Kiel kann Olympia
Segeln ist in der Kieler DNA. Kiel segelt Regatta seit 1882 - der Geburtsstunde der Kieler Woche. Und seitdem immer wieder neu. Kiel kann Olympia schon sehr lange.
Ob 2036, 2040 oder 2044 - wenn die Olympischen und Paralympischen Spiele nach Deutschland kommen, will Kiel als Segelstandort dabei sein.
Denn Segeln ist in der DNA von Kiel.Sailing.City fest verankert.
Sagen Sie's uns
Kommen Sie mit uns in den Dialog. Was sind Ihre Anliegen bei Olympia in Kiel?
Levke Joswig
0431 901-1516
olympia@kiel.de
Kiel.Sailing.City. Perfekte Partnerin für Olympische und Paralympische Segelwettbewerbe in Deutschland
Für die Hauptaustragungsorte der Olympischen und Paralympischen Spiele ist die Wahl des Segelstandorts eine strategische Schlüsselentscheidung.
Kiel bietet ein beispielloses Gesamtpaket aus sportlicher Exzellenz, gelebter Nachhaltigkeit und globaler Strahlkraft.
Einfügen? Nicht ganz links, sondern neben dem Pfeil -->
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Maximale demokratische Legitimation
Kiel verfügt über ein unanfechtbares Mandat der Bevölkerung: Das aktuelle Referendum bestätigte mit einer überwältigenden Mehrheit von 63,9 % den Rückhalt für Olympia.
Kiel ist damit die einzige Stadt weltweit, die zwei positive Olympia-Bürger*innenentscheide vorweisen kann.
270° Segelarena
Die Kieler Förde bietet eine weltweit einzigartige Topografie. Als 270-Grad-Segelarena ermöglicht sie es, die Wettkämpfe von Land aus zu verfolgen.
Durch den Einsatz von schwimmenden Tribünen werden die Fans direkt an die Regattabahnen gebracht. Dies schafft eine unvergleichliche Nähe zum Sport und eine natürliche Stadion-Atmosphäre für Fans und Medien.
Perfekte Wind- und Wellenbedingungen in der Außenförde
Das Segelrevier vor Kiel ist berühmt für seine verlässlichen Wind- und Wellenbedingungen. Besonders die Außenförde bietet faire und anspruchsvolle Bedingungen für alle Bootsklassen, die den höchsten sportlichen Anforderungen des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) und des Weltverbands World Sailing gerecht werden.
Die Regattabahnen bieten auch technisch sensiblen Bootsklassen perfekte Segelbedingungen.
Heimvorteil & Medaillengarantie
Kiel ist der Bundesstützpunkt des Deutschen Segler-Verbandes (DSV) und der zentrale Strandort der Segelnationalmannschaft. Die deutschen Top-Athlet*innen trainieren hier ganzjährig. Diese unschlagbare Revierkenntnis und die perfekten Vorbereitungsbedingungen vor Ort schaffen einen immensen sportlichen Heimvorteil, der die Chancen auf eine maximale deutsche Medaillenausbeute signifikant erhöht.
Zuspruch kommt auch von den Landessegelverbänden: Bayern, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein legen den Grundstein für eine gemeinsame Trainingsbasis in Kiel. Damit sind über 70% der im Verein organisierten Segler*innen vereint. Gemeinsam bekräftigen sie ihre Unterstützung der Kieler Bewerbung um olympische und paralympische Segelwettbewerbe.
Kiel kann Großevents
Dank jahrzentelanger Erfahrung bei der Übertragung der Kieler Woche bietet der Standort perfekte Broadcast-Bedingungen. Live-Übertragung auf High-End-Niveau, das gelbe Trikot im Segelsport, Grand Slam Standort - die Kieler Woche gilt international als Innovationstreiber und ermöglicht auch für Olympische und Paralympische Spiele spektakuläre Bilder für ein weltweites TV-Publikum.
Kiel organisiert mit der Kieler Woche nicht nur die größte Segelveranstaltung der Welt, sondern auch das größte Sommerfest im Norden Europas.
Wir sind Segeln
Die Marke Kiel.Sailing.City ist global etabliert und als Stadtmarke in den Top 10 Deutschlands (brandmeyer stadtmarken-monitor 2025) - gemeinsam mit Hamburg, München und Köln.
Unsere Stadt trägt das Segeln im Namen und genießt dabei international eine hohe Glaubwürdigkeit. Die Wahl Kiels garantiert dem deutschen Hauptaustragungsort die weltweite Anerkennung, für die Segelwettbewerbe auf die bestmögliche Partnerin zu setzen.
Nachhaltigkeit durch Bestand
Als Austragungsort der Olympischen Spiele von 1972 nutzt Kiel bestehende, erstklassige Strukturen im Olympiazentrum Schilksee. Diese werden konsequent modernisiert und sorgen für kurze Wege im gesamten olympischen Areal.
Das entspricht exakt den Nachhaltigkeitsvorgaben des IOC (IOC Agenda 2020+5) und schont Ressourcen sowie Budgets.
Politischer Schulterschluss auf allen Ebenen
Hinter Kiel steht eine geschlossene politische Front. Neben dem positiven Ratsbeschluss der Stadt gibt es einen einstimmig positiven Beschluss des Landtages.
Als Landeshauptstadt bietet Kiel zusätzlich die administrative Kraft, die kurzen Wege einer Regierungszentrale und die Erfahrung mit Großereignissen, um ein Projekt dieser Größenordnung sicher zu steuern.
Garantierte Paralympische Exzellenz
Kiel setzt Maßstäbe in der Inklusion: Wir werden paralympische Segelwettbewerbe zum Zeitpunkt der Paralympics in Kiel durchführen - und zwar unabhängig davon, ob Segeln dann im Programm der Paralympics steht.
Kiel ist heute schon Austragungsort paralympischer Welt- und Europameisterschaften und garantiert den Athlet*innen eine Bühne auf Weltniveau.
Hotspot des internationalen Regattasports
Kiel ist das unangefochtene globale Herz des Segelsports.
Summiert man die jährlichen Teilnehmendenzahlen aller Großregatten (Kieler Woche, Young Europeans Sailing, WMs, EMs, Segel-Bundesliga, The Ocean Race), erreicht Kiel mit Aktiven aus über 50 Nationen eine völlig eigene Liga: Hier gehen in einem typischen Jahr mehr internationale Athlet*innen an den Start als an allen anderen deutschen Küsten- und Segelstandorten zusammen.
Klares Bekenntnis der Segelverbände Bayern & Nordrhein-Westfalen
Neben anderen sind auch die Verbände der Kandidatenländer davon überzeugt, dass die Austragung der olympischen und paralympischen Segelwettbewerbe in Kiel den sportlichen, nachhaltigen und strategischen Zielen einer deutschen Olympiabewerbung in besonderer Weise entspricht.
Häufige Fragen und ihre Antworten
Kiel lebt mit, an und auf dem Wasser. Hat Segeln und Wassersport in der DNA. Ist Klimaschutzstadt. Lebt den weltoffenen Sportgeist.
Dank der Zustimmung der Kieler*innen beim Bürger*innenentscheid am 19. April bleibt Kiel als Segelstandort einer deutschen Bewerbung weiter im Rennen.
Auch in Rhein-Ruhr und München haben die Menschen für die Olympischen und Paralympischen Spiele gestimmt, sodass beide Bewerbenden ihre finalen Konzepte beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) eingereicht haben. Auch Berlin hat das finale Konzept abgegeben, das vorher durch den Berliner Senat verabschiedet wurde.
Bis zur Entscheidung über das deutsche Gesamtkonzept auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung des DOSB im September verfestigt Kiel weiter die guten Beziehungen zu Rhein-Ruhr und München. Beispielsweise war eine Delegation um Innenministerin Finke, Oberbürgermeister Yilmaz und Bürgermeister und Sportdezernent Stöcken zu Besuch in München beim dortigen Oberbürgermeister, um für das Kieler Segelrevier zu werben.
Der Zeitplan des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) sieht drei Entscheidungsstufen vor. Derzeit befinden wir uns in der dritten und somit letzten Stufe.
Die erste Phase beinhaltete die sogenannte sportfachliche Prüfung der vier eingereichten Konzepte (Berlin, Hamburg, München, Rhein-Ruhr). Diese sportfachliche Prüfung haben alle Konzepte erfolgreich bestanden. In der zweiten Phase, die bis Anfang Juni 2026 lief, wurde die Meinung der Bevölkerung, meist in Form von Bürger*innenentscheiden oder durch Legitimation der örtlichen politischen Vertretungen, eingeholt. Zudem wurden in dieser Phase die Konzepte weiter geschärft und verfeinert.
In der dritten Entscheidunggstufe, in der wir uns derzeit befinden, geht es um die finale Bewertung der Konzepte. Mithilfe einer Matrix wird eine Evaluierungskommission, bestehend aus Politik, Sport und DOSB, die Konzepte analysieren. Die Kommission kann dann eine Empfehlung für die außerordentliche Mitgliederversammlung im September 2026 aussprechen, auf der das Konzept final gewählt wird, welches für Deutschland ins internationale Rennen gehen darf.
Mit dem auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung gewählten Konzept geht der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) für Deutschland ins internationale Rennen um Olympische und Paralympische Spiele. Hierbei bewirbt sich der DOSB dann weiter beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) und tritt gegen andere interantionale Bewerbungen an.
Bereits jetzt befindet sich der DOSB mit dem IOC im sogenannten "Continous Dialogue". Zudem wurde kürzlich eine weitere Stufe im Entscheidungsprozess des IOC eingeführt, der "Strategic Dialogue". Dieser soll ab März 2027 mit einem*r oder mehreren Bewerber*innen geführt werden, die dann bereits in der engeren Wahl um Olympische und Paralympische Spiele 2036 wären.
Ab Ende 2028 folgt dann die letzte Stufe, der "Targeted Dialogue", der Mitte 2029 eine Entscheidung des IOC für eine*n Hauptbewerber*in vorsieht.
Bei einer deutschen und damit einer möglichen Kieler Bewerbung, geht es um die Jahre 2036, 2040 oder 2044. Über diese Jahre spricht der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) derzeit mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) in einem sogenannten Continous Dialogue.
Nach Abschluss der zweiten Stufe des nationalen Bewerbungsprozesses bewerben sich noch drei Städte beziehungsweise Regionen um die Austragung Olympischer und Paralympischer Spiele in Deutschland: Berlin, München und die Region Rhein-Ruhr. Kiel steht allen Bewerbungen gern als Satelliten-Standort zur Verfügung.
Hier können Sie die Konzepte der Hauptaustragungsorte einsehen:
Als Kiel.Sailing.City ist Kiel prädestiniert für die Austragung der Segelwettbewerbe. In Kiel ist der Bundesstützpunkt des Deutschen Segler-Verbands zu Hause.
Die Entscheidung Berlins für den Segelstandort Rostock-Warnemünde nimmt Kiel sportlich zur Kenntnis. Unser Ziel ist nach wie vor, dass möglichst viele der drei potentiellen Hauptaustragungsorte sich zu Kiel als Segelstandort bekennen.
Aus München und der Region Rhein-Ruhr sind in diese Richtung positive Signale zu vernehmen. Bis zum 20. September sollen sich alle Hauptaustragungsorte auf einen Segelstandort festlegen. Die finale Entscheidung über das deutsche Gesamtkonzept trifft letztendlich die Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) auf ihrer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 26. September in Baden-Baden.
Die wichtigste Form der Teilhabe wird der Bürger*innenentscheid am 19. April 2026 werden. Bis dahin sind alle Kieler*innen und Olympia-Fans aufgefordert, ihre Begeisterung zu teilen und ihre Kanäle zur Verbreitung zu nutzen.
Kritische Fragen und Anregungen nehmen wir zudem jederzeit gerne unter olympia@kiel.de entgegen. Außerdem wird es bis zum Bürger*innenentscheid noch verschiedene Veranstaltungen geben, bei denen alle Interessierten mit uns in den Dialog treten können.
Alle Kieler*innen ab 16 Jahren können am 19. April 2026 ihre Stimme abgeben und die Kieler Olympiabewerbung unterstützen.
Das Hauptaugenmerk der erneuten Kieler Bewerbung liegt darauf, bestehende Strukturen zu nutzen. So würde beispielsweise das Olympiazentrum in Kiel-Schilksee das Herz der Segelwettbewerbe werden, da dort die benötigte Infrastruktur bereits vorhanden ist.
Kostspielige Neubauten, die ausschließlich für die Olympischen Spiele benötigt würden, werden vermieden. Für die derzeit noch nicht konkret bezifferbaren Ausgaben, werden zudem verschiedene Akteur*innen aufkommen, unter anderem Stadt, Land und Bund sowie die regionale Wirtschaft. Zusätzliche Einnahmen werden zum Beispiel durch Ticketverkäufe erzielt.
Nachhaltigkeit spielt für Kiel eine zentrale Rolle. Schon das Olympiazentrum in Kiel-Schilksee, das für die Olympischen Spiele 1972 erbaut wurde und bis heute fortlaufend saniert und aktiv genutzt wird, zeigt, dass Kiel langfristig denkt und handelt.
Auch bei einer erneuten Bewerbung wird der Fokus darauf gelegt, bestehende Strukturen zu nutzen und sie sinnvoll weiterzuentwickeln.
Die bis zu 10 Regattabahnen nahe dem Olympiazentrum haben sich bei der Kieler Woche und anderen internationalen Regatten bewährt. Die äußerste Bahn liegt nur drei Seemeilen von Schilksee entfernt.
Direkt vor dem Hafen könnten die Finalrennen stattfinden, die die Zuschauer*innen von einer Tribüne aus hautnah verfolgen würden.
Zudem kann an 90 Prozent der Tage in Kiel gesegelt werden – bei 6 bis 27 Knoten mittlerer Winde.
Olympische und Paralympische Spiele können in Kiel und der Region als wichtiger Motor für die Stadtentwicklung wirken. Geplant ist unter anderem, das Athlet*innen-Dorf zwischen Schilksee und Strande nach den Spielen als sozial verträglichen Wohnraum weiterzunutzen. Auch Investitionen in den öffentlichen Nahverkehr, die Sportinfrastruktur und die Digitalisierung würden die Lebensqualität dauerhaft verbessern und die Region moderner und nachhaltiger machen.
Erfahrungen anderer Austragungsorte zeigen, dass mögliche soziale Herausforderungen – etwa bei Mieten oder Flächenentwicklung – durch frühzeitige Planung und gezielte Maßnahmen gut steuerbar sind. Kiel denkt diese Aspekte bereits aktiv mit und will die Spiele so gestalten, dass langfristig alle Kieler*innen davon profitieren – sportlich, sozial und infrastrukturell.
Die Olympischen Spiele 1972 brachten Kiel durch die Segelwettbewerbe internationale Aufmerksamkeit und förderten den Ausbau moderner Infrastruktur. Besonders das Olympiazentrum Schilksee, das bis heute als bedeutendes Trainings- und Veranstaltungszentrum für den Segelsport dient, die Autobahnanbindung sowie die Hochbrücke über den Nord-Ostsee-Kanal sind hier als Leuchtturmprojekte zu nennen.
Auch touristisch profitiert Kiel weiterhin von der verbesserten maritimen Infrastruktur und der gestiegenen internationalen Bekanntheit als Segelhauptstadt.
Olympische Spiele haben eine starke Wirkung auf den Sport in Deutschland. Sie inspirieren junge Menschen, selbst aktiv zu werden und steigern die Popularität vieler Sportarten dank polarisierender Vorbilder.
Durch das wachsende Interesse an Bewegung profitieren auch Sportvereine, die häufig Zuwächse bei ihren Mitgliedern verzeichnen. Zudem führt Olympia oft zu Investitionen in moderne Sportstätten und Infrastruktur.
Bei Spielen im eigenen Land kommt noch ein besonderer Heimvorteil hinzu, der die Medaillenhoffnungen für die Athlet*innen steigert.