Lebensmittel: Belehrung über den Umgang - Bescheinigung

  • Gültigen Lichtbildausweis (zum Beispiel Reisepass, Personalausweis),
  • in Einzelfällen außerdem ein ärztliches Zeugnis.
Hinweise für Kiel:

Minderjährige benötigen eine Einverständniserklärung der/des Erziehungsberechtigten, die zur Belehrung unterschrieben mitgebracht werden muss.

Einverständniserklärung der/des Erziehungsberechtigten



Bei erstmaliger Aufnahme der Tätigkeit darf die Bescheinigung nicht älter als drei Monate sein.

Der Arbeitgeber, der Personen beschäftigt, die mit Lebensmittel in Berührung kommen, hat diese nach Aufnahme ihrer Tätigkeit und im Weiteren alle zwei Jahre zu belehren.

Nach der Landesverordnung für Verwaltungsgebühren fallen Gebühren in Höhe von 25,00 bis 75 Euro an.
Die Ausstellung einer Zweitschrift kostet 15,00 Euro.
Ggf. fallen weitere Kosten für einen Dolmetscher an. Genaue Auskunft hierzu erteilt das zuständige Gesundheitsamt.

Hinweise für Kiel:

Gebühren:

Belehrung ohne Dolmetscher:

34,00 €

 

Belehrung mit eigenem Dolmetscher:

54,00 €

 

Ausstellung einer Zweitschrift:

15,00 €

 

Die Gebühr ist vor Beginn der Belehrung am Kassenautomat zu entrichten.

Bezahlung mit EC-Karte, Barzahlung nur in Ausnahmefällen möglich.



Auch Personen, die sich regelmäßig in Küchen von Gaststätten oder sonstigen Gemeinschaftsverpflegungseinrichtungen aufhalten, müssen an einer Belehrung teilnehmen.

Seit Inkrafttreten des IfSG zum 1. Januar 2001 ist das sogenannte Gesundheitszeugnis (Gesundheitskarte), welches gesundheitliche Untersuchungen und eine entsprechende Unbedenklichkeit bescheinigt hat, nicht mehr notwendig.

Hinweise für Kiel:

An die Stelle des Gesundheitszeugnisses tritt nun die schriftliche und mündliche Belehrung mit anschließender Bescheinigung.

An das für Sie zuständige Gesundheitsamt.

Gesundheitsämter in Schleswig-Holstein

Hinweise für Kiel:

Terminvereinbarung für die Belehrungen:

Bitte melden Sie sich im Amt für Gesundheit möglichst umgehend vor Arbeitsbeginn verbindlich an. Wir sind bemüht, Termine kurzfristig zu vergeben, längere Wartezeiten können wir aber nicht immer verhindern.

Sie erreichen uns:


Im Amt für Gesundheit

Montag bis Freitag: 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Montag bis Donnerstag: 14:00 Uhr bis 15:00 Uhr

Online

unter

Belehrungen von Beschäftigten im Lebensmittelgewerbe

Termine für die Belehrungen:

Ohne Dolmetscher               

Montag           10:30 Uhr

Dienstag         14:30 Uhr

Donnerstag     08:30 Uhr und 14:30 Uhr

Mit eigenem Dolmetscher   

Montag            08:00 Uhr

Dienstag          08:00 Uhr

Hinweis: Die Dolmetscherin bzw. der Dolmetscher sollte über gute Deutsch-Kenntnisse verfügen. Das Mindestalter beträgt 18 Jahre.

Bitte melden Sie sich pünktlich in Zimmer 20 im Erdgeschoss. Verspätete angemeldete Teilnehmer können an der Belehrungsveranstaltung nicht mehr teilnehmen.

 

Zweitschrift der Belehrung:

Eine Zweitschrift kann grundsätzlich auch telefonisch angefordert werden. Für die Ausstellung der Zweitschrift über eine Belehrung kann während der Öffnungszeiten, ohne Termin, mit Personalausweis und Vorlage der Gebühr von 15 Euro, das Amt für Gesundheit aufgesucht werden. Die Daten für Zweitschriften werden maximal 5 Jahre gespeichert, danach ist das Ausstellen einer Zweitschrift nicht mehr möglich. Dann ist bei Verlust eine neue Belehrung erforderlich.

Onlineformular

  • §§ 42 ff. Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz - IfSG),
  • Landesverordnung über Verwaltungsgebühren (Allgemeiner Gebührentarif), Tarifstelle 9.12.4 bis 9.12.6 - VwGebV.

§§ 42 ff. IfSG

VwGebV

Worum geht es?

Bestimmte ansteckende Krankheiten und Krankheitserreger können über Lebensmittel auf andere Menschen übertragen werden. Das Infektionsschutzgesetz sieht daher Regelungen vor, die das Risiko dieses Übertragungsweges minimieren sollen.

Wenn Sie im Bereich der Lebensmittelzubereitung, des Lebensmittelverkaufs oder in der Gastronomie erstmalig tätig werden wollen, benötigen Sie eine Bescheinigung.

Inhalt der Bescheinigung ist, dass Sie über die gesetzlichen Pflichten belehrt wurden, insbesondere darüber, bei Vorliegen welcher ansteckenden Erkrankung es Ihnen untersagt ist, im Lebensmittelbereich tätig zu sein. Außerdem müssen Sie für die Bescheinigung nach der Belehrung schriftlich erklären, dass Ihnen keine Tatsachen für ein Tätigkeitsverbot bei Ihnen bekannt sind. Unter Umständen kann ein zusätzliches ärztliches Zeugnis für die Bescheinigung erforderlich werden.

Wenn der Bürger die Original-Bescheinigung über die Belehrung vorliegen hat, ist sie ein Leben lang gültig in Zusammenhang mit den Folgebbelehrungen der Arbeitgeber.


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