Gustav Radbruch. Kieler Jahre und die Gründung der Volkshochschule - F13122V

Im Archiv - Veranstaltung vom 2. April 2019

Volkshochschule, Gustav-Radbruch-Haus

Muhliusstraße 29-31, 24103 Kiel


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Gustav Radbruch (1878-1949), geistiger Vater und Mitbegründer der Kieler Volkshochschule, gilt als einer der bedeutendsten Rechtsphilosophen des 20. Jahrhunderts. Er genoss als Strafrechtler, Biograf und Essayist international großes Ansehen, war Hochschulprofessor, seit 1920 Abgeordneter im Reichstag und 1921/22 Justizminister.
Der Referent befasst sich in seinem Vortrag mit dem Wirken Gustav Radbruchs in Kiel zwischen 1919 und 1926.
Die Freiheit zur Weiterbildung durch eine Volkshochschule hielt Radbruch für genauso wichtig wie zum Beispiel die Einführung eines Achtstundentages für die Arbeiterschaft. Die republikanische Staatsform und Volksbildung seien eng miteinander verknüpft. Nicht Frontalunterricht, sondern das gemeinsame Lehrgespräch mit Kursteilnehmern sollte im Mittelpunkt stehen. Das hat an Aktualität bis heute nichts eingebüßt. Der kulturelle Neuaufbau in der Demokratie sollte nach Radbruchs Ansicht von Grund auf, äußerlich und innerlich erfolgen.

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