Zero Waste – Kiel ist auf dem Weg

Abfall vermeiden, Ressourcen schonen - Kiel macht sich auf den Weg „Zero Waste City“ zu werden. Planen Sie jetzt mit!

Abfälle zu vermeiden ist das wichtigste Ziel aller abfallwirtschaftlichen Planungen. Es muss gelingen, die Verschwendung von natürlichen Ressourcen als Abfall zu minimieren. Darum hat die Ratsversammlung im Jahr 2018 den Beschluss gefasst, dass die Landeshauptstadt „Zero Waste City“ werden soll.

Als erste Stadt Deutschlands hat sich Kiel dem Netzwerk „Zero Waste Europe“ angeschlossen. Nun sollen in einem Bürgerbeteiligungsverfahren Maßnahmen zur Abfallvermeidung definiert und in einem Zero-Waste-Konzept festgehalten werden. Dadurch sollen Abfälle in Kiel zukünftig deutlich weniger werden.

Zero Waste bedeutet dabei auf keinen Fall nur Verzicht. Es kann das Leben einfacher machen und einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten. Ob im Haushalt, Büro oder auch in der Industrie: Abfälle lassen sich auf allen Ebenen einsparen. 

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Tipps & Termine
 

Jetzt mitplanen – Workshops & Termine

In fünf halbtägigen Workshops werden Potentiale zur Abfallvermeidung identifiziert und Maßnahmen für eine Abfallreduktion gemeinsam entwickelt.  

 

Die Landeshauptstadt Kiel hat sich vorgenommen, Zero Waste City zu werden. Die Vermeidung von Abfällen bietet vielfältige Vorteile: Aus ökologischer Sicht wird beispielsweise die Verschwendung von Ressourcen eingedämmt, aus wirtschaftlicher Sicht können Kosten gespart werden. Lösungen zur Abfallvermeidung lassen sich aber oftmals nur schwer von einzelnen Akteur*innen oder im Alleingang umsetzen.

Vor diesem Hintergrund richtet die Landeshauptstadt Kiel am 23. Oktober 2019 einen Workshop zum Thema Abfallvermeidung in Gewerbebetrieben und bei Events aus, um Schwerpunkte bei der Umsetzung von Vermeidungsmaßnahmen zu identifizieren.

Gemeinsam mit Unternehmer*innen, Eventmanager*innen und weiteren Zero Waste-Interessierten wollen wir kreative und praxistaugliche Lösungen diskutieren, die dazu beitragen, die Abfälle im Bereich Gewerbe und Events deutlich zu reduzieren. Wir würden gerne erfahren, was Sie in Ihrem Unternehmen oder bei Ihren Veranstaltungen schon tun um Abfälle zu vermeiden, aber auch wo die Schwierigkeiten bei der Umsetzung liegen.


Darum lohnt sich die Teilnahme

Die Ergebnisse des Workshops werden in den Maßnahmenkatalog des Zero Waste Konzeptes der Landeshauptstadt Kiel einfließen und somit maßgeblich die Umsetzung von Abfallvermeidungsmaßnahmen in Kiel prägen. Alle Teilnehmer*innen können ihre Ideen und Erfahrungen in den Workshop einbringen und so dabei mitwirken, das Ziel der Zero Waste City Kiel gemeinsam zu erreichen.


Termin
Mittwoch 23. Oktober 2019, 15 - 18.30 Uhr
Großer Saal, Landwirtschaftskammer (3. OG), Holstenstraße 108, 24103 Kiel


Anmeldung
Wir bitten um eine Anmeldung bis zum 14. Oktober 2019 bei Projektleiterin Tatjana Allers, Umweltschutzamt, 

0431 901-3705



Die Landeshauptstadt Kiel hat sich vorgenommen, Zero Waste City zu werden. Die Vermeidung von Abfällen bietet vielfältige Vorteile: Aus ökologischer Sicht wird beispielsweise die Verschwendung von Ressourcen eingedämmt, aus wirtschaftlicher Sicht können Kosten gespart werden. Lösungen zur Abfallvermeidung lassen sich aber oftmals nur schwer von einzelnen Akteur*innen oder im Alleingang umsetzen. Gleichwohl hat die Verwaltung eine wichtige Vorbildfunktion in der Stadt.

Vor diesem Hintergrund richtet das Umweltschutzamt Kiel am 23. Oktober 2019 einen Workshop zum Thema Abfallvermeidung im kommunalen Einflussbereich aus, um Schwerpunkte bei der Umsetzung von Vermeidungsmaßnahmen zu identifizieren.

Gemeinsam mit Stadtverwaltung, Politik und weiteren Zero-Waste-Interessierten wollen wir kreative und praxistaugliche Lösungen diskutieren, die dazu beitragen die Abfälle, die im Einflussbereich der Kommune stehen, deutlich zu reduzieren. Wir würden gerne erfahren, was Sie in Ihrem Amt und in Ihrer Abteilung oder bei der Organisation von Veranstaltungen schon tun, um Abfälle zu vermeiden, aber auch wo die Schwierigkeiten bei der Umsetzung liegen.


Darum lohnt sich die Teilnahme

Die Ergebnisse des Workshops werden in den Maßnahmenkatalog des Zero-Waste-Konzeptes der Landeshauptstadt Kiel einfließen und somit maßgeblich die Umsetzung von Abfallvermeidungsmaßnahmen in Kiel prägen. Alle Teilnehmer*innen können ihre Ideen und Erfahrungen in den Workshop einbringen und so dabei mitwirken, das Ziel der Zero Waste City Kiel gemeinsam zu erreichen.


Termin
Mittwoch 23. Oktober 2019, 9 - 12.30 Uhr
Großer Saal, Landwirtschaftskammer (3. OG), Holstenstraße 108, 24103 Kiel


Anmeldung
Wir bitten um eine Anmeldung bis zum 14. Oktober 2019 bei Projektleiterin Tatjana Allers, Umweltschutzamt, 

0431 901-3705



220,5 Kilogramm - so viel Verpackungsmüll produzieren wir in Deutschland pro Jahr und Kopf und belegen damit einen Spitzenplatz in Europa. Dabei ist Müllvermeidung in jeder Lebenssituation möglich und bringt zahlreiche Vorteile: Wir können damit Ressourcen schonen, die Umwelt schützen, es ist ökonomisch sinnvoll und sogar unserer Gesundheit zuträglich.
Um kreative Lösungen für weniger Müll in Haushalten, Schulen und anderen Einrichtungen zu diskutieren, veranstaltet das Umweltschutzamt Kiel am 20. November 2019 einen Workshop. Dabei wollen wir von Ihnen wissen: Was tun Sie zuhause, in der Schule, in Ihrer Einrichtung oder Initiative schon, um Abfälle zu vermeiden? Und wo stoßen Sie auf Hürden?

Deshalb ist Mitmachen wichtig:
Die Ergebnisse des Workshops werden in den weiteren Prozess der Zero Waste-Konzepterstellung der Landeshauptstadt Kiel einfließen und somit maßgeblich die Umsetzung von Abfallvermeidungsmaßnahmen in Kiel prägen. Alle Teilnehmer*innen können ihre Ideen und Erfahrungen in den Workshop einbringen und so dabei mitwirken, das Ziel der Zero.Waste.City Kiel gemeinsam zu erreichen.

Termin
Mittwoch, 20. November 2019
17 bis 20:30 Uhr
Mensa I, Westring 385, 24118 Kiel

Anmeldung
Wir möchten Sie hiermit herzlich zum Workshop am 20. November 2019 einladen. Wir bitten um eine Anmeldung bis zum 6. November 2019 an:

Ansprechpartnerin
Tatjana Allers
Umweltschutzamt Kiel

0431 901-3705


Der beste Abfall ist der, der gar nicht erst entsteht. Denn durch die Vermeidung von Abfällen lassen sich Ressourcen schonen und Kosten sparen.

Doch um das zu erreichen, braucht es praxistaugliche und kreative Lösungsansätze. Hier sind Sie gefragt: Am 11. Dezember 2019 veranstaltet das Umweltschutzamt Kiel einen Workshop zum Thema „Abfallvermeidung durch Abfallsystemumstellungen“. Gemeinsam mit Ihnen möchten wir bestehende Vermeidungsmaßnahmen diskutieren und neue Ansätze entwickeln, um das Abfallaufkommen in Kiel deutlich zu reduzieren. Welche Abfallsysteme können uns dabei helfen, dass weniger Abfälle anfallen und welche Hürden müssten wir bei einer Abfallsystemumstellung überwinden?

Deshalb ist Mitmachen wichtig:
Die Ergebnisse des Workshops werden in den weiteren Prozess der Zero Waste-Konzepterstellung der Landeshauptstadt Kiel einfließen und somit maßgeblich die Umsetzung von Abfallvermeidungsmaßnahmen in Kiel prägen. Alle Teilnehmer*innen können ihre Ideen und Erfahrungen in den Workshop einbringen und so dabei mitwirken, das Ziel der Zero.Waste.City Kiel gemeinsam zu erreichen.

Termin
Mittwoch, 11. Dezember 2019
13 bis 16:30 Uhr
Landwirtschaftskammer, Holstenstraße 108, 24103 Kiel

Anmeldung
Wir möchten Sie hiermit herzlich zum Workshop am 11. Dezember 2019 einladen. Wir bitten um eine Anmeldung bis zum 2. Dezember 2019 an:

Ansprechpartnerin
Tatjana Allers
Umweltschutzamt Kiel

0431 901-3705


Weitere Workshops
  • Umsetzungsstrategien, 15. Januar, 17 Uhr

 

Chronik


Am 4. September 2019 fand die große Auftaktveranstaltung zum Projekt „Kiel auf dem Weg zur Zero Waste City“ statt. Rund 200 interessierte Kieler*innen hatten sich im Hörsaal der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel eingefunden, um zu erfahren, wie die Landeshauptstadt Kiel in den nächsten Jahren zur „Zero Waste City“ werden will.

Doris Grondke, Stadträtin der Landeshauptstadt, begrüßte und verwies darauf, dass Kiel sich als erste Stadt Deutschlands bei dem Netzwerk Zero Waste Europe in Brüssel registriert hat und nun in einem einjährigen Projekt ein Zero-Waste Konzept für Kiel erstellen wird. „Und hierzu brauchen wir Sie“, erklärte die Stadträtin.

Dokumentation zum Herunterladen


Aktionen

Plakat Kaffee geht Mehrweg
Kaffee geht Mehrweg

2,8 Milliarden Wegwerfbecher nutzen die Menschen in Deutschland jedes Jahr. Pro Kopf sind das 34 Stück, besagt eine Studie des Umweltbundesamts. Hinzu kommen 1,3 Milliarden Deckel. Das entspricht in Kiel mehr als acht Millionen Bechern pro Jahr, 22.000 am Tag und 913 pro Stunde. In der Landeshauptstadt auf dem Weg zur Zero Waste City soll sich das jetzt ändern.

Am 16. September 2019 hat eine Kieler Bäckerei-Initiative ein neues Pfandsystem für Kaffee-to-go in Kiel gestartet. Diese Bäckereien, Cafés und Mensen machen bis jetzt mit (Stand: November 2019):

Bäckereien:
Andresen, Brotgarten, Günther, Johannsen, Knuust, Leefen, Lyck, Mordhorst, Restéz, Rönnau, Steiskal, Tackmann, Wäger

Cafés und Mensen:
Café Paletti, Elefant am Strand, impuls Kaffeemanufaktur, Kantro Landeskirchenamt, Kooperativa, KSV Holstein, Loppokaffee Café, MUM&DAD, Sparkassen-Arena Kiel, Studentenwerk SH, Ute im Bikini, Wirtschaftsakademie SH

Sie bieten ihren Kund*innen mit ihren 110 Kauf- und Abgabestellen eine gute Perspektive, um im Kieler Stadtgebiet einen schnellen Kaffee im Gehen zu trinken, ohne dabei Abfall zu hinterlassen. In Kiel beginnt damit die zurzeit größte Pfandbecherinitiative in Schleswig-Holstein.

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Förderung

Die Erstellung des Zero Waste-Konzeptes wird unter dem Titel KSI: Innovatives Klimaschutzteilkonzept „Zero Waste für die Landeshauptstadt Kiel“ im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative von dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert.

 

Nationale Klimaschutzinitiative
 

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucher*innen ebenso wie Unternehmen, Kommunen und Bildungseinrichtungen.

Weitere Informationen zu der Projektförderung sind auf der Webseite des Projektträgers Jülich unter folgendem Link zu finden: www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen
Laufzeit des Projektes: 1. Mai 2019 bis 30. April 2020, Förderkennzeichen: 03K11012