Schulsozialarbeit

Schulsozialarbeit ist ein eigenständiges, sozialpädagogisches Angebot in der Schule und ihrem Umfeld. Unsere Arbeit bezieht Eltern, Lehrkräfte und Institutionen - auch außerhalb von Schule - ein. Gemeinsam tragen wir die Verantwortung für ein angenehmes Schulklima.

Liebe Schüler*innen,

trotz geschlossener Schulen und bevorstehender Osterferien sind wir für Euch da, wenn Ihr Fragen oder Probleme habt.

Bitte schaut dazu auf die Internetseite Eurer Schule. Hier findet Ihr die Kontaktdaten Eurer*Eures Schulsozialarbeiter*in. Ihr erreicht sie*ihn telefonisch zu den üblichen Schulzeiten.

Selbstverständlich könnt Ihr auch eine Email an schicken. Bitte nennt in dieser E-Mail nur den Namen der Schule, die Ihr besucht und Eure Telefonnummer, falls Ihr zurückgerufen werden möchtet.

Eure Schulsozialarbeiter*innen

Infos für Schüler*innen

Du hast Probleme in der Schule, wirst gemobbt oder bist anderen Formen der Gewalt ausgesetzt? Egal was dich bedrückt und dir den Gang zur Schule schwer macht, die Mitarbeiter*innen  der Schulsozialarbeit sind für dich da. 

 

Schulsozialarbeit an Deiner Schule ist dafür da, Jugendliche und Kinder zu unterstützen - und wenn es wichtig ist, auch deren Familien. Sie ist ein eigenständiges Angebot der Jugendhilfe, so wie zum Beispiel auch der Jugendtreff.

Du bist die Hauptperson. Hilfe und Unterstützung durch uns gibt es nicht nur, wenn es sich um Schulthemen dreht. Auch bei privaten Problemen kannst du uns um Rat und Hilfe fragen.

Dort wo es hilfreich ist und wenn Du damit einverstanden bist, werden wichtige Personen hinzugezogen. Das können zum Beispiel Deine Eltern oder andere Bezugspersonen sein, wie Deine Lehrkräfte oder die Schulleitung.

Die Schulsozialarbeit arbeitet an einigen Punkten auch eng mit der Schule zusammen. Zum Beispiel berät sie Lehrkräfte oder bietet Projekte an zu Themen wie Gewalt, Mobbing, Klassengemeinschaft, Liebe und Sexualität usw.

Wichtig: Die Schulsozialarbeit unterliegt der gesetzlichen Schweigepflicht. Das bedeutet: Alles, was Du erzählst, muss die Schulsozialarbeiterin oder der Schulsozialarbeiter für sich behalten. Oder Du musst sagen, was an wen weitergegeben werden darf. Die einzige Ausnahme ist, wenn Du ernsthaft in Gefahr bist.

Wo Menschen zusammenleben, also in Familien oder anderen Gemeinschaften, kann es zu krisenhaften Situationen kommen. Wenn zum Beispiel die Eltern sich trennen, Geschwister sich dauernd streiten oder andere Dinge passieren, die es Dir erschweren, Dich auf die Schule oder Deine Freunde zu konzentrieren.

Die Schulsozialarbeit an Deiner Schule kann Dir helfen, indem

  • wir mit Dir zusammen nach Lösungswegen suchen,
  • gemeinsam ein Gespräch mit Deinen Eltern / Deiner Familie führen,
  • gemeinsam herausfinden, was Du persönlich brauchst,
  • und und und.

Wichtig: Die Schulsozialarbeit unterliegt der gesetzlichen Schweigepflicht. Das bedeutet: Alles, was Du erzählst, muss die Schulsozialarbeiterin oder der Schulsozialarbeiter für sich behalten. Oder sie muss sich mit Dir abstimmen, was an wen weitergegeben werden darf. Die einzige Ausnahme ist, wenn Du ernsthaft in Gefahr bist.

 

Ohne Probleme durchs Leben zu gehen, wäre schön. Ist aber ziemlich unrealistisch. Manchmal treten kleine bis große Probleme, Krisen oder sogar Katastrophen auf, für die man alleine einfach keine oder noch keine Lösung findet. Es kann sich dabei um Ärger oder Streit mit Freunden, Mitschülern oder in der Familie handeln. Das Gefühl ausgegrenzt zu werden, Liebeskummer, Suchtprobleme, Frust oder Wut über jemanden, Ängste, Bedrohung durch Mitschüler usw. usw.

Die Schulsozialarbeit an Deiner Schule kann Dir helfen, indem

  • wir gemeinsam Lösungswege suchen,
  • wir gemeinsam Gespräche mit Mitschülern oder Lehrkräften führen,
  • wir gemeinsam genau gucken, was Du persönlich brauchst, und alle dafür wichtigen ersonen einbinden,
  • und und und.

Du bist die Hauptperson.

Dort wo es hilfreich ist und wenn Du damit einverstanden bist, werden wichtige Personen hinzugezogen. Das können zum Beispiel Deine Eltern oder andere Bezugspersonen sein, wie Deine Lehrkräfte oder die Schulleitung.

Wichtig: Die Schulsozialarbeit unterliegt der gesetzlichen Schweigepflicht. Das bedeutet: Alles, was Du erzählst, muss die Schulsozialarbeiterin oder der Schulsozialarbeiter für sich behalten. Oder sie muss sich mit Dir abstimmen, was an wen weitergegeben werden darf. Die einzige Ausnahme ist, wenn Du ernsthaft in Gefahr bist.

 

Manchmal ist die Schule nicht gerade der Ort an dem Du Dich wohlfühlst. Das Lernen strengt Dich an, Deine Mitschüler nerven Dich, niemand versteht dich, Du wirst von der Klasse ausgegrenzt oder Du fühlst Dich von Lehrern ungerecht behandelt. All dies können Gründe dafür sein, sich nicht wohlzufühlen.

Du möchtest Deinen Kopf freihaben und motiviert und mit Freude in die Schule gehen. Dafür ist es wichtig, dass solche Probleme nicht dauerhaft auftreten.

Die Schulsozialarbeit an Deiner Schule kann Dir helfen indem

  • wir gemeinsam Lösungswege suchen,
  • wir gemeinsam Gespräche mit Mitschülern oder Lehrkräften führen,
  • die Klasse oder Teile der Klasse eine Aufgabe als Unterstützer übernehmen,
  • wir gemeinsam genau gucken, was Du persönlich brauchst, und alle dafür wichtigen Personen einbinden.

Wichtig: Die Schulsozialarbeit unterliegt der gesetzlichen Schweigepflicht. Das bedeutet: Alles, was Du erzählst, muss die Schulsozialarbeiterin oder der Schulsozialarbeiter für sich behalten. Oder sie muss sich mit Dir abstimmen, was an wen weitergegeben werden darf. Die einzige Ausnahme ist, wenn Du ernsthaft in Gefahr bist.

 

Lehrer*innen haben es in der Schule täglich mit sehr vielen Schüler*innen zu tun. Und sie müssen vieles im Blick haben.

Nicht immer ist der Umgang miteinander freundlich oder so, wie Du es Dir wünschst. Du hast zum Beispiel einen Anpfiff bekommen und weißt gar nicht wofür, Du bist engagiert - wirst aber übersehen, Deine Lehrerin oder Dein Lehrer hat keine Ahnung, wie es Dir eigentlich geht, Du bist mit einer Note nicht einverstanden usw.

All das kannst Du an einem Schultag erleben.

Damit Dein Kopf frei ist und Du motiviert und mit Freude in die Schule gehen kannst, ist es wichtig, dass die genannten Probleme nicht dauerhaft auftreten.

Die Schulsozialarbeit an Deiner Schule kann Dir helfen, indem

  • wir gemeinsam Lösungswege suchen,
  • wir gemeinsam ein Gespräch mit Deine*r Lehrer*in führen,
  • wir gemeinsam genau gucken, was Du persönlich brauchst, und alle dafür wichtigen Personen einbinden.

Wichtig: Die Schulsozialarbeit unterliegt der gesetzlichen Schweigepflicht. Das bedeutet: Alles, was Du erzählst, muss der*die Schulsozialarbeiter*in für sich behalten. Oder sie muss sich mit Dir abstimmen, was an wen weitergegeben werden darf. Die einzige Ausnahme ist, wenn Du ernsthaft in Gefahr bist.

 

Die Schule nimmt manchmal viel Zeit des Tages ein. Damit Du die ganze Schule auch einmal hinter Dir lassen kannst, ist es toll, wenn Du ein Hobby hast. Hier kannst Du das tun, was Du selbst magst, etwas Neues lernen und ausprobieren.

Die Schulsozialarbeit an Deiner Schule kann Dich dabei unterstützen

  • herauszufinden, was Deine Stärken und Interessen sind,
  • herauszufinden, was und wo in Kiel für Deine Interessen angeboten wird,
  • wenn nötig finanzielle Zuschüsse ausfindig zu machen,
  • genau zu gucken, was Du persönlich brauchst und alle dafür wichtigen Personen einzubinden.

 


Infos für Eltern

Liebe Eltern,

auch für Sie sind die Schulsozialarbeiter*innen weiterhin unter den oben genannten Kontaktmöglichkeiten zu erreichen.
Bitte scheuen Sie nicht, uns anzurufen oder zu schreiben und schauen dazu auf die Internetseite der Schule ihres Kindes.

Sie können aber auch eine E-Mail unter Angabe der Schule Ihres Kindes und Ihrer Kontaktdaten an schicken und wir schreiben oder rufen so schnell als möglich zurück.

Ihre Schulsozialarbeiter*innen

Als Eltern wollen Sie immer das Beste für Ihr Kind und möchten es bei Konflikten in der Schule unterstützen. Wir erklären Ihnen, welche Möglichkeiten es gibt. Es gibt Probleme in Ihrer Familie und Sie brauchen Rat? Wir helfen Ihnen weiter. 

 

Schulsozialarbeit ist ein eigenständiges Angebot der Jugendhilfe am Ort Schule. Sie ist in erster Linie dafür da, Schüler*innen - und wenn es gewünscht ist, auch deren Familien - in bestimmten Lebenssituationen zu unterstützen und zu beraten. Es muss sich hierbei nicht zwingend um schulische Fragen handeln.

Im Vordergrund steht der*die Schüler*in.
Wenn es hilfreich ist und der*die Schüler*in damit einverstanden ist, werden wichtige Personen, wie Eltern, Personensorgeberechtigte oder andere Bezugspersonen, Lehrkräfte oder die Schulleitung hinzugezogen.

Wichtig: Die Schulsozialarbeit unterliegt der gesetzlichen Schweigepflicht.
Die Weitergabe von Informationen an Dritte erfolgt nur, wenn die Beteiligten dies ausdrücklich erlauben.
Die einzige Ausnahme ist eine durch Fachkräfte festgestellte Gefährdung des Kindeswohls.

Die Schulsozialarbeit arbeitet an diversen Stellen eng mit der Schule zusammen. Sie berät zum Beispiel Lehrkräfte oder arbeitet mit an Projekten zu Themen wie Gewalt, Mobbing, Klassengemeinschaft, Liebe und Sexualität usw.

Nicht immer sind Eltern oder Personensorgeberechtigte und die Schule sich einig - besonders, wenn Konflikte auftreten. Manchmal wird der direkte Kontakt zur Schule deshalb abgebrochen oder findet gar nicht erst statt.

Die Schulsozialarbeit unterstützt Sie dabei

  • zu klären, was Ihr Anliegen ist und wie Sie es formulieren,
  • die nächsten Schritte zu planen.

Wenn Sie es wünschen, nimmt die Schulsozialarbeiterin oder der Schulsozialarbeiter als neutrale Person an einem Gespräch mit Lehrkräften oder auch der Schulleitung teil.

 

Viele Eltern oder Personensorgeberechtigte kennen die Situation: Sie beobachten an Ihrem Kind Verhaltensänderungen und können sie nicht einordnen.

Nicht immer lässt sich alles nur auf Veränderungen etwa durch die Pubertät zurückführen. Deshalb ist es auch wichtig zu hinterfragen, was noch der Auslöser sein kann, zum Beispiel bei auflehnendem Verhalten, Ängsten, bei Suchtverhalten, Verschlossenheit oder anderem.

Die Schulsozialarbeit unterstützt Sie dabei

  • herauszufinden, was die Ursachen für Veränderungen bei Ihrem Kind sind,
  • Möglichkeiten zu finden, wie Sie Ihrem Kind helfen können.

Sie vermittelt und begleitet Sie bei Bedarf zu Hilfsangeboten, die Sie weiterbringen.

 

Manchmal ist die Schule nicht der Ort, an dem die einzelne Schülerin oder der Schüler sich wohlfühlt. Das kann unter anderem zu Rückzug und Leistungsverweigerung führen.

Gründe kann es viele geben, zum Beispiel die Befürchtung, den Leistungsanforderungen nicht gerecht zu werden, oder das Gefühl, von den Mitschülerinnen und Mitschülerinnen nicht gemocht zu werden.

Wichtig aber ist, dass Ihr Kind den Kopf frei hat, Freude am Lernen entwickelt, sich persönlich entfalten kann und sich in die Gemeinschaft integriert fühlt.

Auftretende Probleme sollten daher angesprochen werden, möglichst bevor sie sich verfestigen.

Die Schulsozialarbeit kann Ihrem Kind helfen, indem

  • sie zusammen mit Ihrem Kind Lösungswege erarbeitet,
  • gemeinsame Gespräche mit Mitschülerinnen, Mitschülern oder Lehrkräften führt,
  • Ihr Kind darin unterstützt, eigene Bedürfnisse wahrzunehmen und angemessen durchzusetzen,
  • andere Personen und Institutionen zur Unterstützung heranzieht und einbindet.


Infos für Lehrkräfte und Schulleitungen

Sie sind Lehrer*in, wollen Ihre Hilfe anbieten und möchten wissen wie? Wir sind auch für Lehrkräfte, Schulleiter*innen da, sprechen Sie uns an! 

 

In der Landeshauptstadt Kiel ist die Schulsozialarbeit eine freiwillige Leistung der Jugendhilfe nach §§ 1, 11 und 13 des Sozialgesetzbuches VIII und steht in Einklang mit dem Schulgesetz des Landes Schleswig-Holstein.

Schulsozialarbeit in Kiel findet in enger partnerschaftlicher Zusammenarbeit aller Akteure am Ort Schule statt.

Das kooperative Handeln vor Ort verfolgt dabei folgende Ziele:

  • Schulsozialarbeit hilft Kindern und Jugendlichen bei der Entfaltung ihrer Persönlichkeit im Kontext oftmals divergierender Anforderungen von Schule, Elternhaus, Gesellschaft und den eigenen Wünschen und Bedürfnissen.
  • Schulsozialarbeit unterstützt Eltern, Schulen (Lehrkräfte) und die Netzwerkpartner in ihrem Bemühen, Bildungshemmnisse abzubauen und bildungs-benachteiligende Faktoren auszugleichen.
  • Schulsozialarbeit erweitert und ergänzt das pädagogische Handlungs- und Zielspektrum der Schule um jugendhilfespezifische Ziele, Tätigkeitsformen, Methoden und Herangehensweisen.

Hier können Sie das vollständige Konzept der Kieler Schulsozialarbeit / Jugendsozialarbeit an Schulen herunterladen.

 

Die Schule ist der Ort, an dem Schüler*innen - neben der Aufnahme von Bildungsinhalten - ihre Persönlichkeit entfalten, Entwicklungsaufgaben bewältigen und sich als Mitglieder einer Gemeinschaft begreifen lernen.

Einflüsse aus dem persönlichen Umfeld der Kinder und Jugendlichen spielen hierbei eine wichtige Rolle und treten im Schulalltag zu Tage.

Schüler*innen werden von Ihnen und von pädagogischen Fachkräften bei den genannten Anforderungen und Prozessen einer Schule begleitet und unterstützt.

Die Schulsozialarbeit kann Ihnen dabei helfen

  • zu klären, welcher Bedarf bei einem*einer Schüler*in vorliegt,
  • Handlungsstrategien zu erarbeiten,
  • unterstützende Maßnahmen zu initiieren,
  • wichtige Personen zu einem Gespräch zusammenzubringen,
  • passende Hilfsangebote in Kiel zu ermitteln.

 

Eine gute Klassengemeinschaft zeigt sich in einem freundlichen und respektvollen Umgang. Sie ist förderlich für eine gute Lernatmosphäre, in der alle Schüler*innen ihren Möglichkeiten entsprechend mitwirken und sich entfalten können.

Die Schulsozialarbeit kann Sie dabei unterstützen

  • die gruppendynamischen Prozesse der Schüler*innen aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten,
  • gruppenfördernde Maßnahmen zu erarbeiten,
  • Sozialkompetenztrainings durchzuführen,
  • externe Anbieter oder Experten einzubinden.

 

Ein Projekt ist ein zeitlich befristetes, einmaliges Vorhaben mit klaren Zielsetzungen. Die Projektarbeit fördert die intensive Auseinandersetzung mit einem Problem oder einem für die Schüler*innen relevanten Thema, beispielsweise „Umgang mit sozialen Netzwerken“. Und sie steckt ein klar definiertes Ziel. Um das Ziel zu erreichen, arbeiten mehrere Personen für eine bestimmte Zeit zusammen.

Die Schulsozialarbeit bietet Mithilfe an, wenn Lehrpersonen oder Schüler*innen Projekte initiieren. Sie kann aber auch selbst Projekte ins Leben rufen und bei Bedarf die Kompetenzen von Einrichtungen und Institutionen, wie etwa Suchtberatung, Mädchentreff oder andere einbeziehen.

Oft sind für Projektarbeiten finanzielle Zuschüsse Dritter erforderlich, zum Beispiel von Stiftungen. Schulsozialarbeit bemüht sich - in begrenztem Umfang - auch um das Einwerben entsprechender finanzieller Mittel oder um die Bearbeitung von Förderanträgen und erforderlichen Konzeptionen.

Nicht immer besteht Einigkeit zwischen Eltern oder Personensorgeberechtigten und der Schule, besonders wenn Konflikte oder Meinungsverschiedenheiten auftreten.

Jedoch gilt es, den Gesprächsfaden nicht abreißen zu lassen oder wieder aufzunehmen, denn Eltern oder Personensorgeberechtigte und die pädagogischen Fachkräfte einer Schule haben eine gemeinsame Verantwortung für die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler.

Die Schulsozialarbeit kann Sie unterstützen

  • (schwierige) Gespräche vorzubereiten,
  • indem sie moderierend in Gesprächen mitwirkt,
  • oder als Mittlerin zur Kontaktanbahnung fungiert.


Infos für Netzwerker*innen

Zu einer guten Schulsozialarbeit gehört ein stabiles Netzwerk und ein gutes Konzept. Unser Netzwerk möchten wir weiter ausbauen. Sie wollen sich engagieren? Hier finden Sie die Kontaktdaten und das Konzept der Kieler Schulsozialarbeit. 

 

Schulsozialarbeit / Jugendsozialarbeit an Schulen ist eine freiwillige und zusätzliche Leistung der Jugendhilfe auf Grundlage des § 13 SGB VIII. Sie ist somit in erster Linie ein Unterstützungsangebot für Kinder und Jugendliche, deren erfolgreiche Lebensbewältigung durch individuelle, soziale oder milieubedingte Faktoren in Frage steht.

Vorrangiges Ziel der Hilfe ist die Verringerung von Benachteiligungs- und Belastungsfaktoren, die insbesondere einem schulischen Gelingen entgegenstehen. Die Kooperation der Bereiche Jugendhilfe und Schule an einem Ort führt zu einer wechselseitigen Ergänzung der Kompetenzen und einer effizienteren Nutzung der Möglichkeiten beider Systeme.

Schulsozialarbeit / Jugendsozialarbeit an Schulen - als präventive Form der Jugendhilfe - bringt jugendhilfespezifische Ziele, Tätigkeitsformen, Methoden und Herangehensweisen in die Schule ein.

Sie unterbreitet Kindern und Jugendlichen bedarfsgerechte Angebote zur Förderung und Unterstützung der Persönlichkeitsentwicklung, unter Berücksichtigung ihrer jeweiligen Herkunft. Das sozialpädagogische Angebotsspektrum orientiert sich an den Lebenslagen von Kindern und Jugendlichen und steht mit deren Interessen und Bedürfnissen im Einklang.

Schulsozialarbeit / Jugendsozialarbeit an Schulen verfolgt das Ziel, das Erziehungs- und Bildungsangebot der Schule sowohl außerhalb als auch innerhalb mit anderen methodischen und didaktischen Ansätzen zu ergänzen und individuelle und soziale Lernprozesse von einzelnen oder Gruppen zu aktivieren.

Geeignete Maßnahmen zur niederschwelligen Beratung und Hilfestellung in sozialpädagogischen Fragen, sowohl für Eltern und Personensorgeberechtigte als auch für Lehrkräfte, bilden einen weiteren Schwerpunkt der Schulsozialarbeit / Jugendsozialarbeit an Schulen.

Aufgabe der sozialpädagogischen Fachkräfte ist es nicht, Tätigkeiten zu übernehmen, die in den Schulordnungen und der Lehrerdienstordnung zu den Pflichten der Lehrkräfte (zum Beispiel Unterricht, Pausenhofaufsicht) oder zu anders definierten Aufgabenbereichen (zum Beispiel Nachhilfe) gehören.

Hier können Sie das vollständige Konzept der Kieler Schulsozialarbeit / Jugendsozialarbeit an Schulen herunterladen.

Schulsozialarbeit richtet sich vorrangig an die Schüler*innen, Lehrkräfte und Eltern. Je nach Schulstandort und sozialer Infrastruktur ergeben sich unterschiedliche Kooperationen und Netzwerke.

Netzwerkarbeit der Schulsozialarbeit zielt unter anderem darauf ab

  • den Schülerinnen und Schülern die Angebote und Möglichkeiten im engeren und weiteren Umfeld des Wohnortes und der Schule zugänglich zu machen,
  • externe Kooperationspartner an den Standort Schule zu holen,
  • bestehende Netzwerke (zum Beispiel Stadtteilkonferenzen) für einen kontinuierlichen Austausch zu nutzen,
  • wertvolle Zusammenarbeitsformen mit Netzwerkpartnern zu finden und verbindlich zu vereinbaren,
  • Ansprechpartnerin für außerschulische Akteure zu sein.

Die notwendigen Rahmenbedingungen und Entwicklungen werden im Zuge der sozialräumlichen Netzwerkarbeit erarbeitet und aktualisiert.

 

Die Schulsozialarbeit hat sich zu einem zentralen Bereich in der Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule in Kiel entwickelt.

Hier finden Sie das Konzept zum Herunterladen.

Kontakt

Landeshauptstadt Kiel
Jugendamt

Beate Stuchtey
Abteilungsleitung Jugendsozialarbeit
0431 901-3111


Sandra Waschk
Sachbereichsleitung Schulsozialarbeit, Schulische Assistenz
0431 901-2966


Anett Luther
Sachbereichsleitung Schulsozialarbeit, Schulische Assistenz
0431 901-4966


René Vierk
Sachbereichsleitung Schulsozialarbeit, Schulische Assistenz, Kooperation Schule / Jugendhilfe
0431 901-3191


Dirk Dannath
Sachbereichsleitung Schulsozialarbeit, Schulische Assistenz, Organisation der Projekte freier Träger
0431 901-3636






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Zur Orientierung

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