Früherkennungsuntersuchungen für Kinder

Keine.
Es wird jedoch empfohlen, sich frühzeitig mit der Kinderärztin/dem Kinderarzt oder auch dem Gesundheitsamt wegen der Untersuchungstermine in Verbindung zu setzen, da die Untersuchungen zeitintensiv sind.

Hinweise für Kiel:

Beim verbindlichen Einladungswesen des Amtes für Gesundheit der Landeshauptstadt Kiel werden die Fristen in dem jeweiligen Anschreiben genannt.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) wirbt mit dem Projekt „Ich geh’ zur U! Und Du?“ für eine Erhöhung der Teilnahme an den Früherkennungsuntersuchungen im Kindesalter.

Informationen zu Kindergesundheit und Früherkennungsuntersuchungen finden Sie auf den Internetseiten des Landesportals Schleswig-Holstein.

BZgA - Ich geh' zur U! Und Du?

Kindergesundheit - Früherkennungsuntersuchungen

An die Kinderärztin/den Kinderarzt oder an Ihr zuständiges Gesundheitsamt.

Gesundheitsämter in Schleswig-Holstein

Hinweise für Kiel:

Bitte wenden Sie sich an den Bereich Kinder- und jugendärztliche Untersuchungen und Beratungen des Amtes für Gesundheit.

Das verbindliche Einladungswesen nach § 7a GDG (Früherkennungsuntersuchungen) erreichen Sie unter:

+49 431 901-2101/4423

  • § 26 Sozialgesetzbuch (SGB) Fünftes Buch (V) - Gesetzliche Krankenversicherung,
  • § 7a Gesetz über den Öffentlichen Gesundheitsdienst (Gesundheitsdienst-Gesetz - GDG).

§ 26 SGB V

§ 7a GDG

Worum geht es?

In Deutschland hat jedes Kind einen Anspruch auf Früherkennungsuntersuchungen. Seit 1991 gibt es in Deutschland ein einheitliches Früherkennungsprogramm für Kinder. Bis zum Schulalter umfasst dieses Programm zehn ärztliche Untersuchungen (U 1 - U 9). Im 13.-14. Lebensjahr wird noch eine weitere Untersuchung angeboten, die J 1.
Mit Hilfe der Früherkennungsuntersuchungen sollen mögliche gesundheitliche Probleme oder Auffälligkeiten frühzeitig erkannt und behandelt werden.

Für alle Früherkennungsuntersuchungen sind bestimmte Zeiträume vorgegeben:
U1 - nach der Geburt,
U2 - 3. bis 10. Lebenstag,
U3 - 4. bis 5. Lebenswoche,
U4 - 3. bis 4. Lebensmonat,
U5 - 6. bis 7. Lebensmonat,
U6 - 10. bis 12. Lebensmonat,
U7 - 21. bis 24. Lebensmonat,
U7a  - 34. bis 36. Lebensmonat,
U8 - 46. bis 48. Lebensmonat,
U9 - 60. bis 64. Lebensmonat,
J1 - 13. bis 14. Lebensjahr.

Es ist wichtig, dass die Untersuchungen in den vorgeschriebenen Zeiträumen stattfinden, da die rechtzeitige Früherkennung und Behandlung einiger Erkrankungen nur in einem bestimmten Zeitabschnitt erfolgreich sein können. Darüber hinaus sind die Untersuchungstermine so gewählt, dass wichtige, in bestimmten Zeitspannen erfolgende Entwicklungsschritte, beurteilt werden können.

Hinweise für Kiel:

Der Verfahrensablauf des verbindlichen Einladungswesens des Amtes für Gesundheit in der Landeshauptstadt Kiel ist wie folgt:

Sie erhalten rechtzeitig vor dem jeweiligen Untersuchungstermin ein Einladungsschreiben vom Landesamt für Soziale Dienste (LAsD) in Neumünster. Diesem liegt eine Antwortkarte bei, die Sie bitte bei Ihrem Arzt / Ihrer Ärztin, der/die die Untersuchung durchführt, abgeben. Dies muss innerhalb der im Anschreiben genannten Frist erfolgen.

Die Arztpraxis schickt die Antwortkarte an den LAsD in Neumünster zurück. Das Verfahren ist damit beendet.

Geht dort jedoch keine Antwortkarte ein, werden Sie erneut schriftlich an die Untersuchung erinnert. Folgt auch auf dieses Erinnerungsschreiben kein Untersuchungsnachweis in Form der zurück geschickten Postkarte, erhält das Amt für Gesundheit, als die für Kieler Familien zuständige Behörde eine Meldung.

Das Amt für Gesundheit verschickt dann das dritte Anschreiben mit der Bitte, die Früherkennungsuntersuchung durchführen zu lassen. Gleichzeitig bietet es Information und Beratung über Inhalte sowie Sinn und Zweck der Früherkennungsuntersuchung an. Wenn keine Bereitschaft zur Teilnahme an der Untersuchung vorliegt, ist das Amt für Gesundheit verpflichtet, die Daten an das Amt für Familie und Soziales in Kiel weiterzuleiten. Der Allgemeine Sozialdienst muss dann das Vorliegen einer Kindeswohlgefährdung prüfen.

 


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