Grün.Flächen.Orte.Grüntangente Nord & Gayk-Wäldchen
Wie Perlen an der Schnur reihen sich mehrere kleine Grünanlagen vom Lessingplatz bis zur Feldstraße aneinander. Gemeinsam bilden sie die Grüntangente Nord.
Sie wurde kurz nach dem Zweiten Weltkrieg auf vormals bebauten Trümmergrundstücken angelegt. Die Stadt behob damit einen bis dahin großen Mangel an Erholungsflächen in der Innenstadt.
Bis heute hat die Grüntangente ihre wichtige Funktion für die Gesundheit der Kieler*innen nicht nur erhalten, sondern gewinnt angesichts der notwendigen Klima-Anpassung der Stadt und einer aktiv zu schützenden Biodiversität immer mehr an Bedeutung.
Vision einer grünen Innenstadt | Entstehen der Grüntangente
Die Grüntangente wurde ab 1946 als Verbindung vom Schrevenpark bis zum Alten Botanischen Garten geplant und ist ein besonders gut erhaltenes Beispiel für die städtebauliche Entwicklung der Nachkriegszeit.
Neben einer raschen Begrünung von Trümmerflächen sah die Planung auch die Umwandlung ehemals bebauter Grundstücke in Grünanlagen vor. Damit sollte eine bessere Versorgung der innerstädtischen Quartiere mit Naherholungsflächen erreicht werden.
Unmittelbar nach dem Krieg wurden auf Veranlassung von Oberbürgermeister Andreas Gayk zunächst die nach ihm benannten Gayk-Wäldchen angepflanzt. Freigeräumte Trümmergrundstücke wurden mit schnell wachsenden Bäumen und Büschen bepflanzt.
Neben dieser kurzfristigen und in der Regel nur für einen Übergang vorgesehenen Begrünung von Grundstücken wurde bereits mit dem Generalbebauungsplan von 1946 auch eine langfristige Freiraumplanung für das Kiel der Nachkriegszeit vorgelegt. Ziel war vor allem eine bessere Versorgung der in der Kaiserzeit sehr dicht bebauten Innenstadt mit Grünflächen. Dadurch sollte für die Zukunft eine ausreichende Versorgung der gesamten Stadtbevölkerung mit wohnortnah erreichbaren Erholungsflächen gewährleistet werden.
Die nächsten Veranstaltungen
Stadtgrün statt Trümmer und Asphalt
Mittwoch, 17. Juni 2026, 17.00 Uhr
Lessingplatz
Wie es gelungen ist und welche Bedeutung die Grünflächen heute bei der Anpassung an den Klimawandel haben, zeigt ein Spaziergang von der Lessinghalle bis zum Schwanenweg.
Führung von Petra Holtappel, Amtsleiterin des Grünflächenamts Kiel
Treffpunkt: Vor der Lessinghalle
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Ende 18.30 Uhr
Der Alte Botanische Garten - beliebtes Kleinod nahe der Förde
Sonntag, 2. August 2026, 15.00 Uhr
Alter Botanischer Garten, Schwanenweg 14
Führung von Günther Horstmann, Erster Vorsitzender des Vereins zur Erhaltung und Förderung des Alten Botanischen Gartens e.V.
Treffpunkt: Literaturhaus am Schwanenweg 13
Dauer: ca. 1 Stunde
Ende 16.00 Uhr
Schloßgarten Kiel - Gartenkunstwerk und zentraler öffentlicher Park
Sonntag, 6. September 2026, 14.00 Uhr
Schloßgarten, Brunswiker Straße 2
Die Führung wirft einen Blick auf die Geschichte des Gartens, auf seine Wiederherstellung in den vergangenen 20 Jahren und auf die Anforderungen einer ansprechenden Pflege.
Führung von Reiner Peters, Landschaftsarchitekt
Treffpunkt: Innenhof des Kieler Schlosses
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Ende 15.30 Uhr
Bäume im Blick!
Donnerstag, 17. September 2026, 17.00 Uhr
Gayk-Wäldchen, Gerhardstraße
Führung von Karsten Jäkel, Grünflächenamt der Landeshauptstadt Kiel.
Treffpunkt: Gerhardstraße/ Ecke Jungmannstraße
Dauer: ca. eine Stunde
Ende 18.00 Uhr
Alles nur Zufall? Städtebauliche Entwicklungen zwischen 1880 und 1960
Mittwoch, 30. September 2026, 17.00 Uhr
Lessingplatz
Führung von Jessica Degen, Landeshauptstadt Kiel/ Amt für Bauordnung, Vermessung und Geoinformation.
Treffpunkt: Vor der Lessinghalle
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Ende 18.30 Uhr
Bäume für die zerstörte Stadt | Die Gayk-Wäldchen – eine Kieler Besonderheit
Mehr als 100.000 Bäume pflanzte die Bevölkerung Kiels – insbesondere viele Schulkinder – auf den Ruinenfeldern der Stadt.
Gepflanzt wurden überwiegend schnellwachsende Baumarten wie Pappeln und Weiden. Dadurch entstanden in kurzer Zeit neue Grünflächen, die bald für die Naherholung zur Verfügung standen und die Zuversicht in der Bevölkerung vermitteln sollten.
Die Gayk-Wäldchen waren außerdem wichtig für die Gesundheit der Bevölkerung – und sie waren baupolitisch bedeutsam.
Die von Gayk veranlasste Trümmerbegrünung erfüllte in der zerstörten Stadt eine wichtige hygienische Funktion. Die Zweige und Blätter der Bäume bremsten den Wind und verhinderten so, dass der gesundheitsschädliche Kalkstaub der Trümmerflächen hochwirbeln und sich unnötig verbreiten konnte. Im Herbst sorgte das herabfallende Laub zusätzlich dafür, den Kalkstaub zu binden und ihn so unschädlich zu machen. Dadurch sollten die gesundheitlichen Auswirkungen der Kriegszerstörung abgemildert werden.
Die mit Gayk-Wäldchen bepflanzten Flächen wurden für den geordneten Wiederaufbau der Stadt freigehalten und erfüllten so eine wichtige baupolitische Funktion. Viele ehemals bebaute Grundstücke sollten nicht wieder bebaut werden, sondern unter anderem in Grünflächen umgewandelt werden.
Mit Einverständnis des Grundeigentümerverbandes wurden die oftmals in Privatbesitz befindlichen Flächen mit einer Bausperre belegt. Dadurch gewann die Stadt Zeit, ihre bereits 1946 im Generalbebauungsplan skizzierten Planungen zu konkretisieren und zudem die erforderlichen Finanzmittel für den Aufkauf der Grundstücke zu beschaffen.
Die Gayk-Wäldchen verschwanden schnell wieder aus dem Stadtbild. Bereits in den 1960er Jahren war nur noch der heutige Standort erhalten. Es befindet sich heute in der Grüntangente zwischen Gerhardstraße und Adolfstraße.
Aber auch andernorts in der Stadt sind noch Spuren der Gayk-Wäldchen zu finden. So ist der kleine Grünzug in der Dammstraße - zwischen Hiroshimapark und Exerzierplatz - ebenfalls aus einem früher dort gepflanzten Gayk-Wäldchen hervorgegangen.
Spuren der damaligen Baumpflanzungen sind auch darüber hinaus im Baumbestand der Stadt vorhanden. An vielen Orten wurden Pappeln und andere schnellwachsende Baumarten gepflanzt. Diese Bäume sind jedoch nicht sehr langlebig und besonders anfällig für Krankheiten. Sie sterben nach und nach ab und müssen gefällt werden. Deshalb mussten in den vergangenen Jahren viele dieser Bäume weichen.
Um den städtischen Baumbestand auch im Hinblick auf den Klimawandel zukunftsfähig zu machen, werden als Ersatz langlebigere und klimaresilientere Baumarten gepflanzt.
NDR Radio: „Bäume auf die Trümmer“ (1953)
Mehr als 100.000 Bäume pflanzten die Bevölkerung Kiels und insbesondere viele Schulkinder auf den Ruinenfeldern der Stadt. Gepflanzt wurden überwiegend schnellwachsende Baumarten wie Pappeln und Weiden. Dadurch entstanden in kurzer Zeit neue Grünflächen, die bald für die Naherholung zur Verfügung standen und die Zuversicht in der Bevölkerung vermitteln sollten.
Die Trümmerbegrünung erfüllte auch eine wichtige hygienische Funktion: Die Zweige und Blätter der Bäume bremsten den Wind und verhinderten so, dass der gesundheitsschädliche Kalkstaub der Trümmerflächen hochwirbeln und sich unnötig verbreiten konnte. Im Herbst sorgte das herabfallende Laub zusätzlich dafür, den Kalkstaub zu binden und ihn so unschädlich zu machen.
Indem die "Gayk-Wäldchen" Flächen für den geordneten Wiederaufbau freihielten, erfüllten sie zudem eine wichtige baupolitische Funktion. Viele ehemals bebaute Grundstücke sollten nicht wieder bebaut werden, sondern unter anderem in Grünflächen umgewandelt werden. Mit Einverständnis des Grundeigentümerverbandes wurden die oftmals in Privatbesitz befindlichen Flächen mit einer Bausperre belegt. Dadurch gewann die Stadt Zeit, ihre bereits 1946 im Generalbebauungsplan skizzierten Planungen zu konkretisieren und zudem die erforderlichen Finanzmittel für den Aufkauf der Grundstücke zu beschaffen.
Die "Gayk-Wäldchen" verschwanden schnell wieder aus dem Stadtbild, bereits in den 1960er Jahren war nur noch der heutige Standort erhalten. Spuren der damaligen Baumpflanzungen sind aber auch heute noch im Baumbestand der Stadt vorhanden. An vielen Orten finden sich Pappeln und andere schnellwachsende Baumarten. Diese Bäume sind jedoch nicht sehr langlebig und besonders anfällig für Krankheiten. Sie sterben nach und nach ab und müssen gefällt werden. Um den städtischen Baumbestand zukunftsfähig zu machen, werden als Ersatz langlebigere und klimaresilientere Baumarten gepflanzt.
Andreas Gayk ruft zu gemeinsamen Baumpflanzungen auf
„Als symbolischen Akt für diesen Aufbau werden wir in Kiel und um Kiel wieder Bäume pflanzen, wir alle, Erwachsene, Jugendgruppen, Schulklassen. An den Grünflächen der Stadt werden wir Ehrentafeln errichten: 'Hergerichtet von der Bevölkerung des Stadtteils Ost oder West. Gepflanzt von Schülern der soundsovielten Volksschule. Betreut von dieser oder jener Jugend- oder Sportgruppe'.
Überall wird dieser Geist echter sozialer Verantwortung sich regen, und es ist gar keine Utopie, wenn ich sage, daß unsere in diesem Geiste erzogenen Kinder und unsere Alten eines Tages die besten freiwilligen Parkwächter unserer Stadt sein werden. Ob wir schon in diesem Jahre einer solchen Auferstehung fähig sind, ich weiß es nicht. Das wird unter anderem von dem Maß unserer täglichen Sorgen und Leiden abhängen. Aber daß wir einer solchen Auferstehung eines Tages fähig sein werden, wir und auch unsere Jugend, davon bin ich felsenfest überzeugt.“
(Aus der Haushaltsrede vom 22. März 1947)
Generalbebauungsplan von 1946 | „Großdurchgrünung“ der Innenstadt
Der bereits 1946 beschlossene Generalbebauungsplan sah für den Wiederaufbau Kiels eine grundlegend neue Raumordnung vor.
Eine bessere Versorgung insbesondere der Innenstadt mit Grünflächen sowie eine Neuordnung des Verkehrsraums waren wesentliche Ziele der Planungen.
Städtebauliche Leitidee war eine von Grünzügen durchzogene und strukturierte Stadt. Damit knüpften die Planer*innen unmittelbar an die Freiraumplanung der Weimarer Republik an, die eine Erweiterung der Stadt auf Grundlage der Gartenstadtidee umgesetzt hatte.
Bereits 1922 hatten Stadtbaurat Willy Hahn (1887-1930) und Landschaftsarchitekt Leberecht Migge (1881-1930) eine grundlegend neue städtebauliche Vision für Kiel vorgelegt. In dieser Zeit entstanden zahlreiche neue Grünflächen und insbesondere der Kieler Grüngürtel. In der damals bereits sehr dicht bebauten Innenstadt war jedoch kein Platz für neue Grünanlagen. Hier konnten Hahn und Migge ihre Visionen nicht umsetzen, so dass die Innenstadtquartiere weiterhin mit Grünflächen unterversorgt blieben.
Diese städtebauliche Fehlentwicklung der Kaiserzeit wollte Stadtbaurat Herbert Jensen (1900 - 1968) im Zuge des Wiederaufbaus der stark zerstörten Innenstadt beheben: „Infolge der Zerstörung durch Kriegseinwirkung ist es möglich, dieses Grünflächennetz so zu ergänzen, daß auch solche Stadtteile eine wirksame Auflockerung erfahren können, die früher einen besonderen Mangel an Erholungsflächen aufwiesen. So sind zum Beispiel neue Grünflächen für den Stadtteil Gaarden, für das Gebiet um den Exerzierplatz und in der Umgebung der Gerhardstraße vorgeschlagen, die als Kinderspielplätze, Sportplätze und Spazierwege gestaltet werden können“.
Zu diesem Zweck wurde bereits am 29. Mai 1946 ein neuer Generalbebauungsplan für Kiel beschlossen, der unter anderem eine „Großdurchgrünung“ der Innenstadt vorsah.
Die Planungen sahen auf dem Westufer vor allem zwei neue Grünzüge vor: Zum einen sollte in den vollständig zerstörten Quartieren rund um die Gerhardstraße die später realisierte Grüntangente entstehen. Ziel war es, eine grüne Verbindung vom Schrevenpark zum Alten Botanischen Garten herzustellen. Zum anderen sollte rund um den Exerzierplatz ein weiterer Grünzug entstehen, der den Schützenpark über die Adelheidstraße, den Exerzierplatz und die Dammstraße mit dem Schloßgarten verbinden sollte. Ein dritter Schwerpunkt war der Stadtteil Gaarden.
Die neuen Grünzüge sollten an die ab 1922 entstandenen Grünflächen der Außenbezirke anschließen. Dadurch sollte in ganz Kiel ein Netz aus Grünverbindungen entstehen und eine ausreichende Versorgung der gesamten Bevölkerung mit wohnortnah erreichbaren Erholungsflächen gewährleistet werden.
Dazu sollten ehemals bebaute und seit ca. 1948 mit Gayk-Wäldchen bepflanzte Grundstücke von der Stadt aufgekauft und in Grünflächen umgewandelt werden. Umgesetzt wurden diese Planungen erst ab den 1950er Jahren.
Neuplanung innerstädtischer Grünflächen (um 1946)
Gegenüberstellung des Ist-Zustands der innerstädtischen Grünflächen im Jahr 1939 und der Neuplanung ab 1946. Die Karten verdeutlichen das Ausmaß der Unterversorgung der Kieler Innenstadt mit Grünflächen vor dem Krieg. Die Neuplanung sieht ein Netz von Grünzügen vor, das die innerstädtischen Quartiere strukturieren und mit ausreichend Grün versorgen soll. Zu diesem Zweck griffen die Planer*innen auf wissenschaftliche Erkenntnisse zurück, wie viel Hektar Grün pro Einwohner*in eine Stadt benötigt (Quelle: Archiv des Grünflächenamts).
Detailplanung neuer Grünflächen (um 1953)
In den 1950er Jahren werden die Planungen für die neu zu schaffenden Grünanlagen konkret. Dieser Plan aus den 1950er Jahren veranschaulicht die erste Planung für die neu zu schaffende Grünanlage zwischen Holtenauer Straße und Koldingstraße. Unmittelbar daneben wurden großzügige Freiflächen rund um die neue Wohnbebauung an der Jungmannstraße/ Gerhardstraße geplant (Quelle: Archiv des Grünflächenamts).
Die Grüntangente heute | Quartiersnahe Erholung & Klimaschutz
Heute ist die Grüntangente ein echtes Multitalent: Sie lädt sowohl zum kleinen Spaziergang als auch zur ausgedehnten Mußestunde im Freien ein.
Ihr heutiges Erscheinungsbild erhielt sie seit den 1980er Jahren. Damals wurde ein Wettbewerb für die Neugestaltung der Grüntangente durchgeführt.
Die einzelnen Parkanlagen wurden über die Jahre umgestaltet und erfüllen heute eine wichtige Funktion sowohl für die Naherholung im Quartier als auch für den Klima- und Artenschutz.
Der Charme dieses Park-Arrangements begründet sich in seiner ausgeprägten Vielfältigkeit. Ein kurzer Weg - und schon erreichen die Anwohner*innen einen der attraktiven grünen Parks im Wohnquartier. Jede diese Grünflächen besitzt eine überschaubare Größe und lässt sich schnell erkunden. Auf insgesamt 5 Hektar sorgen diverse Rasenflächen und Wiesen, Bäume und Sträucher, Blumenbeete und Spielflächen sowie Wege und Plätze für größtmögliche Abwechselung. Dadurch erlangt der Begriff „Naherholung“ eine ganz reale Bedeutung.
Heute leistet die Grüntangente zudem einen wichtigen Beitrag zu Klimaschutz und Biodiversität.
In dieser Funktion gestärkt wurde sie zuletzt 2021 bei der Umgestaltung des Lessingplatzes und des Schräge-Funken-Parks. Die Entsiegelung befestigter Oberflächen, das Pflanzen klimaresilienter Bäume und das Anlegen insektenfreundlicher Pflanzungen trägt zur Hitzevorsorge im bebauten Umfeld und zur Förderung der Biodiversität bei.
In dieser Funktion gestärkt wurde sie zuletzt 2021 bei der Umgestaltung des Lessingplatzes und des Schräge-Funken-Parks. Die Entsiegelung befestigter Oberflächen, das Pflanzen klimaresilienter Bäume und das Anlegen insektenfreundlicher Pflanzungen trägt zur Hitzevorsorge im bebauten Umfeld und zur Förderung der Biodiversität bei.
Der Charme dieses Park-Arrangements begründet sich in seiner ausgeprägten Vielfältigkeit. Ein kurzer Weg - und schon erreichen die Anwohner*innen einen der attraktiven grünen Parks im Wohnquartier. Jede diese Grünflächen besitzt eine überschaubare Größe und lässt sich schnell erkunden. Auf insgesamt 5 Hektar sorgen diverse Rasen und Wiesen, Bäume und Sträucher, Blumenbeete und Spielflächen sowie Wege und Plätze für größtmögliche Abwechselung. Dadurch erlangt der Begriff „Naherholung“ eine ganz reale Bedeutung.
Lessingplatz
Den Auftakt macht im Westen der vor der historischen Lessinghalle liegende Lessingplatz. Die Lessinghalle war eine Schwimmhalle der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, in der viele Kieler*innen ihr Seepferdchen oder ihren Freischwimmer absolvierten.
Der Platz wurde im Jahr 2021 neugestaltet und bietet nun eine großzügige, diagonale Wegeverbindung zwischen der Lessinghalle und dem Knooper Weg.
Entstanden ist ein vielseitig nutzbarer Treffpunkt und Ort der Begegnung, der auch der nahe gelegenen Muthesius Kunsthochschule Raum für Kunstevents bietet.
Der neu gestaltete Lessingplatz trägt durch seine Bepflanzung zur Hitzevorsorge im bebauten Raum bei. Zusätzlich zu den Bestandsbäumen wurden drei Blumen-Eschen gepflanzt, die besonders hitze-, trockenheits- und strahlungstolerant sind. Darüber hinaus umspielen Flächen mit insektenfreundlichen Stauden und Gräsern die Wege- und Platzfläche. Sie begeistern die Besucher*innen mit einem jahreszeitlich wechselnden Farbenspiel und einem reichlichen Angebot für Bienen und andere Insekten.
Zahlreiche Ziergräser bringen Leichtigkeit und Bewegung in die Beete. Ein ausgedehntes Sitzpodest auf der gegenüberliegenden Seite lädt zum Verweilen ein und bietet Gelegenheiten zum Plausch oder zum Lesen eines guten Buches.
Schräger-Funken-Park | Legienstraße bis Mittelstraße
Auf der gegenüberliegenden Straßenseite setzt der kleine Schräger-Funken-Park die parkähnliche Beschaffenheit des Lessingplatzes mit einer innerstädtischen Attraktion fort: 21 japanische Zierkirschen stehen in zwei Reihen beidseitig des Klinkerweges zwischen Legienstraße und Mittelstraße.
Bevor auf diesem schmalen Geländestreifen am östlichen Rand des Lessingplatzes in den letzten Jahren vor dem Millenniumswechsel japanische Zierkirschen gepflanzt wurden, befand sich dort seit den 1960iger Jahren eine Tankstelle und später eine Reparaturwerkstatt für Kraftfahrzeuge. Unter der Überschrift „Statt Tankstelle künftig eine bunte Wiese“ berichteten die Kieler Nachrichten am 26. November 1985 vom Ankauf der Fläche durch die Stadt Kiel. „Bis es zur endgültigen Umwandlung in eine Grünfläche kommen sollte, müsse sich die Haushaltslage der Stadt jedoch grundlegend gebessert haben“, so der Reporter.
Heute blühen hier im Frühjahr die Zierkirschen und ziehen dabei die ganze Aufmerksamkeit der Passant*innen auf sich. In locker wachsender, fast schon schwebender Formation sorgen die Zierkirschen der Sorte ‘Accolade‘ für Hochstimmung, wenn sich die pastellfarbenen Blüten gegen den azurblauen Himmel über Schleswig-Holstein absetzen. Im Zuge der Umgestaltung im Jahr 2022 wurde die Zugänglichkeit und die Erlebbarkeit der Kirschbaumallee verbessert.
Seinen Namen erhielt der Schräger-Funken-Park durch Studierende der ehemals benachbarten Fachhochschule für Elektrotechnik. Der Name nimmt Bezug auf die legendären Faschingsfeste der Hochschule.
Rosemarie-Kilian-Park | Knooper Weg bis Lehmberg
Pergolenartige Granitstelen flankieren die Hauptzugänge zu dieser Grünfläche, die seit 2016 den Namen „Rosemarie-Kilian-Park“ trägt.
Mit knapp 1 Hektar Größe ist die Anlage von allen Seiten einfach zu erreichen. Schon nach ein paar Metern gelangen die Bewohner*innen der umliegenden Quartiere zu den Parkbänken und zum mit etlichen Spielgeräten ausgestatteten Spielplatz.
Auf der Grundlage eines von der Stadt 1986 durchgeführten Wettbewerbs wurde dieser Fläche erstmals eine klare Struktur gegeben. Die Grünanlage sollte bis zur 750-Jahr-Feier der Stadt im Jahr 1992 entsprechend der Zielsetzung des Wettbewerbs angelegt werden.
In Anlehnung an einen englischen Landschaftsgarten setzte die Grundform damit das fort, was schon im Grünzug zwischen der Holtenauer Straße und Gerhardstraße vorgesehen war: eine leicht beschwingte, gefällige und erlebbare Bürger*innenparkanlage zur Naherholung der Bevölkerung.
Die Umsetzung der Planungen erfolgte rechtzeitig zur Jubiläumsfeier, so dass ein weiterer Mosaikstein zum neuen Stadtbild hinzugefügt werden konnte. Im Mai des Jahres 2017 wurde der kleine Park nach einer bedeutenden Kieler Kammerschauspielerin benannt: Rosemarie Kilian. Der heutige „Rosemarie-Kilian-Park“ markiert damit die 1872 zwischen den parallel zum Jägersberg angelegten beiden Straßen Teichstraße und Mittelstraße. Die Teichstraße wurde nach dem teilweise zugeschütteten Schreventeich benannt; die Mittelstraße wurde in der Mitte zwischen dem Jägersberg und der Teichstraße angelegt.
Obwohl der Park überwiegend von mittelgroßen Bäumen eingerahmt ist, lässt die Anordnung der Bäume noch ausreichend Sonnenlicht auf kurzgemähte Rasenflächen fallen, wodurch ein interessantes Wechselspiel aus Licht und Schatten entsteht. Ein Blick in die Baumkronen verrät zur besten Sommerzeit, dass die Planer*innen seinerzeit zahlreiche Mirabellen mit ihren gelb leuchtenden Früchten pflanzen ließen.
Grüntangente | Holtenauer Straße bis Koldingstraße
Nach dem Verlassen des Rosemarie-Kilian-Parks setzt sich der Grünzug auf der gegenüberliegenden Seite der Straße Lehmberg fort.
Ein mit attraktiven mehrjährigen Stauden bepflanztes Areal bildet das Scharnier zu der auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindlichen, großzügig wirkenden Grünanlage aus Rasen, Rosen und Staudenflächen.
Strukturiert wird die Grünanlage durch große Bäume. Während das Wohnumfeld beidseitig des Grünzuges eher eine gleichmäßige Höhenlage aufweist, löst die bewegte Topographie des Parks gemeinsam mit der interessanten, landschaftlichen Gestaltung eine wachsende Neugier aus und lädt zur Erkundung des Geländes ein.
Wohltuend wirkt der optische Übergang in die Freianlagen des nördlich anschließenden mehrgeschossigen Wohnungsbaus: Die landschaftliche Gestaltung der Grüntangente wurde grundsätzlich übernommen und nicht, wie sonst häufig üblich, durch Einfriedigungen oder Anpflanzungen abgeriegelt.
Wer sich Zeit lässt, lernt verschiedene halboffene Rückzugsräume, Parkbänke und Sportmöglichkeiten kennen. Sportlich aktive Menschen können unweit des Eingangs den Basketball einnetzen, sich in der Rasensenke den Ball zuspielen oder Frisbees und Wurfscheiben kreisen lassen. Niedrig gewachsene Baumäste laden kleine Kinder zu ersten Kletterversuchen ein. Besonnte oder beschattete Rasenbereiche gestatten ein ausführliches Nickerchen in der Mittagspause.
Zeitreise | Von der Christianistraße zur Grüntangente
Zwischen Holtenauer Straße und Koldingstraße befand sich bis 1954 die Christianistraße. Im Bild der Blick von der Christianistraße in die ähnliche bebaute Holtenauer Straße (um 1905).
Im Zweiten Weltkrieg wurde die Christianistraße vollständig zerstört. Hier im Bild der Blick von der Koldingstraße in die Christianistraße nach der Trümmerräumung 1947.
1954 wurde die Straße aufgelassen. Die Grundstücke wurden von der Stadt aufgekauft und in die heute bestehende Grünfläche umgewandelt. Hier der Blick von der Holtenauer Straße in Richtung Koldingstraße.
Gayk-Wäldchen | Gerhardstraße bis Adolfstraße
Der Blick in Richtung Nordosten führt über die Koldingstraße, eine verkehrsberuhigte Fahrradstraße, und direkt hinein in ein baumbestandenes Kleinod.
Hier setzt sich der Charakter des Parks im Vergleich zu den umliegenden Parks noch deutlicher ab. Es sind wesentlich mehr Baumstämme und Baumkronen, die das Auge erfasst, und die das Gefühl vermitteln, sich durch einen halboffenen Stadtwald zu bewegen.
Tatsächlich täuscht dieser Eindruck nicht, denn hier wurde nach dem Zweiten Weltkrieg eines der vielen „Gayk-Wäldchen“ wie überall im Stadtgebiet gepflanzt.
Es ist allerdings seit vielen Jahrzehnten der einzige übrig gebliebene Ort, der von der damaligen Entschlossenheit Andreas Gayk Zeugnis ablegt.
Überraschend erhebt sich das Gelände im Nordwesten des Parks haushoch und wenige wilde Pfade führen auf den höchsten Punkt. Nichts weist heute darauf hin, dass sich unter diesem „Berg“ ein ehemaliger Bunker verbirgt, der in der Bevölkerung unter dem Begriff „Mount Klamott“ bekannt war und heute allenfalls noch als Bunkerberg bezeichnet wird. Zu Zeiten, als Schnee noch regelmäßig liegen blieb, nutzten Kinder diese Erhöhung als Rodelberg.
Mäandrierend schlängelt sich der großzügige Fuß- und Radweg, im offiziellen Stadtplan als „Harro-Schulze-Boysen-Weg“ bezeichnet, durch das Wäldchen und nimmt den nicht unerheblichen Radverkehr und die zahlreichen Fußgänger mühelos auf. Der Weg verbindet die beiden Hauptverkehrsadern Holtenauer Straße und Feldstraße und ist recht komfortabel ausgebaut. In der Fortsetzung führt er in den Pastor-Husfeldt-Park.
Der Blick in Richtung Nordosten führt über die Koldingstraße, eine verkehrsberuhigte Fahrradstraße, und direkt hinein in ein baumbestandenes Kleinod.
Hier setzt sich der Charakter des Parks im Vergleich zu den umliegenden Parks noch deutlicher ab. Es sind wesentlich mehr Baumstämme und Baumkronen, die das Auge erfasst, und die das Gefühl vermitteln, sich durch einen halboffenen Stadtwald zu bewegen.
Tatsächlich täuscht dieser Eindruck nicht, denn hier wurde nach dem Zweiten Weltkrieg eines der vielen „Gayk-Wäldchen“ wie überall im Stadtgebiet gepflanzt.
Es ist allerdings seit vielen Jahrzehnten der einzige übrig gebliebene Ort, der von der Entschlossenheit des ehemaligen Oberbürgermeisters Andreas Gayk Zeugnis ablegt: Er wollte die sichtbaren Folgen des Krieges – Kriegstrümmerschutt und graue Schleier des wehenden Kalkstaubs - durch schnellwachsende Bäume solange kaschieren, bis die Stadt wieder aufgebaut sein würde.
Überraschend erhebt sich das Gelände im Nordwesten des Parks haushoch und wenige wilde Pfade führen auf den höchsten Punkt. Nichts weist heute darauf hin, dass sich unter diesem „Berg“ ein ehemaliger Bunker verbirgt, der in der Bevölkerung unter dem Begriff „Mount Klamott“ bekannt war und heute allenfalls noch als Bunkerberg bezeichnet wird. Zu Zeiten, als Schnee noch regelmäßig liegen blieb, nutzten Kinder diese Erhöhung als Rodelberg.
Mäandrierend schlängelt sich der großzügige Fuß- und Radweg, im offiziellen Stadtplan als „Harro-Schulze-Boysen-Weg“ bezeichnet, durch das Wäldchen und nimmt den nicht unerheblichen Radverkehr und die zahlreichen Fußgänger mühelos auf. Der Weg verbindet die beiden Hauptverkehrsadern Holtenauer Straße und Feldstraße und ist recht komfortabel ausgebaut. In der Fortsetzung führt er in den Pastor- Husfeldt-Park.
Pastor-Husfeldt-Park | Adolfstraße bis Feldstraße
Nahtlos an das Gayk-Wäldchen schließt sich der Pastor-Husfeldt-Park an, der direkt bis zur Feldstraße führt. Auf dem ehemaligen Gelände der Marine-Arrestanstalt hatte der Zweite Weltkrieg lediglich Ruinen und ein Trümmerfeld hinterlassen.
Dort findet man heute – begrenzt durch den Marinegang und die aus der wilhelminischen Zeit stammende Architektur des Finanzamtes Kiel – den Pastor-Husfeldt-Park.
Er stand der Bevölkerung lange Zeit als einfache Grünfläche und dem Universitätsklinikum als Hubschrauberlandeplatz zur Verfügung. Fast die Hälfte der Fläche wurde ab 2008 zur Errichtung eines langgezogenen Gebäudes, das Zentrum zur Krebsbehandlung des Universitätsklinikums Kiel, verwendet.
1999 wurde der Park nach Pastor Husfeldt benannt, der ab 1937 Pfarrer der Heiligengeist-Gemeinde war und nach 1945 erster Präsident des Schleswig-Holsteinischen Landtags wurde.
Nach der Errichtung des Gebäudes des Universitätsklinikums verloren die Grünflächen beidseitig des Fuß- und Radweges an Bedeutung. Aber tatsächlich gehören diese Grünflächen zu einem Ensemble aus Baum bestandenen Rasenarealen, die die Kieler Gelehrtenschule und ihre Sporteinrichtungen umgeben.
Die Planer des Klinikgebäudes bemühten sich darum, dem Außenbereich eine besondere Note zu geben. Dieses erreichten sie, indem nierenförmige Staudenbeete mit Tupfern aus malerischen Kiefern in die Rasenflächen eingelassen wurden. Die Beete werden begrenzt durch Natursteinmauern, auf denen Besucher*innen verschieden hohe Sitzmöglichkeiten nutzen und den hübschen, bunten Staudenpflanzungen ganz nahekommen können. Ihre Gestaltungen und ihre Anordnungen strahlen eine angenehme Ruhe aus und nehmen dem streckenartigen Charakter der Anlage so ihre Rastlosigkeit.
Historisch betrachtet hat dieser Ort eine ganz besondere Bedeutung. Das Quartier hatte lange Zeit eine militärische Nutzung und war 1918 einer von mehreren Schauplätzen des Matrosenaufstands gewesen. Die Stadtplaner*innen der Nachkriegszeit haben sich ganz bewusst dazu entschieden, die Relikte der Marine abzureißen, da diese wie ein Riegel im Stadtbild wirkten.
Nahtlos an das Gayk-Wäldchen schließt sich der Pastor-Husfeldt-Park an, der direkt bis zur Feldstraße führt. Auf dem ehemaligen Gelände der Marine-Arrestanstalt hatte der Zweite Weltkrieg lediglich Ruinen und ein Trümmerfeld hinterlassen.
Dort findet man heute – begrenzt durch den Marinegang und die aus der wilhelminischen Zeit stammende Architektur des Finanzamtes Kiel – den Pastor-Husfeldt-Park.
Er stand der Bevölkerung lange Zeit als einfache Grünfläche und dem Universitätsklinikum als Hubschrauberlandeplatz zur Verfügung. Fast die Hälfte der Fläche wurde ab 2008 zur Errichtung eines langgezogenen Gebäudes, das Zentrum zur Krebsbehandlung des Universitätsklinikums Kiel, verwendet.
1999 wurde der Park nach Pastor Husfeldt benannt, der ab 1937 Pfarrer der Heiligengeist-Gemeinde war und nach 1945 erster Präsident des Schleswig-Holsteinischen Landtags wurde.
Nach der Errichtung des Gebäudes des Universitätsklinikums verloren die Grünflächen beidseitig des Fuß- und Radweges an Bedeutung. Aber tatsächlich gehören diese Grünflächen zu einem Ensemble aus Baum bestandenen Rasenarealen, die die Kieler Gelehrtenschule und ihre Sporteinrichtungen umgeben.
Die Planer des Klinikgebäudes bemühten sich darum, dem Außenbereich eine besondere Note zu geben. Dieses erreichten sie, indem nierenförmige Staudenbeete mit Tupfern aus malerischen Kiefern in die Rasenflächen eingelassen wurden. Die Beete werden begrenzt durch Natursteinmauern, auf denen Besucher*innen verschieden hohe Sitzmöglichkeiten nutzen und den hübschen, bunten Staudenpflanzungen ganz nahe kommen können. Ihre Gestaltungen und ihre Anordnungen strahlen eine angenehme Ruhe aus und nehmen dem streckenartigen Charakter der Anlage so ihre Rastlosigkeit.
Historisch betrachtet hat dieser Ort eine ganz besondere Bedeutung. Das Quartier hatte lange Zeit eine militäriische Nutzung und war 1918 einer von mehreren Schauplätzen des Matrosenaufstands gewesen. Die Stadtplaner*innen der Nachkriegszeit haben sich ganz bewusst dazu entschieden, die Relikte der Marine abzureissen, da diese wie ein Riegel im Stadtbild wirkten.
Schwesterngang | Feldstraße bis Niemannsweg
Der Übergang vom Pastor-Husfeldt-Park in die Fuß- und Radweg-Verbindung zum Schwanenweg wirkt derzeit noch eher unspektakulär.
Solange die Umbau- und Sanierungsmaßnahmen des Universitätsklinikums anhalten, wird sich an diesem Zustand auch nichts ändern.
Trotzdem strahlt dieser Weg eine gewisse Intimität aus, die durch den Charme des Grüns und der Begrenzungsmauern - scheinbar aus den 60-iger Jahren - herrührt. Am Ende stößt man auf ein kleines, liebevoll angelegtes Staudenbeet, in dem die Inschrift eines Gedenksteins an August Christian Heinrich Niemann erinnert.
Wer von hier aus in südöstlicher Richtung dem Niemannsweg folgt, erreicht den Schwanenweg mit dem anliegenden Alten Botanischen Garten und nach wenigen Schritten auch die Kieler Förde.
Niemann war Professor für Forst- und Kameralwissenschaften an der Christian-Albrecht-Universität zu Kiel. Er begründete 1788 die Forstbaumschule nahe der Kieler Förde und mit anderen Honoratioren 1793 die Gesellschaft freiwilliger Armenfreunde. Daraus entstand nur drei Jahre später die Idee einer Spar- und Leihkasse Kiel, der Vorläuferin der heutigen Förde Sparkasse.




