Preisträger*innen 2025

Am 14. März 2026 verlieh die Landeshauptstadt Kiel zum 20. Mal ihren Jungen Kulturpreis. Die Stadt würdigt mit dieser Auszeichnung junge kreative Talente für ihr besonderes Engagement und ihre herausragenden kulturellen Leistungen.

Die Wahl der Fachjury, der 2025 erstmalig die Preisträger*innen des Vojahres beratend zur Seite stand, fiel auf das musikalische Theaterstück "Der kleine Prinz" von Hannah Redeski, Luicie Claire Kuetsa Assonfack, Leif Heinz und Emil Gramenz.

Die Leistung der Gruppe der ehemaligen und aktuellen Schüler*innen des Ernst Barlach Gymnasiums wurde durch eine poetische Laudatio der Schauspielerin, Sängerin und Art-Direktorin Kati Luzie Stüdemann geehrt.

Hannah Redeski, Luicie Claire Kuetsa Assonfack, Leif Heinz und Emil Gramenz Der kleine Prinz

In einer feierlichen Veranstaltung im KulturForum im Neuen Rathaus überreichte Bürgermeisterin und Kulturdezernentin Renate Treutel in ihrem letzten Amtsjahr den Preis in Höhe von 2.000 EUR an Hannah Redeski, Luicie Claire Kuetsa Assonfack, Leif Heinz und Emil Gramenz für ihr musikalisches Theaterstück "Der kleine Prinz".

Bilder der Aufführung beim Jungen Kulturpreis Kiel 2025
Mehrere bunte Rosen nach ihrem Tanz neben dem kleinen Prinzen.
Rosen nach ihrem Tanz neben dem kleinen Prinzen auf der Bühne
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Der kleine Prinz und der Geograf, im Hintergrund eine große Malerei eines Planeten und die Musiker*innen.
Der kleine Prinz und der Geograf
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Der kleine Prinz und Fuchs vor der Bühne. Auf der Bühne sind die eingeklappten Rosen, vor ihrem Erwachen und Tanz. Im Hintergrund die Instrumentalist*innen.
Der kleine Prinz und Fuchs vor der Bühne mit Rosen und Instrumentalist_innen auf der Bühne
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Geschäftsleute, Rosen, Schlange, keiner Prinz, Tag und Nacht auf der Bühne
Geschäftsleute, Rosen, Schlange, keiner Prinz, Tag und Nacht auf der Bühne
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Der kleine Prinz und Pilot auf der Bühne, im Hintergrund ist ein Brunnen angedeutet in einer Wüstenlandschaft unter blauem Himmel
Der kleine Prinz und Pilot auf der Bühne
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Die verkörperten Rosen, die bedrohende Schlange und der weinende kleine Prinz auf der Bühne.
Rosen, Schlange und kleiner Prinz auf der Bühne
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Der kleine Prinz wendet sich strahlend an das Publikum. Er freut sich über seinen neuen Frenud den Fuchs, der im Hintergrund sitzt. Ebenfalls sitzen im Hintergrund die Instrumentalist*innen.
Der kleine Prinz mit Fuchs und Instrumentalist_innen auf der Bühne
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Gesamtcrew des Stückes auf der Bühne, Applaus aus dem Publikum
Gesamtcrew des Stückes auf der Bühne
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Bürgermeisterin Renate Treutel erhält von Inga Feldmann Blumen für ihre 7. und während ihrer Amtszeit letzte Begleitung des Jungen Kulturpreises Kiel
Ein Dankeschön von Inga Feldmann an Bürgermeisterin Renate Treutel für ihre 7. und in ihrer Amtszeit letzte Begleitung des Jungen Kulturpreises Kiel
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In der Begründung der Jury schreibt Kati Luzie Stüdemann:

Das Stück "Der kleine Prinz" wurde voll- und eigenständig ausschließlich von Schüler*innen verschiedener Jahrgangsstufen entwickelt und begeistert die Jury als gesamte Produktion.  Alle Bereiche vom Bühnenbild, der Musik, den Kostümen und Requisiten bis hin zum Lichtarrangement wurden von den Schüler*innen selbst entworfen und ausgeführt.

Diese vielschichtige Eigenverantwortung trägt nicht nur zur Authentizität der Inszenierung bei, sondern spiegelt auch die enorme Teamarbeit und das Engagment der Gruppe wider. Es ist bemerkenswert, wie gut die verschiedenen Bereiche miteinander harmonieren und zu einer einzigartigen Inszenierung beitragen. Die Inszenierung überzeugt durch außergewöhnliche Selbstständigkeit und großes Engagement der beteiligten aktuellen und ehemaligen Schüler*innen des Ernst Barlach Gymnasiums.

Die Gruppe wählte nicht nur das Werk aus, sondern erarbeitete eine eigene Theaterfassung, die mit künstlerischem Anspruch und viel Liebe zum Detail umgesetzt wurde. Die schauspielerischen Darbietungen zeichnen sich durch Ernsthaftigkeit, Würde und eine starke Ensemblearbeit aus, die die philosophische Tiefe des Originals wirkungsvoll vermittelt. Auch die selbst komponierte Musik, die klassische und Elemente der Neuen Musik verbindet, verstärkt die emotionale Wirkung der Szenen.

Die kreativ gestalteten Bühnenbilder verwandeln die Bühne in vielfältige Welten, unterstützt durch kunstvolle Kostüme. Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie junge Menschen mit Kreativität, Eigeninitiative und Teamgeist ein anspruchsvolles kulturelles Werk realisieren können.

Nach der Urkundenübergabe: Juri von Eltz stellvertretend für Emil Gramenz, Luicie Claire Kuetsa Assonfack, Hannah Redeski, Leif Heinz und Bürgermeisteirn Renate Treutel
Nach der Urkundenübergabe: Juri von Eltz stellvertretend für Emil Gramenz, Luicie Claire Kuetsa Assonfack, Hannah Redeski, Leif Heinz und Bürgermeisteirn Renate Treutel
Urkundenüberreichung durch Renate Treutel an die Preisträger*innen (hier übernimmt stellvertretend Jury von Eltz die Urkunde) - öffnet eine vergrößerte Ansicht
Kati Luzie Stüdemann hält die Laudatio - öffnet eine vergrößerte Ansicht
Interview Inga Feldmann mit drei der Preisträger*innen und dem Hauptdarsteller des Kleinen Prinzen - öffnet eine vergrößerte Ansicht

Leif Heinz: Stückfassung, Make-Up, Großteil der Kostüme

Hannah Redeski und Luicie Claire Kuetsa Assonfack: Regie und Organisation

Emil Gramenz: Musik


 Fotos: Marco Ehrhardt