Bewerbung Vergabeverfahren ehemaliger Britischer Yacht-Club

Die Parzellen des ehemaligen Britischen Yacht-Clubs (BYC) werden im Rahmen eines Konzeptverfahrens vergeben. Nicht das höchste Gebot, sondern das beste Konzept erhält den Zuschlag.

Interessierte können sich mit ihrer Konzeptidee auf eine oder auch mehrere der drei Parzellen bewerben.

Das gestufte Bewerbungsverfahren teilt sich in zwei Phasen, die Konzeptphase und die Vergabephase. Der erste Baustein der Konzeptphase ist die allgemeine Interessensbekundung, die anhand eines Bewerbungsbogens einzureichen ist. Daran schließt sich der Baustein der umfassenden Konzeptbearbeitung an.

Zunächst wird ein allgemeines Interesse mit einer ersten Idee bekundet, ohne dass eine umfassende Konzepterarbeitung stattgefunden haben muss. Die Bewerbungen mittels des dafür standardisierten Bewerbungsbogens müssen konkrete Mindestanforderungen erfüllen, damit sie Eingang in den Verfahrensbaustein der Konzeptbearbeitung finden. Daraufhin wird ein Konzept entwickelt, das als offizielle Bewerbung der Vergabekomission vorgestellt wird. Am Ende des Bausteins der Konzepterarbeitung beurteilt die Vergabekommission nach definierten Bewertungskriterien die eingegangenen Konzepte und gibt Empfehlungen für das weitere Vorgehen in der sich anschließenden Vergabephase ab. Zum einen empfiehlt sie, welche Konzeptidee*n zum Zuge kommen soll*en, und zum anderen, ob zunächst eine Anhandgabe zur vertiefenden Qualifizierung der/des Projekte/s oder die direkte Vergabe von Erbbaurecht*en erfolgen soll.

In der Online-Kontaktbörse können Sie einen Steckbrief zu Ihrem Konzept veröffentlichen. Hier können noch unbekannte Synergiemöglichkeiten entdeckt werden, indem sich Interessierte kennenlernen und mit ihren Kompetenzen zu einer Projektgruppe zusammenschließen.


So bewerben Sie sich mit Ihrem Konzept für den BYC

Bewerbungsphase 1: Interessensbekundung

Bekunden Sie Ihr Interesse mit einer ersten groben Konzeptidee. Die Landeshauptstadt Kiel möchte, dass so viele Menschen wie möglich in der Lage sind, eine Bewerbung einzureichen. Daher werden keine kostspieligen Baupläne für die Bewerbung verlangt. Es reicht eine Beschreibung der Konzeptidee anhand des standardisierten Bewerbungsbogens. 

Den Bewerbungsbogen vollständig ausgefüllt und gegebenenfalls durch darin benannte Anlagen ergänzt fristgerecht einreichen.

Fristgerecht die Schutzgebühr entrichten. Alle Infos dazu im Auslobungstext.

Finden Sie mögliche Projektpartner*innen mit der Online-Kontaktbörse. Füllen Sie den Online-Steckbrief aus. Die eingegangenen Steckbriefe werden regelmäßig veröffentlicht.

 


Bewerbungsphase 2: Konzeptbearbeitung

Ihre Bewerbung hat im ersten Schritt der Interessensbekundung den Mindestanforderungen entsprochen und Sie wollen im nächsten Schritt des Bewerbungsverfahrens ein umfassendes Konzept für den ehemaligen Britischen Yacht-Club erarbeiten? Für die Bewerbung müssen folgende Schritte erledigt werden:

Nach erfolgreicher Interessensbekundung können Sie in die Konzepterarbeitung einsteigen. Inhalt und Umfang der Bewerbungsunterlagen werden den Bewerber*innen nach Abschluss des Verfahrensbausteins „Interessensbekundung“ benannt und hier auf der Website zur Verfügung gestellt. Ebenso werden dann auch die für den Baustein „Konzeptbearbeitung“ geltenden Fristen benannt. Die einzureichenden Unterlagen sind wesentlich umfassender als im Baustein der Interessensbekundung. So sind beispielsweise ausführliche Erläuterungen zur Konzeptidee inklusive Zeit- und Bauplan erforderlich. Eine Übersicht der Unterlagen ist dem Auslobungstext zu entnehmen.

Ist alles fristgerecht und vollständig eingereicht worden, werden Sie zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen. Hier können Sie Ihr Konzept noch einmal genauer erläutern und offene Fragen können geklärt werden.

Sind alle Informationen vollständig, wird die Bewerbung der Vergabekommission vorgelegt. Sie besteht aus Vertretern der Politik, der Stadtverwaltung und externen Expert*innen.

Die Vergabekommission gibt am am Ende der Konzeptphase Empfehlungen für das weitere Vorgehen ab. Zum einen empfiehlt sie, welche Konzeptidee*n zum Zuge kommen soll*en, und zum anderen, ob in derVergabephase zunächst eine Anhandgabe zur vertiefenden Qualifizierung der/des Projekte/s oder die direkte Vergabe von Erbbaurecht*en erfolgen soll.


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