Zero.Waste.City.
Mehrweg auf Veranstaltungen

Bei öffentlichen Veranstaltungen in Kiel ist Mehrweg gesetzt. Speisen und Getränke gibt es nur noch in wiederverwendbaren Verpackungen. Für Festivals, Straßenfeste und Sportevents mit weniger Abfall.

 

Mehrweggebot in Kiel

Das Mehrweggebot wurde 2022 in der Kieler Abfallsatzung eingeführt. Demnach sind bei Veranstaltungen auf öffentlichem Grund Speisen und Getränke nur noch in wiederverwendbaren Verpackungen auszugeben.

Die Ausgabe erfolgt in der Regel über ein Pfandgeld, um die Rücknahme und den erneuten Einsatz zu fördern. Ausnahmen werden nur in Einzelfällen erlaubt.

Weiterhin erlaubt sind Servietten, Besteck und essbare Verpackungen, wie Eiswaffeln. Weitere Informationen finden sich im Mehrweg-Merkblatt (PDF) der Landeshauptstadt Kiel. Das Merkblatt ist auch in einfacher Sprache (PDF) verfügbar.

  • Mietgeschirr wird von vielen Catering-Betrieben angeboten.
  • Porzellangeschirr ist klassisch und vielfach wiederverwendbar.
  • Mehrwegverpackungen, z. B. aus Polypropylen sind leicht und waschbar.
  • Schließen Sie sich einem Poolsystem an, wie ReBowl, Tobego oder ReCircle.
  • Befüllen Sie kundeneigene Behältnisse und informieren Sie über Ihr Angebot.
 
 

Vorteile von Mehrweg

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Mehrweg reduziert Abfälle

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Mehrweg senkt Kosten

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Mehrweg spart Ressourcen

 

Praxisbeispiele in Kiel

Von Wochenmarkt bis Kieler Woche: In Kiel gibt es Mehrweg auf Veranstaltungen und wir geben Einblicke in die Umsetzung:

 
 

Mehrweg auf der Kieler Woche

Reine Magie heißt dieses Kieler-Woche-Video. Es gibt einen Einblick in die Umsetzung der Mehrwegbecher auf der Kieler Woche. Ein Mitarbeiter der Straßenreinigung zeigt, wie magisch die Nutzung der Becher im bunten Design der Kieler Woche ist.

Für die Einführung des Pfandbechersystems hat die Landeshauptstadt Kiel als bundesweit erste Kommune 2022 das Umweltzeichen „Blauer Engel“ des Bundesumweltministeriums verliehen bekommen.

Zur Verfügung gestellt durch die Kieler Woche.

5 Fragen - 5 Antworten.

 hier muss perspektivisch auch noch etwas geschrieben werden, wenn das ganze umgesetzt wird, wie es läuft etc.. 


FAQ zur Mehrwegpflicht bei öffentlichen Events

Das Mehrweggebot für Veranstaltungen auf öffentlichen Flächen und öffentlichen Einrichtungen besagt, dass Speisen und Getränke ausschließlich in wiederverwendbaren Verpackungen und Behältnissen ausgegeben werden dürfen (vgl. § 2 Absatz 3 Abfallsatzung).

Das Mehrweggebot richtet sich an alle, die auf öffentlichen Veranstaltungen oder öffentlichen Einrichtungen einen Stand betreiben, an dem Speisen und Getränke ausgegeben werden.

Kiel ist Zero Waste-City - und deshalb wird auch bei öffentlichen Veranstaltungen darauf geachtet Ressourcen zu schonen und Abfälle zu vermeiden. Mehrwegangebote sind hierfür ein wirkungsvoller Weg. Das Mehrweggebot stellt sicher, dass diese Angebote umgesetzt werden.

Ausnahmen gibt es für kleine Veranstaltungen, wenn die Umsetzung des Mehrweggebots aus nachvollziehbaren Gründen nicht möglich ist.

Mehrwegverpackungen sind alle Warenumschließungen, die zum Verzehr an Ort und Stelle oder zum alsbaldigen Verzehr von Lebensmitteln und Getränken ausgegeben werden und nach der Spülung zum gleichen Zweck wieder eingesetzt werden. Mehrweg wird hierfür häufig gegen Pfandgeld ausgegeben.

Ja, ebenso wie es beim Einkaufen im Supermarkt oder auf Wochenmärkten möglich ist, eigene Behältnisse befüllen zu lassen, können diese auch auf Veranstaltungen befüllt werden.  

In den meisten Fällen können die Mehrwegbehältnisse nur an dem Stand, wo diese erworben wurden, auch wieder abgegeben werden.

Ausnahmen bestätigen allerdings die Regel: Auf einigen Großveranstaltungen, wie zum Beispiel der Kieler Woche, wurde für die Mehrwegbecher ein Poolsystem eingeführt. 

Das bedeutet, dass die Becher überall wieder abgegeben werden können und man nicht darauf angewiesen ist, wieder an den Ursprungsstand zurückzukehren.