Stadtgalerie Kiel

Einleitung und weiterführende Links

Auf rund 1.200 Quadrat­metern zeigt die Stadt­galerie Kiel vorrangig zeit­genössische Kunst. Ihre Schwer­punkte sind Ausstellungen zur inter­nationalen Kunst aus dem Ostsee­raum, zur über­regionalen und regionalen Gegenwartskunst.

Die Stadtgalerie Kiel wurde 1988 gegründet und befindet sich zentral in der Kieler Innenstadt. 

Die Kunstsammlung der Stadtgalerie Kiel reicht von den »Kieler Nachkriegsexpressionisten« vom Beginn des 20.Jahrhunderts bis hin zur Kunst des 21.Jahrhunderts. Die Stadtgalerie Kiel beherbergt die 1986 gegründete Heinrich-Ehmsen-Stiftung und die Stadtbilderei, die 1980 als erste Artothek Schleswig-Holsteins ihren Leihbetrieb aufnahm.

 

Alle zwei Jahre würdigt der Gottfried-Brockmann-Preis junge Künstler*innen aus Kiel. Der*die jeweils aktuelle Preisträger*in ist in einer Ausstellung zu sehen und wird in einem Katalog vorgestellt.

 

Wir sind für Sie da

0431 901 3400
 

Landeshauptstadt Kiel 
Stadtgalerie Kiel
Andreas-Gayk-Straße 31, 24103 Kiel

 

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Neben den wöchentlich kostenlosen Führungen lädt der Förderverein der Stadtgalerie Kiel e.V. seine Mitglieder und alle Kunstinteressierten regelmäßig zu Kurator*innenführungen durch die aktuellen Ausstellungen ein. Für Gruppen, Kinder und Jugendliche können individuelle Führungen vereinbart werden. Gemeinsam mit der vhs-Kunstschule bietet die Stadtgalerie Kiel ein umfangreiches Angebot zur Vermittlung aktueller Kunst an.

Der Förderverein hat das Ziel, die Stadtgalerie Kiel und ihre Aktivitäten nachhaltig zu unterstützen. Der Verein möchte erreichen, dass sich Menschen und Institutionen, die an der Stadtgalerie Kiel interessiert sind, gemeinsam für deren Belange einsetzen. Zu diesem Zweck leistet der Förderverein Öffentlichkeitsarbeit und unterstützt und organisiert Veranstaltungen zur Förderung von Kunst. Mitgliedsbeiträge und Spenden sollen helfen, die Arbeit der Stadtgalerie Kiel zu fördern und den Ankauf von Kunst zu ermöglichen. 

Als Mitglied im Förderverein erhalten Sie Einladungen zu den Ausstellungseröffnungen sowie Informationen zu allen weiteren Aktivitäten. Ausstellungskataloge der Stadtgalerie Kiel können Mitglieder des Fördervereins zum Vorzugspreis erwerben. Helfen Sie unsere Arbeit noch weiter auszubauen und werden Sie Mitglied oder spenden Sie an den Förderverein.

www.foerderverein-stadtgalerie-kiel.de

Seit 2002 ist die Produzent*innengalerie Prima Kunst in einem an das Foyer der Stadtgalerie Kiel angedockten Seecontainer untergebracht und wird eigenverantwortlich von Studierenden der heutigen Muthesius Kunsthochschule betrieben. Synchron zum Ausstellungsrhythmus der Stadtgalerie Kiel finden Wechselausstellungen statt.

Die Produzent*innengalerie Prima Kunst wurde 1986 im Umfeld der damaligen Kieler Muthesiusschule – Fachhochschule für Kunst und Gestaltung gegründet. In Galerieräumen am Exerzierplatz und später an der Fleethörn sowie an weiteren Orten der Stadt wurden in den vergangenen knapp 40 Jahren weit über 100 Ausstellungen eröffnet.

Das Programm der Stadtgalerie Kiel verzahnt das lokale und regionale Kunstgeschehen aufs Engste mit der internationalen Kunstwelt. Eine möglichst große Bandbreite der aktuellen Kunst und ein regelmäßiger Schwerpunkt auf der lokalen Künstler*innenförderung macht die Stadtgalerie Kiel zu einem besonderen Haus in Norddeutschland. 

Zählt man alle Künstler*innen der jeweiligen Ausstellungen im Jahr 2022 zusammen, kommt man auf eine stolze Zahl von 141 einzelnen künstlerischen Positionen, die in den Räumen der Stadtgalerie Kiel eine Ausstellungsmöglichkeit hatten.

Jahresbericht 2022 als PDF

Bilder aus der Sammlung der Stadtgalerie Kiel zu Besuch im Kulturforum Schwimmhalle Schloss Plön 12. Juli bis 31. August 2025

Das Bild zeigt eine menschenleere Bühne im Umbau.
Candida Höfer, Schauspielhaus Dresden, 2002, C-Print, Sammlung Stadtgalerie Kiel

 

 

Bilder aus dem Fundus der Stadtgalerie Kiel. Schenkung Ulrich Bischoff

2022 erhielt die Stadtgalerie Kiel mit der "Bilderkammer" ein umfangreiches Konvolut an grafischen Arbeiten als Schenkung von Prof. Dr. Ulrich Bischoff. Dieses Konvolut beinhaltet 120 Arbeiten von unterschiedlichen Künstler*innen. Analog zu den Sammlungsschwerpunkten der Stadtgalerie Kiel umfasst die Liste Werke von Künstler*innen aus Kiel, Schleswig-Holstein und dem Ostseeraum sowie herausragende Positionen deutscher Gegenwartskunst. Prof. Dr. Ulrich Bischoff war von 1994 bis 2013 Direktor der Galerie Neue Meister der Staatlichen Kunstsammlung Dresden. 

Öffnungszeiten der Ausstellung: Dienstag bis Samstag 14.30-18 Uhr, Sonntag 11.30-18 Uhr

Termine im Ausstellungszeitraum: 

  • 12. Juli 2025, 11.30 Uhr, Eröffnung mit Vernissage
    Es sprechen: Karin Romming (Kunstverein Schwimmhalle Schloss Plön), Dr. Peter Kruska (Direktor der Stadtgalerie Kiel), Prof. Dr. Ulrich Bischoff, mit einem musikalischen Beitrag vom Querflötenensemble Gesa Wecker, Kiel
  • 10. August 2025, 11.30 Uhr, Führung durch die Ausstellung mit Valentin Rothmaler
  • 31. August 2025, 16 Uhr, Finissage

Weitere Informationen unter: www.kunstverein-ploen.de

 


Besuchen Sie uns!

 
 
Standort Stadtgalerie Kiel

Andreas-Gayk-Straße 31
24103 Kiel

Online-Stadtplan Stadtgalerie Kiel

Barrierefreiheit in der Stadtgalerie:

  • ebenerdiger Eingang mit Automatiktür
  • rollstuhlgerechte Toilette im Besucher- und Künstlerbereich
  • zwei Parkplätze für Menschen mit Beeinträchtigungen im Innenhof des Neuen Rathauses (Zufahrt Kaistraße/Querparkplätze) und sechs in der Fabrikstraße (Querparkplätze)
 
Ausstellungen und Führungen Stadtgalerie Kiel

Human Behaviour. Harald Duwe from a comparative point of view.

Laufzeit: 
Samstag, 7. März bis Sonntag, 24. Mai 2026 

Kostenfreie, öffentliche Führungen
Donnerstag, den 12. und 26. März, den 9., 23. und 30. April sowie den 21 Mai 2026, jeweils um 17 Uhr

Sondertermine nach Vereinbarung
Für Gruppen: 0431 901 3411
Für Schulklassen und Kunstaktionen zur Ausstellung: 0431 901 3409

 
 
Öffnungszeiten Stadtgalerie Kiel

  • Dienstag und Mittwoch 10  - 17 Uhr
  • Donnerstag 10 - 19 Uhr
  • Freitag 10 - 17 Uhr
  • Samstag und Sonntag 11 - 17 Uhr

Besondere Öffnungszeiten:

  • Karfreitag (03.04.2026) geschlossen
  • Ostersonntag (05.04.2026) und Ostermontag (06.04.2026) 11-17 Uhr
  • Tag der Arbeit (01.05.2026) 11-17 Uhr
  • Christi Himmelfahrt (14.05.2026) 11-17 Uhr
  • Internationaler Museumstag (17.05.2026) 11-17 Uhr
  • Pfingstsonntag (24.05.2026) und Pfingstmontag (25.05.2026) 11-17 Uhr
 
 
Preise Stadtgalerie Kiel

Eintritt frei. 
Sowohl der Besuch der Ausstellungen als auch die öffentlichen Führungen sind kostenfrei.

 

Ausstellungen


Human Behaviour. Harald Duwe from a comparative point of view.

Ausstellung vom 7. März bis 24. Mai 2026

Stadtgalerie Kiel, Andreas-Gayk-Straße 31

Die Ausstellung läuft vom 7. März 2026 bis 24. Mai 2026.

Von der Kapitulation Nazi-Deutschlands bis zu seinem Unfalltod 1984 hielt Harald Duwe mit figurativer Malerei knapp 40 Jahre lang der bundesrepublikanischen Wirklichkeit einen kritischen Zerrspiegel vor. Dabei nahm er als realistischer Maler seinerzeit in der BRD die Rolle eines Außenseiters ein und wurde nur zögerlich und vereinzelt überregional wahrgenommen. Gleichzeitig ermöglichte Duwe seine gegenständliche Ausdrucksweise, die für ihn wesentlichen gesellschaftlichen Probleme und Widersprüche anschaulich und bis heute unmissverständlich zu formulieren.
 
Harald Duwe wohnte seit 1951 in Großensee, war von 1975 bis zu seinem Tod Dozent für Freie Kunst/Malerei an der Kieler Fachhochschule für Gestaltung und erhielt 1981 den Kulturpreis der Landeshauptstadt Kiel. Die Verbindung des Künstlers mit Schleswig-Holstein und der Bezug zu Kiel sind nicht nur biografisch, Duwe macht sie insbesondere in den 1970er und 1980er Jahren auch explizit zum Bildgegenstand. 2026 wäre der Maler und Grafiker 100 Jahre alt geworden, die letzte Ausstellung in Kiel, die sich seinem Werk widmete, liegt fast genau 40 Jahre zurück - ein ganzes Bündel an Gründen, die Erinnerung an das Werk Harald Duwes wachzurufen und dem Publikum der Stadtgalerie Kiel eine herausragende Position der jüngeren schleswig-holsteinischen und Kieler Kunstgeschichte vorzustellen.
 
Die Ausstellung vereint Leihgaben aus der Kunsthalle zu Kiel, dem privaten Nachlass und dem städtischen Kunstbesitz und verfolgt das Ziel, Inhalte, Bildsprache, Darstellungsform und -technik Harald Duwes durch den Vergleich mit Werken aus der Sammlung der Stadtgalerie Kiel im kunsthistorischen Kontext klar zu konturieren.
 
Die Beiträge der drei Gäste Oska Gutheil, Sven Johne und SUSI POP, allesamt zeitaktuelle Positionen junger Kunst, bieten einen Ausgangspunkt, um von Duwes Perspektive auf Phänomene seiner Zeit an gegenwärtige politische und gesellschaftliche Diskurse anzuknüpfen, rücken aber vor allem künstlerische Strategien und Verfahren in den Fokus.

Teilnehmende Künstler*innen:
Ilse Ament, Joerne Diedrichsen, Harald Duwe, Heinrich Ehmsen, Richard Grune, Oska Gutheil, Sven Johne, Peter Nagel, SUSI POP, Erasmus Schröter, Joachim Thode

Die Stadtgalerie Kiel bedankt sich für die freundliche Unterstützung des Ministeriums für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein.

Abb.: Harald Duwe, Fördeszene III (Floß auf der Förde), 1981, Öl auf Leinwand, Sammlung Stadtgalerie Kiel, © VG Bild-Kunst, Bonn 2026, Foto: Sönke Ehlert


Prima Kunst: Hülya Braasch - Love Game

 

Stadtgalerie Kiel, Andreas-Gayk-Straße 31

Die Ausstellung läuft vom 7. März 2026 bis 24. Mai 2026.

LOVE GAME ist eine fortlaufende performative Rauminstallation. Ausgangspunkt ist das Tennisspiel - ein Spiel, das ohne Punkteverlust gewonnen wird, in dem jedoch verliert, wer nicht punktet. Die Null wird als „Love“ gezählt: Liebe hat keinen Wert, bedeutet also nichts.
 
In der Arbeit werden emotionale Dynamiken auf Objekte, Maschinen und Materialien übertragen.  Gänseblümchen, Tennisballmaschinen und Netze, Herzluftballons und der Kaktus, Ballsammelroboter und Liebesschlösser werden zu Akteur*innen, die Bewegungen ausführen, Gesten senden, Bälle wie Küsse werfen – sie prallen ab, fallen zu Boden oder bleiben unbeantwortet. Mit jeder Wiederholung entstehen Spuren, kleine Verschiebungen, Zeichen der Bemühung. LOVE GAME erzählt von Bindung, Projektion und dem immer-wieder-Versuchens - auch dann, wenn nichts zurückkommt.
 
 
Hülya Braasch
 
Hülya Braasch studiert Bildhauerei und Bühnenraum an der HFBK Hamburg und macht derzeit ihren Abschluss. Ihre Arbeiten verbinden Skulptur, Bühne und Performance, indem sie emotionale Dynamiken in Objekte, Maschinen und performative Handlungen übersetzt. So treten die Arbeiten in direkte Beziehung zum Publikum und verbinden Material, Bewegung und Gefühl auf unmittelbare Weise.
 


Die nächsten Veranstaltungen

 

Öffentliche Führung durch die Ausstellung "Human Behaviour. Harald Duwe from a comparative point of view"

Liska-Malin Jensen führt durch die aktuelle Ausstellung.

Donnerstag, 23. April 2026, 17.00 Uhr

Stadtgalerie Kiel, Andreas-Gayk-Straße 31

Von der Kapitulation Nazi-Deutschlands bis zu seinem Unfalltod 1984 hielt Harald Duwe mit figurativer Malerei knapp 40 Jahre lang der bundesrepublikanischen Wirklichkeit einen kritischen Zerrspiegel vor. Dabei nahm er als realistischer Maler seinerzeit in der BRD die Rolle eines Außenseiters ein und wurde nur zögerlich und vereinzelt überregional wahrgenommen. Gleichzeitig ermöglicht Duwe seine gegenständliche Ausdrucksweise die für ihn wesentlichen gesellschaftlichen Probleme und Widersprüche anschaulich und bis heute unmissverständlich zu formulieren.
 
Harald Duwe wohnte seit 1951 in Großensee, war von 1975 bis zu seinem Tod Dozent für Freie Kunst/Malerei an der Kieler Fachhochschule für Gestaltung und erhielt 1981 den Kulturpreis der Landeshauptstadt Kiel. Die Verbindung des Künstlers mit Schleswig-Holstein und der Bezug zu Kiel sind nicht nur biografisch, Duwe macht sie insbesondere in den 1970er und 1980er Jahren auch explizit zum Bildgegenstand. 2026 wäre der Maler und Grafiker 100 Jahre alt geworden, die letzte Ausstellung in Kiel, die sich seinem Werk widmete, liegt fast genau 40 Jahre zurück - ein Bündel an Gründen, die Erinnerung an das Werk Harald Duwes wachzurufen und dem Publikum der Stadtgalerie Kiel eine herausragende Position der jüngeren schleswig-holsteinischen und Kieler Kunstgeschichte vorzustellen.
 
Die Ausstellung verfolgt das Ziel, Inhalte, Bildsprache, Darstellungsform und -technik Harald Duwes durch den Vergleich mit Werken aus der Sammlung der Stadtgalerie Kiel im kunsthistorischen Kontext klar zu konturieren. Die Beiträge der drei Gäste Oska Gutheil, Sven Johne und SUSI POP, allesamt zeitaktuelle Positionen junger Kunst, bieten einen Ausgangspunkt, um von Duwes Perspektive auf Phänomene seiner Zeit, auch an gegenwärtige politische und gesellschaftliche Diskurse anzuknüpfen, rücken aber vor allem künstlerische Strategien und Verfahren in den Fokus.
 
Begleitend zur Ausstellung wird ein Katalog erstellt.
 
Inhaltlich wird die Ausstellung unterstützt durch Leihgaben von Werken Harald Duwes aus der Sammlung der Kunsthalle zu Kiel, des Kieler Stadt- und Schifffahrtsmuseums, des Thor-Heyerdahl Gymnasiums der Landeshauptstadt Kiel und aus dem Privatbesitz der Erben Harald Duwes.

Die Ausstellung wird unterstützt durch das Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein. 
 
Künstler*innen:
Ilse Ament, Joerne Diedrichsen, Harald Duwe, Heinrich Ehmsen, Richard Grune, Oska Gutheil, Sven Johne, Peter Nagel, SUSI POP, Erasmus Schröter, Joachim Thode

Abb.: Harald Duwe, Kriegsdenkmal U-Boot in Laboe, 1984, Öl auf Hartfaser, Kieler Stadt- und Schifffahrtsmuseum,  © VG Bild-Kunst, Bonn 2026


Liska-Malin Jensen führt durch die aktuelle Ausstellung. 

Ende 18.00 Uhr

Eintritt frei

 

Öffentliche Führung durch die Ausstellung "Human Behaviour. Harald Duwe from a comparative point of view"

Liska-Malin Jensen führt durch die aktuelle Ausstellung.

Donnerstag, 30. April 2026, 17.00 Uhr

Stadtgalerie Kiel, Andreas-Gayk-Straße 31

Von der Kapitulation Nazi-Deutschlands bis zu seinem Unfalltod 1984 hielt Harald Duwe mit figurativer Malerei knapp 40 Jahre lang der bundesrepublikanischen Wirklichkeit einen kritischen Zerrspiegel vor. Dabei nahm er als realistischer Maler seinerzeit in der BRD die Rolle eines Außenseiters ein und wurde nur zögerlich und vereinzelt überregional wahrgenommen. Gleichzeitig ermöglicht Duwe seine gegenständliche Ausdrucksweise die für ihn wesentlichen gesellschaftlichen Probleme und Widersprüche anschaulich und bis heute unmissverständlich zu formulieren.
 
Harald Duwe wohnte seit 1951 in Großensee, war von 1975 bis zu seinem Tod Dozent für Freie Kunst/Malerei an der Kieler Fachhochschule für Gestaltung und erhielt 1981 den Kulturpreis der Landeshauptstadt Kiel. Die Verbindung des Künstlers mit Schleswig-Holstein und der Bezug zu Kiel sind nicht nur biografisch, Duwe macht sie insbesondere in den 1970er und 1980er Jahren auch explizit zum Bildgegenstand. 2026 wäre der Maler und Grafiker 100 Jahre alt geworden, die letzte Ausstellung in Kiel, die sich seinem Werk widmete, liegt fast genau 40 Jahre zurück - ein Bündel an Gründen, die Erinnerung an das Werk Harald Duwes wachzurufen und dem Publikum der Stadtgalerie Kiel eine herausragende Position der jüngeren schleswig-holsteinischen und Kieler Kunstgeschichte vorzustellen.
 
Die Ausstellung verfolgt das Ziel, Inhalte, Bildsprache, Darstellungsform und -technik Harald Duwes durch den Vergleich mit Werken aus der Sammlung der Stadtgalerie Kiel im kunsthistorischen Kontext klar zu konturieren. Die Beiträge der drei Gäste Oska Gutheil, Sven Johne und SUSI POP, allesamt zeitaktuelle Positionen junger Kunst, bieten einen Ausgangspunkt, um von Duwes Perspektive auf Phänomene seiner Zeit, auch an gegenwärtige politische und gesellschaftliche Diskurse anzuknüpfen, rücken aber vor allem künstlerische Strategien und Verfahren in den Fokus.
 
Begleitend zur Ausstellung wird ein Katalog erstellt.
 
Inhaltlich wird die Ausstellung unterstützt durch Leihgaben von Werken Harald Duwes aus der Sammlung der Kunsthalle zu Kiel, des Kieler Stadt- und Schifffahrtsmuseums, des Thor-Heyerdahl Gymnasiums der Landeshauptstadt Kiel und aus dem Privatbesitz der Erben Harald Duwes.

Die Ausstellung wird unterstützt durch das Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein. 
 
Künstler*innen:
Ilse Ament, Joerne Diedrichsen, Harald Duwe, Heinrich Ehmsen, Richard Grune, Oska Gutheil, Sven Johne, Peter Nagel, SUSI POP, Erasmus Schröter, Joachim Thode

Abb.: Harald Duwe, Kriegsdenkmal U-Boot in Laboe, 1984, Öl auf Hartfaser, Kieler Stadt- und Schifffahrtsmuseum,  © VG Bild-Kunst, Bonn 2026


Liska-Malin Jensen führt durch die aktuelle Ausstellung. 

Ende 18.00 Uhr

Eintritt frei

 

Kuratorenführung durch die Ausstellung "Human Behaviour"

Der Direktor der Stadtgalerie Kiel, Dr. Peter Kruska, und Sönke Kniphals, wissenschaftlicher Mitarbeiter, führen gemeinsam durch die Ausstellung. Im Anschluss bietet der Förderverein der Stadtgalerie Kiel den Besucher*innen die Gelegenheit zu einem Gespräch bei Wasser oder Wein.

Mittwoch, 20. Mai 2026, 18.00 Uhr

Stadtgalerie Kiel, Andreas-Gayk-Straße 31

Die Stadtgalerie Kiel lädt zu einem von den Kuratoren geführten Rundgang durch die aktuelle Ausstellung.
 
Von der Kapitulation Nazi-Deutschlands bis zu seinem Unfalltod 1984 hielt Harald Duwe mit figurativer Malerei knapp 40 Jahre lang der bundesrepublikanischen Wirklichkeit einen kritischen Zerrspiegel vor. Dabei nahm er als realistischer Maler seinerzeit in der BRD die Rolle eines Außenseiters ein und wurde nur zögerlich und vereinzelt überregional wahrgenommen. Gleichzeitig ermöglicht Duwe seine gegenständliche Ausdrucksweise die für ihn wesentlichen gesellschaftlichen Probleme und Widersprüche anschaulich und bis heute unmissverständlich zu formulieren.
 
Harald Duwe wohnte seit 1951 in Großensee, war von 1975 bis zu seinem Tod Dozent für Freie Kunst/Malerei an der Kieler Fachhochschule für Gestaltung und erhielt 1981 den Kulturpreis der Landeshauptstadt Kiel. Die Verbindung des Künstlers mit Schleswig-Holstein und der Bezug zu Kiel sind nicht nur biografisch, Duwe macht sie insbesondere in den 1970er und 1980er Jahren auch explizit zum Bildgegenstand. 2026 wäre der Maler und Grafiker 100 Jahre alt geworden, die letzte Ausstellung in Kiel, die sich seinem Werk widmete, liegt fast genau 40 Jahre zurück - ein Bündel an Gründen, die Erinnerung an das Werk Harald Duwes wachzurufen und dem Publikum der Stadtgalerie Kiel eine herausragende Position der jüngeren schleswig-holsteinischen und Kieler Kunstgeschichte vorzustellen.
 
Die Ausstellung verfolgt das Ziel, Inhalte, Bildsprache, Darstellungsform und -technik Harald Duwes durch den Vergleich mit Werken aus der Sammlung der Stadtgalerie Kiel im kunsthistorischen Kontext klar zu konturieren. Die Beiträge der drei Gäste Oska Gutheil, Sven Johne und SUSI POP, allesamt zeitaktuelle Positionen junger Kunst, bieten einen Ausgangspunkt, um von Duwes Perspektive auf Phänomene seiner Zeit, auch an gegenwärtige politische und gesellschaftliche Diskurse anzuknüpfen, rücken aber vor allem künstlerische Strategien und Verfahren in den Fokus.
 
Begleitend zur Ausstellung wird ein Katalog erstellt.
 
Inhaltlich wird die Ausstellung unterstützt durch Leihgaben von Werken Harald Duwes aus der Sammlung der Kunsthalle zu Kiel, des Kieler Stadt- und Schifffahrtsmuseums, des Thor-Heyerdahl Gymnasiums der Landeshauptstadt Kiel und aus dem Privatbesitz der Erben Harald Duwes.

Die Ausstellung wird unterstützt durch das Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein. 
 
Künstler*innen:
Ilse Ament, Joerne Diedrichsen, Harald Duwe, Heinrich Ehmsen, Richard Grune, Oska Gutheil, Sven Johne, Peter Nagel, SUSI POP, Erasmus Schröter, Joachim Thode

Abb: Human Behaviour. Harald Duwe from a comparative point of view, Ausstellungsansicht Stadtgalerie Kiel 2026, Foto: Irina Janson

Ende 19.00 Uhr

Eintritt frei

 

Öffentliche Führung durch die Ausstellung "Human Behaviour. Harald Duwe from a comparative point of view"

Liska-Malin Jensen führt durch die aktuelle Ausstellung.

Donnerstag, 21. Mai 2026, 17.00 Uhr

Stadtgalerie Kiel, Andreas-Gayk-Straße 31

Von der Kapitulation Nazi-Deutschlands bis zu seinem Unfalltod 1984 hielt Harald Duwe mit figurativer Malerei knapp 40 Jahre lang der bundesrepublikanischen Wirklichkeit einen kritischen Zerrspiegel vor. Dabei nahm er als realistischer Maler seinerzeit in der BRD die Rolle eines Außenseiters ein und wurde nur zögerlich und vereinzelt überregional wahrgenommen. Gleichzeitig ermöglicht Duwe seine gegenständliche Ausdrucksweise die für ihn wesentlichen gesellschaftlichen Probleme und Widersprüche anschaulich und bis heute unmissverständlich zu formulieren.
 
Harald Duwe wohnte seit 1951 in Großensee, war von 1975 bis zu seinem Tod Dozent für Freie Kunst/Malerei an der Kieler Fachhochschule für Gestaltung und erhielt 1981 den Kulturpreis der Landeshauptstadt Kiel. Die Verbindung des Künstlers mit Schleswig-Holstein und der Bezug zu Kiel sind nicht nur biografisch, Duwe macht sie insbesondere in den 1970er und 1980er Jahren auch explizit zum Bildgegenstand. 2026 wäre der Maler und Grafiker 100 Jahre alt geworden, die letzte Ausstellung in Kiel, die sich seinem Werk widmete, liegt fast genau 40 Jahre zurück - ein Bündel an Gründen, die Erinnerung an das Werk Harald Duwes wachzurufen und dem Publikum der Stadtgalerie Kiel eine herausragende Position der jüngeren schleswig-holsteinischen und Kieler Kunstgeschichte vorzustellen.
 
Die Ausstellung verfolgt das Ziel, Inhalte, Bildsprache, Darstellungsform und -technik Harald Duwes durch den Vergleich mit Werken aus der Sammlung der Stadtgalerie Kiel im kunsthistorischen Kontext klar zu konturieren. Die Beiträge der drei Gäste Oska Gutheil, Sven Johne und SUSI POP, allesamt zeitaktuelle Positionen junger Kunst, bieten einen Ausgangspunkt, um von Duwes Perspektive auf Phänomene seiner Zeit, auch an gegenwärtige politische und gesellschaftliche Diskurse anzuknüpfen, rücken aber vor allem künstlerische Strategien und Verfahren in den Fokus.
 
Begleitend zur Ausstellung wird ein Katalog erstellt.
 
Inhaltlich wird die Ausstellung unterstützt durch Leihgaben von Werken Harald Duwes aus der Sammlung der Kunsthalle zu Kiel, des Kieler Stadt- und Schifffahrtsmuseums, des Thor-Heyerdahl Gymnasiums der Landeshauptstadt Kiel und aus dem Privatbesitz der Erben Harald Duwes.

Die Ausstellung wird unterstützt durch das Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein. 
 
Künstler*innen:
Ilse Ament, Joerne Diedrichsen, Harald Duwe, Heinrich Ehmsen, Richard Grune, Oska Gutheil, Sven Johne, Peter Nagel, SUSI POP, Erasmus Schröter, Joachim Thode

Abb.: Harald Duwe, Kriegsdenkmal U-Boot in Laboe, 1984, Öl auf Hartfaser, Kieler Stadt- und Schifffahrtsmuseum,  © VG Bild-Kunst, Bonn 2026


Liska-Malin Jensen führt durch die aktuelle Ausstellung. 

Ende 18.00 Uhr

Eintritt frei


Bilder aus der Sammlung der Stadtgalerie Kiel zu Besuch im Kulturforum Schwimmhalle Schloss Plön 12. Juli bis 31. August 2025

Das Bild zeigt eine menschenleere Bühne im Umbau.
Candida Höfer, Schauspielhaus Dresden, 2002, C-Print, Sammlung Stadtgalerie Kiel

 

 

Bilder aus dem Fundus der Stadtgalerie Kiel. Schenkung Ulrich Bischoff

2022 erhielt die Stadtgalerie Kiel mit der "Bilderkammer" ein umfangreiches Konvolut an grafischen Arbeiten als Schenkung von Prof. Dr. Ulrich Bischoff. Dieses Konvolut beinhaltet 120 Arbeiten von unterschiedlichen Künstler*innen. Analog zu den Sammlungsschwerpunkten der Stadtgalerie Kiel umfasst die Liste Werke von Künstler*innen aus Kiel, Schleswig-Holstein und dem Ostseeraum sowie herausragende Positionen deutscher Gegenwartskunst. Prof. Dr. Ulrich Bischoff war von 1994 bis 2013 Direktor der Galerie Neue Meister der Staatlichen Kunstsammlung Dresden. 

Öffnungszeiten der Ausstellung: Dienstag bis Samstag 14.30 - 18 Uhr, Sonntag 11.30 - 18 Uhr

Termine im Ausstellungszeitraum: 

  • 10. August 2025, 11.30 Uhr, Führung durch die Ausstellung mit Valentin Rothmaler
  • 31. August 2025, 16 Uhr, Finissage

Weitere Informationen unter: www.kunstverein-ploen.de