.

Junge Frau vor digitalem Bildschirm

 

Beim Projekt Kiel 2042 ist die Meinung von jungen Menschen besonders wichtig, da es hierbei maßgeblich um ihre Zukunft geht. Sie sind es, die im Jahr 2042 neue Ideen erproben, Familien gründen, Firmen aufbauen und sich für oder gegen ein Leben in Kiel entscheiden. 

Aus diesem Grund ist es von großer Bedeutung, die Jugend von Kiel mit ihren Sichtweisen in den Prozess miteinzubeziehen. In der Jugendwerkstatt „Mission 2042 - JUGEND MACHT ZUKUNFT“ am 26. November 2022 haben sich Jugendliche den großen Aufgaben der Stadt gewidmet und mehr als 20 Missionen für ein wünschenswertes Kiel formuliert.

Hier geht es zu den Ergebnissen der Jugendwerkstatt.


Zwischenformat Umfrage

Hand hält Postkarte

 

Im Sommer 2020 konntet Ihr an unseren Umfragen teilnehmen und Eure Ideen einbringen. Die Ergebnisse sind Teil der Auswertung des Gesamtprozesses. Insgesamt haben 476 Personen an den Umfragen teilgenommen.

Hier geht es zu den Ergebnissen der Umfrage.


Events auf der Digitalen Woche Kiel

Drei Männer stehen vor Wand

 

Kiel 2042 war im September 2020 auch mit vier Streaming-Events auf der Digitalen Woche vertreten. Dabei ging es unter anderem um den digital-analogen Stadtraum, die Chancen und Herausforderungen durch Homeoffice und um digitale Plattformen zur Stadtgestaltung. 

Die Streams wurden aufgezeichnet und Ihr könnt sie Euch
  auch nachträglich noch anschauen


Die Ausstellung der Zwischenergebnisse

 

Im August 2020 haben wir Euch die  Ergebnisse der ersten Dialogphase im Pop Up-Pavillon am Alten Markt präsentiert. Wir danken Euch für das rege Interesse und die interessanten Gespräche. 

Die Ausstellung war auch online zu sehen. Die Inhalte der Ausstellung waren im Wesentlichen die Ergebnisse der ersten Dialogphase, die auf dieser Seite im unteren Teil aufgeführt sind.


Zukunftskonferenz

 
Eine Meldung mit ausgetrecktem Arm, im Hintergrund viele Menschen, die zuhören

Den feierlichen öffentlichen Auftakt des Prozesses markierte die Zukunftskonferenz am 25. Januar 2020. Insgesamt 450 Gäste nahmen an der Veranstaltung im Schwedenkai teil, ließen sich durch Fachvorträge inspirieren und brachten ihre Sichtweisen auf das Kiel im Jahr 2042 an verschiedenen Mitmach-Stationen ein.

Fünf eingeladene Gäste beleuchteten das Thema Zukunft und gesellschaftliche Transformation dabei aus verschiedenen Blickwinkeln. An fünf Mitmach-Stationen konntet Ihr Euch einbringen und für den weiteren Prozess wichtige Impulse liefern. Wie soll sich Kiel inhaltlich, räumlich und menschlich bis zum Jahr 2042 entwickeln?

Nahezu alle Beteiligungs-Stationen wurden im Anschluss der Veranstaltung in verschiedenem Umfang auf das On-Tour-Format, den Online-Dialog und die Beteiligungs-Kits übertragen.

Mehr über die Zukunftskonferenz

Beteiligungs-Kits

 
Eine Hand greift nach einem Umschlag, auf dem Betilitgungs-Kit steht

Eine Besonderheit von Kiel 2042 sind die Beteiligungs-Kits. Dieses Format wurde speziell für Gruppen konzipiert, um eigenständig die Themen des Zukunftsdialogs zu diskutieren. Am besten lässt sich ein Beteiligungs-Kit als Baukasten für eine selbst organisierte Gruppenarbeit beschreiben.
 

Es enthielt eine speziell für diesen Zweck zusammengestellte Sammlung von Aufgaben und Arbeitsmaterial, sowie eine Anleitung. Die Kits wurden in zwei Levels mit jeweils zwei bis drei Aufgaben unterteilt, die unabhängig voneinander bearbeitet werden konnten. Dadurch wurde sichergestellt, dass auch Gruppen mit begrenztem Zeitbudget eine Möglichkeit zur Beteiligung bekamen. Die Kits enthielten neben mehreren kreativen, räumlichen und thematischen Aufgaben auch einen Wahlbogen für das Jugendparlament.

Somit konnte jede Jugendgruppe zwei Delegierte benennen, die später im Dialogprozess am Jugendparlament teilnehmen werden. Die Beteiligungs- Kits wurden auf der Zukunftskonferenz verteilt und anschließend vom Pressereferat auf den Social-Media-Kanälen der Stadt in Form von Videos beworben. Jede Gruppe - ob Freundeskreis, Verein, Initiative oder Schulklasse - konnte ein Beteiligungs-Kit bei der Stadtverwaltung beziehen.

Durch diese engagierte Öffentlichkeitsarbeit konnten in der Stadt fast 500 Kits verteilt werden. Insgesamt 106 Bearbeitungen (Level 1 und 2) von etwa 60 Gruppen wurden erfasst - was einer Rücklaufquote von über 10 Prozent entspricht.

Mehr Infos zu den Beteiligungs-Kits

 
 

Onlinedialog

 
Zwei Frauen zeigen auf einen Computer-Bildschirm

Parallel zur Konferenz startete ein mehrwöchiger Onlinedialog. Vom 25. Januar bis zum 9. März konntet Ihr die verschiedenen Inhalte der Zukunftskonferenz auch online bearbeiten. Insgesamt kam die Online-Beteiligung auf über 260 Bearbeitungen und über 5.000 Aufrufe.  

On-Tour-Stationen

 
Drei Männer im Freien auf Platz am Stand

Als abschließenden Schritt der ersten Beteiligungsphase sind wir an drei Terminen von Ende Februar bis Anfang März zu Euch gekommen und haben mit insgesamt drei On-Tour-Stationen in Form von halbtägigen Infoständen an frequenzstarken Orten in der Kieler Innenstadt, in Gaarden und in Mettenhof Eure Meinungen, Ideen und Anregungen für die Zukunft eingeholt. Dadurch wurde der Prozess im gesamten Stadtraum sichtbar.    

Ziel war es, durch Präsenz im öffentlichen Raum verschiedene Bevölkerungsgruppen zu erreichen und gezielt in Quartiere zu gehen, deren Bevölkerung auf der Zukunftskonferenz tendenziell unterrepräsentiert war. Die Beteiligung erfolgte in Mettenhof, Gaarden und im Stadtzentrum (Holstentörn).


Ergebnisse der ersten Dialogphase

Die erste Dialogphase bestand aus den vier Formaten Zukunftswerkstatt, Online-Dialog, Beteiligungs-Kits und On-Tour-Mitwirkung. Die Aufgabenstellungen waren gleich, nur die Methoden unterschieden sich etwas.  Bei den On-Tour-Formaten und der Zukunftskonferenz sowie den Beteiligungs-Kits wurde auf Papierkarten geklebt. Im Inline-Dialog wurde das ganze digital markiert.

 
 

Räume der Zukunft

Die Stadt verändert sich ständig. In der bewegten Geschichte Kiels kamen immer wieder neue Orte dazu, die eine wichtige Rolle für die gesamte Stadt einnahmen: als Orte der Arbeit, des Miteinanders oder der Identifikation. Im Zukunftsdialog spielte daher der Austausch über mögliche räumliche Veränderungen der Stadt bis zum Jahr 2042 eine große Rolle.

Der Austausch über räumliche Veränderungen und wichtige Orte des zuküntigen Kiels erfolgte anhand von vier assoziativen Begriffen, die sowohl auf der Zukunftskonferez als auch in alle weiteren Dialogformaten thematisiert wurden.

Ihr hattet die Möglichkeit, das Gehirn, den Motor, das Wohnzimmer und den Raum mit der größten Dynamik des zukünftigen Kiels zu diskutieren und auf einer Karte zu verorten. Ziel war es, wandelbare und erhaltenswerte Orte gleichermaßen zu identifizieren. Im Folgenden werden die vier Themenbereiche als „Heatmaps“ dargestellt und die jeweiligen Ballungsräume herausgehoben.

 

Hot-Spot Innenstadt
Auch bei der Frage nach Dynamik wird der Innenstadtbereich ganz klar als prägender Stadtraum gesehen.

Hot-Spot Gaarden
Das zukünftige Gaarden wird als sehr lebendiger und dynamischer Stadtteil eingeschätzt.

Hot-Spot Kiellinie und Förde
Nicht nur die Uferbereiche, sondern auch die Wasserareale der inneren Förde werden als dynamische Zukunftsräume eingeschätzt.

Hot-Spot Holtenau-Ost
Derzeit in der Planung, 2042 ein dynamischer Stadtraum: der neue Stadtteil auf dem ehemaligen MFG5-Areal im Zusammenspiel mit dem Flughafen.

Hot-Spot Mettenhof
Bei den anderen räumlichen Fragen ist Kiels bevölkerungsreichster Stadtteil kaum vertreten. Hier wird seitens der Teilnehmenden jedoch zukünftige Dynamik erkannt.

Hot-Spot Westliches Fördeufer
Aus Sicht der Teilnehmenden gilt das gesamte westliche Fördeufer ausgehend von der Kiellinie bis zum Marinestützpunkt als Wohnzimmer der Stadt - ein Band, das sich nördlich des Kanals mit Lücken fortsetzt.

Hot-Spot Holtenauer Straße
Weiterhin Flaniermeile: Die Holtenauer Straße gilt auch 2042 noch als beliebte Adresse und wichtiger Stadtraum.

Hot-Spot Innenstadt
Nicht nur die Uferbereiche, sondern auch die Wasserareale der inneren Förde werden als dynamische Zukunftsräume eingeschätzt.

Hot-Spot Quartierszentren
Ob Gaarden, Wik oder Schönkirchen - die Quartiersund Ortsteilzentren bilden in der Stadt von übermorgen aus Sicht der Teilnehmenden ein stadtweites Netz attraktiver Räume.

Hot-Spot Ravensberg
Wissen als Antrieb: Die CAU mit ihrem Campus und ihrem Umfeld wird klar als Motor der Stadt der Zukunft angesehen.

Hot-Spot Innenstadt
Trotz aller Diskussionen rund um den Strukturwandel im Einzelhandel: Die Innenstadt wird auch zukünftig als wichtiges Zugpferd gesehen.

Hot-Spot Fördeufer
Die östlichen und die westlichen Hafen- und Gewerbeflächen sowie die Uferbereiche der Förde von Nord bis Süd wurden ähnlich häufig markiert.

Hot-Spot Förde
Wasser, Hafen, Weite: Die Förde selbst wurde erkennbar häufig markiert. Sie spielt in der Einschätzung der Stadtgesellschaft auch in Zukunft eine Schlüsselrolle.

Hot-Spot Wellsee
Auch das Gewerbegebiet Wellsee bleibt aus Sicht der Teilnehmenden ein wichtger (Wirtschafts-)Faktor.

Hot-Spot Ravensberg
Die CAU mit ihrem Campus und ihrem Umfeld wird klar erkennbar als relevanter Stadtraum eingeschätzt.

Hot-Spot Innenstadt
Neben dem Rathaus wird auch die weitere Innenstadt als zukünftiger Bereich des Wissens eingeschätzt.

Hot-Spot Schwentinemündung
Das östliche Fördeufer im Bereich des Geomar und der FH bildet aus Sicht der Teilnehmenden einen erkennbaren zweiten Schwerpunkt neben der CAU.


Zukünftiges Selbstverständnis

Das Selbstverständnis einer Stadt bringt zum Ausdruck, wie die hier lebenden Menschen sich und ihr Handeln begreifen. Hierbei geht es um gelebte Alltagswerte, um Charakter und um Attitüden. Das Selbstverständnis ist eng mit der Frage verknüpft, wie man von außen gesehen werden möchte.
 

...wurde eine beispielhafte Auswahl möglicher zukünftiger Selbstverständnisse formuliert. Anhand dieser Vorschläge konnten die Teilnehmer*innen je zwei Selbstverständnisse auswählen, die aus ihrer Sicht für das zukünftige Kiel besonders wünschenswert sind.

Zusätzlich hattet Ihr die Möglichkeit, über ein freies Feld sowohl Rückmeldungen zu geben als auch eigene Vorschläge für zukünftige Selbstverständnisse zu ergänzen. In der Auswertung wurden die Rückmeldungen und neuen Vorschläge sortiert und geclustert. Die Vorschläge für zusätzliche Selbstverständnisse stammen vorrangig aus der Online-Beteiligung. Ihr findet sie in den Bildunterschriften.

1. Platz Klimaschutz, 2. Hafenstadt/Stadthafen, 3. Stadt des Wissens, 4. südlichste Stadt Skandinaviens, 5. Reallabor des Nordens, 6. Bullerbü an der Förde, 7. eine wachsende Stadt, 8. Teil der Nordstadt
 
Reaktionen I
In einer Sprechblase steht die These
  • „Eine gemütliche, grüne Großstadt mit hellen, innovativen Köpfen“
  • „Wir sind mehr und Meer. Das Meer spielt leider noch keine allzugroße Rolle in der Stadt. Ein Stadtstrand wie z.B. in Wellington würde das Leben enorm aufwerten, Klimaschutz darf nicht fehlen und eine nachhaltige, in die Zukunft blickende Stadt, die immer am Puls der Zeit ist, kann einfach mehr erreichen.“
  • „Stadt des Wissens mit Klimaschutz verbinden (v.a. Meeresschutz / Hafen).“
  • „Wir sind Fahrradstadt“
1/4
In einer Sprechblase steht die These
„Wir sind Ostsee und der wichtigste Partner von Hamburg.“
„Wir sind die maritime Stadt“
„Wir sind eine maritime Stadt mit maritimen Sport, maritimer Industrie, maritimer Wissenschaft, maritimen Tourismus, maritimer Dienstleistung und mehr maritim geprägter Einrichtung als alle anderen Städte.“
„Wir sind die entspannte Stadt am Meer.“
„Wir sind Marinestadt.“
„Wir sind Kiel – die maritime Stadt!“
„Wir sind die einzige Großstadt am Meer!“
2/4
In einer Sprechblase steht die These
„Eine gemütliche, grüne Großstadt mit hellen, innovativen Köpfen“
„Wir sind die Norddeutsche Zukunft! Gerade im Zuge des Projektes Kiel 2042 sollten wir unseren Blick doch auf die Zukunft werfen. Natürlich sind wir durch die hoch angesehene CAU eine Stadt des Wissens, nur wollen wir das auch in der Zukunft bleiben! Deshalb IMMER den Blick auf zukunftsorientierte Planung werfen!“
„Stadt des Wissens mit Klimaschutz verbinden (v.a. Meeresschutz / Hafen).“
3/4
In einer Sprechblase steht die These
„Design – bekannt für stimmiges Stadtbild; preisgekrönte Designvorlagen für alle Wirtschaftsbereiche kommen aus Kiel (Muthesius Schule).“
4/4
Reaktionen II
In einer Sprechblase steht die These
„Innovationsstadt mit nordischem Flair“
„Startup-Stadt, Technologiezentrum – Aufbau von Startup-Förderung und Campus. Kiel als Kalifornien Deutschlands. (Meer, Wissenschaft, Innovation, Lebensqualität)“
„Wir bieten Jobs in Zukunftsbranchen wie in der Informationstechnologie; Öffentlicher Dienst und Militär bieten kaum nachhaltige Wertschöpfung.“
„Wir sind die innovativste und agilste Stadt im Norden.“
„Wird sind technologisch und wirtschaftlich an der Spitze in Norddeutschland.“
1/4
In einer Sprechblase steht die These
„Wir sind Lebensqualität! Wir nutzen unseren Wasserzugang noch besser als heute, indem wir ihn allen Bürger*innen zur Verfügung stellen. Das bedeutet in einzelnen Fällen auch, bisherige Nutzungskonzepte zu überdenken und zu ändern, so die bislang fast durchwegs asphaltierte Kiellinie mit Premiumplätzen für Autos, aber nicht für die Bürger.“
„Kiel ist die Stadt der Kleinteiligkeit und Vielfalt am Wohnungsmarkt mit einer hohen Eigentümerquote.“
2/4
In einer Sprechblase steht die These
3/4
In einer Sprechblase steht die These
„Mitgliedschaft in der neuen Hanse annehmen“
„Wir sind Ostsee und der wichtigste Partner von Hamburg.“
4/4
 

Zukünftige Leitbilder

1. Platz Gesunde Stadt, 2. Platz Geimenwohl-orientierte Stadt, 3. Platz Gerechte Stadt, 4. Platz Klimaangepasste Stadt, 5. Platz Smart City, 6. Platz Gemischte Stadt, 7. Platz Plus-Energie-Stadt, 8. Platz Sichere Stadt, 9. Platz Basisdemokratische Stadt

Im Gegensatz zum Selbstverständnis einer Stadt sind Leitbilder nicht stadtspezifisch. Ein Leitbild ist eine Reaktion auf gesellschaftliche Fragen, denen sich eine Stadt stellen muss. Leitbilder werden politisch verhandelt. Sie werden beschlossen und sind danach handlungsleitend.  

...wurde eine beispielhafte Auswahl möglicher Leitbilder formuliert, denen sich Kiel im Jahre 2042 verpflichtet fühlen könnte. Anhand dieser Vorschläge konnten die Teilnehmer*innen je zwei Leitbilder auswählen, die aus ihrer Sicht für das zukünftige Kiel besonders wünschenswert sind.

Zusätzlich hattet Ihr die Möglichkeit, über ein freies Feld sowohl Rückmeldungen zu geben als auch eigene Vorschläge für zukünftige Leitbilder zu ergänzen. In der Auswertung wurden die Rückmeldungen und neuen Vorschläge sortiert und geclustert. Die Vorschläge für zusätzliche Leitbilder stammen vorrangig aus der Online-Beteiligung.

Im den Bildunterschriften im Slider findet Ihr Zitate von der Zukunftskonferenz. Jedem Leitbild konnten einige davon zugeodnet werden. Ihr findet sie in den Bildunterschriften.

 
Leitbilder I
In einer Sprechblase steht das Leitbild
„Stadt der Lebensqualität im Norden mit kurzen Wegen. Kiel bietet die Möglichkeit, sich einfach, sicher und bequem ohne Automobilverkehr zu bewegen und so die volle Lebensqualität zu genießen. Der Trumpf Förde wird erst dann vollständig genutzt.“
1/5
In einer Sprechblase steht das Leitbild
2/5
In einer Sprechblase steht das Leitbild
  • „Intelligente Stadt – Bildung und Diversität führen zu Innovation und nachhaltigem Leben.“
  • „Wohlstand für mehr soziale Gerechtigkeit.“
3/5
In einer Sprechblase steht das Leitbild
  • Umweltbewuste Stadt – Dass möglichst viele Kieler über Plakate, Internet, Aktionen usw. über den Klimawandel aufgeklärt werden und die Stadt Bus und Bahnpreise reduziert sowie mehr und bessere Fahradwege baut usw.“
  • „Nachhaltige Stadt – bessere Luft, mehr Grün, mehr Stadtraumqualität durch Cafés, Grünflächen, Sitzgelegenheiten statt parkender Autos“
4/5
In einer Sprechblase steht das Leitbild
„Nachhaltige und digitale Stadt“
5/5
Leitbilder II
In einer Sprechblase steht das Leitbild
  • „Modern und Buntkreativ“
  • „Wir sind eine offene Stadt, offen für Menschen und Gedanken“
  • „Weltoffene Stadt“
1/5
In einer Sprechblase steht das Leitbild
„Verbindende Stadt #Orientierung #Zusammenhalt #Miteinander“
2/5
In einer Sprechblase steht das Leitbild
„Saubere Energiestadt z.B. aus Wasserkraftwerken und Windenergieanlagen mit mindestens 10-fachem Abstand der Nabenhöhe zu Wohnbebauungen und Gesundheit, das heißt nur geringe Mobilfunkstrahlung im Außenbereich und sehr geringe Mobilfunkstrahlung im Innenbereich, an Schlaf- und Arbeitsplätzen!“
3/5
In einer Sprechblase steht das Leitbild
„Kiel hat sich für starke Kommunen stark gemacht, damit wir Bürger*innen auch mitgestalten können.“
4/5
In einer Sprechblase steht das Leitbild
5/5
 

Der zukünftige Alltag in Kiel

Auch in 22 Jahren wird Kiel vor allem durch die Menschen geprägt, die hier leben, wohnen und ihre Stadt gestalten. Zum Auftakt des Zukunftsdialogs wurde daher der Versuch unternommen, das vielseitige Stadtleben des zukünftigen Kiels durch zehn fiktive Charaktere zu illustrieren.

Für den Dialog wurden zehn beispielhafte Alltage fiktiver Personen aus dem Jahr 2042 beschrieben. Durch diese Darstellung sollten gängige Denkmuster aufgebrochen und ihr solltet  für das Jahr 2042 inspiriert werden. Ihr konntet die Alltage / Charaktere, die ihr für besonders interessant oder wünschenswert hielten, durch eine Punktevergabe hervorheben.

Zusätzlich konnten Aufgaben definiert werden, die umgesetzt werden müssten, um den jeweiligen fiktiven Alltag „wahr werden“ zu lassen. 

Die eingereichten Zukunftsaufgaben wurden sinngemäß übernommen. Ähnliche Zukunftsaufgaben wurden vereinheitlicht und zusammengefasst, um die Inhalte übersichtlich und verarbeitbar zu halten. Hierfür wurde teilweise auf den direkten Wortlaut verzichtet.

 

Die drei von Euch am häufigsten ausgewählten Charaktere waren Sofia, Shari & Lucia und Finn. Aus den Charakteren haben sich Zukunftsaufgaben aus den Bereichen Wohnen, Bildung, Politik, Mobilität, Kultur und Wirtschaft gebildet, die wir Euch vorstellen.

Charaktere
Text: 98 Jahre, Ethiktrainer für Künstliche Intelligenz: Cen ist gelernter Busfahrer und lebt schon seit 50 Jahren in Kiel / Seit 3 Jahren ist er Witwer / Er wohnt allein und selbstständig in einer Erdgeschosswohnung in Schilksee und möchte seiner Familie nicht zur Last fallen / Eine Künstliche Intelligenz unterstützt ihn in seinem Alltag, vor allem in den Bereichen Mobilität, gesundheitliche Assistenz und Kommunikation / Im Auftrag einer Softwarefirma trainiert Cen diese Künstliche Intelligenz an drei Tagen in der Woche in ethischen Fragen
1/10
72 Jahre, Lehrerin (unter anderem): Dagmar hat in ihrem Leben schon fünf Berufe ausgeübt - angefangen hat sie als kaufmännische Angestellte in Bremen/ Mit 50 Jahren hat sie ihr duales Studium zur Umwelt-Managerin abgeschlossen/ Danach hat sie mehrere Jahre auf einer Algenfarm in Flensburg gearbeitet/ Mit 70 Jahren ist sie in den Bereich Pädagogik gewechselt/ Jetzt ist sie Lehrerin für praktischen Klimaschutz an einer Schule in Holtenau
2/10
35 Jahre, Unternehmer: Finn hat vor einigen Jahren die Firma „customize yourself“ gegründet/ Er ist Experte für künstliche Körpererweiterung und Selbstoptimierung/ Heute trägt er dieses Bein, morgen ein anderes - er liebt die Vorteile dieser Austauschbarkeit und Anpassbarkeit/ Seine Seminare an der Uni sind extrem beliebt/ Seit neuestem trägt er einen Speicherchip, der ihn bei der kreativen Arbeit unterstützt/ Er selbst behauptet von sich, dass sein Leben von Freizeit bestimmt wird.
3/10
55 Jahre Gaarden-Kuratorin: Galina ist seit kurzem Managerin eines gemeinwohl-orientierten Kulturfonds in Gaarden. Ihre Hauptaufgabe ist die Finanzierung und auch die Eigenentwicklung von Sozial- und Kulturprojekten im Stadtteil. Mit ihren besten Freundinnen hat sie vor 20 Jahren einen alten Hof bei Rodenbek gekauft. Hier werden inzwischen auch alte Schafrassen gezüchtet.
4/10
6 Jahre, Schülerin: Lunas Lieblingsort in der Stadt ist das Erlebnisbiotop Kieler Förde. Wenn sie einmal groß ist, möchte sie zur Marine. Oder auch Bienenzählerin werden wie ihre Mama.
5/10
42 Jahre, SmartCity-Agent: Marvin arbeitet für die Kieler Stadtwerke im Bereich Systemsteuerung und Versorgungssicherheit. Er ist die menschliche Schnittstelle in Momentem, in denen die intelligenten städtischen Systeme Probleme haben und eine situative Entscheidung nötig ist. Er hat keinen festen Arbeitsplatz, sondern ist ständig per Lastenrad unterwegs zu verschiedenen Orten in der Stadt und im Umland. Seit kurzem hegt er eine Vorliebe für 3D-gedruckte Möbel.
6/10
15 Jahre, Schüler: Matteo lebt mit seiner Mutter in einem Dreifamilienhaus im Stadtteil Mettenhof. Seine Schule im Bildungszentrum Mettenhof gilt mit ihrer Mischung aus Digital- und Realraum als die innovativste Schule Norddeutschlands. Matteo geht in keine Klasse sondern lernt in maßgeschneiderten Programmen - und zwar ganz andere Dinge als seine Freunde. Matteos Opa war Graffiti-Aktivist. Er selbst bezeichnet sich als Off-Aktivist. Ihm macht es tierisch Spaß, die technischen Systeme in der Stadt zu verändern oder kreativ zu stören.
7/10
59 Jahre, Data-Cleanerin: Miruna stammt aus Rumänien, wohnt aber seit 20 Jahren in der Wik. Vor drei Jahren ist sie in ein Mehrgenerationen-Wohnprojekt in einem Komplettholz-Neubau gezogen. Die insgesamt 12 Personen ihrer „Wohnfamilie“ sind zwischen 22 und 89 Jahren alt. An vier Tagen pro Woche arbeitet Miruna von Zuhause aus im offenen Gemeinschafts- Arbeitsbereich im Erdgeschoss. Freitags und am Wochenende ist Miruna für ihren Videokanal per Bahn unterwegs durch Deutschland und Nordeuropa.
8/10
31 und 41 Jahre, Stadtmacher*innen: Shari stammt aus Eritrea. Sie ist vor 5 Jahren nach Europa geflohen und arbeitet inzwischen als Tischlerin in der Kieler Innenstadt. Luca stammt aus einer alteingesessenen Kieler Familie und ist freier Bürokratie-Designer im Auftrag der Bundesregierung. Die Beiden sind seit 3 Jahren ein Paar und leben C02-neutral auf einem Hausboot. Sie haben noch keine Kinder. Beide engagieren sich ehrenamtlich im Haus des Wissens in der Innenstadt.
9/10
26 Jahre, Urban-Mining-Ingenieurin: Sofia ist Expertin für Kreislauflogistik. Ihr Spezialgebiet ist die Rückgewinnung von Rohstoffen aus Gebäuden und aus Verkehrsinfrastruktur. Sie lebt in einem Mikrohaus auf dem Dach eines alten Baumarkts, der inzwischen aber zu weiten Teilen für die lokale Nahrungsmittelproduktion genutzt wird. Selbstversorgung, Tauschen und Reparieren lagen ihr schon immer am Herzen. Inzwischen ist sie in ihrem Spezialgebiet eine gefragte Rednerin und berichtet landesweit über Ressourceneffizienz an der Förde.
10/10

 

 
  • alternative Wohnkonzepte
  • Neues Leerstands- / Flächenmanagement
  • Nachhaltiges, klimabewusstes und grünes Bauen
  • Flexible Nutzung von Gebäuden
  • Neue Wohnkonzepte für Kieler*innen und nicht für Investoren
  • Ressourcenschonendes nachhaltiges Bauen
  • Neuerfinden von Gewerbegebieten
  • Zwischennutzung statt Neubau
  • Die Förde zum Lebensraum machen
  • Fördeufer ist für Hausboote freigegeben
  • Förde als Erholungsraum (Baderaum)
  • Erweiterung der zugänglichen Uferteile
  • Erschwingliches Wohnen für Kieler*innen
  • Freiraum wird mit Ideenwerkstätten gestaltet (öff. Raum und bebauter Raum)
  • Stadt als Bauherr und Flächeneigentümer
  • Innenstadt als kulturelles Zentrum der Stadt
  • ökologisches und soziales Wohnen
  • Barrierefreie öffentliche und private Räume
  • Freiräume und Grünräume ausbauen

  • Verankerung von Kreislaufprinzipien
  • Nachhaltigkeitsstrategie um Zusammenhang mit den SDGs entwickeln
  • Bewusstsein für Veränderungen u. Nachhaltigkeit
  • Verbot von nicht wiederverwendbaren Ressourcen
  • straffreies Wiederverwenden von Lebensmitteln
  • B-Planung / Gesetzgebung für Baugenehmigungen ändern
  • Flächen für urban gardening bereitstellen
  • Bürger*innen als Gestalter von Freiflächen
  • Unterstützung des Ehrenamts
  • Grundabsicherung schaffen
  • Stadtkonzept zum Tauschen und Reparieren
  • Nachhaltige Nutzung von Produkten fördern (Tauschen und Reparieren)
  • Implementierung des „Cradle to Cradle“-Ansatzes in alle Bereiche
  • lokale Ausschreibungen für lokale Aufgaben
  • barrierefreie Integration
  • Förderung „grüner“ Energie
  • lokale Initiative in der an jedem politischen und alltäglichen Prozessen mitgewirkt werden kann und das sichtbar
  • soziales Engagement und Ehrenamt fördern
  • Motivation zur Zusammenkunft / Beteiligung
  • Bürokratieabbau
  • Premie für CO2-Neutrales Leben
  • offene Integrationspolitik
  • weltoffene Gesellschaft
  • Förderung von Selbstständigkeit statt Filialisten
  • Unterstützung lokaler Unternehmen
  • Vorreiter in der Start-Up-Förderung
  • kostenlose Ressourcen für Start-Ups
  • Mehr freizeitbasiertes Leben nach dem Vorbild von Finnland
  • Expertenaustausch fördern
  • Förderung der medizinischen Forschung / Medizintechnik
  • Vereinfachung medizinischer Zulassung
  • Toleranz und Akzeptanz gegenüber Neuem
  • Förderung innovativer Ideen
  • Körpererweiterungen ermöglichen

  • Integration von neuen Studiengängen / Kursen, um Talente anzuziehen
  • Nachhaltigkeitgedanke als Bestandteil jedes
  • Studiengangs und Denkens
  • Enge Kooperation von Wirtschaft und Uni
  • Bildungsangebote für lokale Produktion (urban
  • Gardening, Recycling etc.)
  • Forschung zum Thema Kreislaufwirtschaft fördern
  • für alle zugängliche Bildungsräume
  • Vernetzung von Wissenschaft und Praxis
  • Ausbau der Universität

  • Wasser auch als Mobilitätsraum (Wassertaxen)
  • Modernste Versorgungsanschlüsse (Glasfaser) direkt zum Hausboot
  • Die Innenstadt bietet Transportkonzepte, die klimaneutral den Transport von Tischlerei-Werktstoffen ermöglichen.
  • Fördern des ÖPNV

  • Multikulturelle Treffpunkte

  • Förderung von lokaler und eigenverantwortlicher
  • Produktion (Energien, Lebensmittel...)
  • Förderung von regionaler Produktion / Konsum
  • lokaler Müll- und Versorgungskreislauf
  • Förderung von Leihgeschäften / Sharing
  • städtische Lebensmittelproduktion (micro Greens, Fischzucht etc.)
  • Open Source-Förderung, um auf Ressourcen zuzugreifen
  • Entwicklung von neuen Techniken
  • Förderung „urban mining“
  • Förderung von innerstädtischem Handwerk und Manufakturen
  • Pop-Up-Stores auf dem flämischen Markt
  • Stadtweites W-LAN
  • Größere IT-Sicherheit
  • Internetausbau
  • Co-Working Spaces
  • Flächen für Start-Ups (Werkstätten und Büros)

Eine sitzende Menschenmenge spiegelt sich in einer Scheibe, in der Ferne sieht man die HDW-Kräne

Globale Trends & lokale Aufgaben

Klimawandel, soziale Ungleichheit oder auch Digitalisierung - eine auf die Zukunft orientierte Stadtentwicklung muss sich zahlreichen Aufgaben stellen. Auf der Zukunftskonferenz konntet Ihr einschätzen, wie Kiel in Hinblick auf zukünftige Herausforderungen vorbereitet ist.

Die dargestellten Herausforderungen wurden von urbanista für die Zukunftskonferenz formuliert und sind nicht als vollständige Übersicht zu verstehen. 

Bei der Zukunftskonferenz konntet Ihr Punkte für die Aufgaben vergeben, auf die Kiel eurer Meinung nach gut beziehungsweise nicht gut vorbereitet ist. Dieses Themenfeld wurde aufgrund der Textmenge sowie der Komplexität lediglich auf der Zukunftskonferenz dargestellt.

 

Die Zukunft kann kommen

Auf diese Herausforderungen ist Kiel gut vorbereitet:

  • Bürger*innen fordern das Recht auf Mitgestaltung ein, dies braucht Platz und feste Organisationsformen in der Stadt.
  • Teilen statt Besitzen: Sharing Angebote nehmen einen immer höheren Stellenwert in den Städten ein.
  • In einer vielfältigen Gesellschaft steigt der Bedarf nach neuen „Mitten“, in denen Begegnung, Austausch und Diskurs stattfinden kann.
  • Insbesondere „Digital Natives“ nutzen die Stadt anders. Dies bietet Gelegenheiten, öffentliche Räume gänzlich neu zu denken.
  • Orte für Lebenslanges Lernen brauchen einen Platz in der Stadt.
  • Die Verkehrswende erfordert eine Neuaufteilung des Straßenraums und weiterer öffentlicher Räume.
  • Lebensqualität und eine gesunde Wohnumgebung werden zu wichtigen Standortfaktoren im Wettbewerb der Städte.
  • Stadtnatur und Grünräume müssen neu geschaffen und erhalten werden.

Hier müssen wir anpacken

Auf diese Herausforderungen ist Kiel noch nicht optimal vorbereitet:

  • Durch saubere, leise und hochtechnisierte Produktion kann auch die Industrie wieder in die innere Stadt zurückgeholt werden.
  • Der Lebensalltag wird immer häufiger auf mehrere Lebensmittelpunkte verteilt. Die räumliche Mobilität wird damit immer bedeutender.
  • Kommunen verlieren Teile ihrer Handlungsfähigkeit und Gestaltungsmacht – vor allem durch Schuldenlast sowie Sanierungs- und Invenstitionsstau.
  • Städtische Systeme werden mithilfe von Echtzeitdaten und lernenden Algorithmen gesteuert.