Mit dem Beschluss von „Personal Stärken III“ hat die Ratsversammlung uns offiziell den Auftrag gegeben unsere Arbeiten zum Thema Diversität zu intensivieren und an einer Diversitätsstrategie für die Landeshauptstadt Kiel zu arbeiten.
Die ersten Schritte gingen wir als Verwaltung mit einem Auftaktworkshop Ende 2023, der allen Mitarbeitenden offenstand.
Auch im weiteren Prozess setzten wir auf Partizipation, denn eine Diversitätsstrategie ohne breite Beteiligung zu erarbeiten und dabei auf Perspektivenvielfalt und Expertisen zu verzichten, war für uns nicht denkbar.
Aus diesem Grund hat die Landeshauptstadt Kiel als Arbeitgeberin ihren Mitarbeitenden die Möglichkeit gegeben, ihr Wissen und ihre Erfahrungen in die Entwicklung einzubringen.
In vier Arbeitsgruppen, den sogenannten Handlungsfeldern, arbeiteten etwa 50 Kolleg*innen aus unterschiedlichsten Ämtern und Bereichen von der Führungskraft bis zur Sachbearbeitung regelmäßig an Zielen und Leitfragen, entwickelten Leitsätze und überlegten sich mögliche Maßnahmen, um die Leitsätze zu erfüllen.
Die Arbeitsgruppen arbeiteten fast vollkommen selbstständig, unterstützt wurden sie durch die Koordinierung der Stabsstelle Diversität.
Nach jeweils vier Monaten kamen die einzelnen Arbeitsgruppen in Treffen zusammen, um an übergeordneten Themen zu arbeiten oder sich gegenseitig Ideen vorzustellen und Feedback einzuholen.
In den Phasen zwischen den gemeinsamen Treffen (Arbeitsphasen) führten die Gruppen Gespräche mit Expert*innen wie den Beiräten und Foren der Landershauptstadt Kiel, aber auch anderen Akteur*innen, um möglichst viel für die Arbeit mitzunehmen.
Unser Wunsch, den gesamten Prozess durch vielfältige Perspektiven und Expertisen nicht nur erfolgreicher zu gestalten, sondern zugleich auch in die Verwaltung zu tragen, ist nach allem, was wir bisher sehen können, sehr erfolgreich gewesen und ein Netzwerk aus Multiplikator*innen ist entstanden.