Feuerwehr & Rettungsdienst

Nachrichten – Aktuelles aus Feuerwehr und Rettungsdienst

Bombenentschärfung am Kieler Holstein Stadion

 Die am Kieler Holstein Stadion gefundene Amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg wurde am 19. Juli durch den Kampfmittelräumdienst der Landespolizei Schleswig-Holstein unschädlich gemacht.

Dafür werden zahlreiche Vorbereitungen getroffen: Einrichtung eines Bürgertelefons, Verteilung von Handzetteln, Straßensperrungen, rund 500 Menschen müssen aus dem Sperrgebiet die Wohnungen oder den Arbeitsplatz verlassen, Einrichtung eines Sammelplatzes mit Betreuung für die Betroffenen, Krankentransporte für Hilfsbedürftige, aktive Pressearbeit.

Neben den vier Entschärfern arbeiten Feuerwehr, Polizei, Bürger-und Ordnungsamt mit den Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Malteser Hilfsdienst und Johanniter-Unfall-Hilfe professionell und erfahren zusammen. Pünktlich um 18.22 Uhr begann die Entschärfung, die ohne Komplikationen nach 20 Minuten erfolgreich beendet war. Unmittelbar danach gab der Chef-Entschärfer „Entwarnung“.


Entschärfte Bombe

Ehrung für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst

Das Brandschutzehrenzeichen in Gold am Bande wurde im Namen des Innenministers an Jens-Peter Friedrich verliehen. Der Oberbrandmeister der Ersten Wachabteilung der Hauptfeuerwache kann seit April 2018 auf eine 40-jährige aktive Feuerwehrdienstzeit zurück blicken.

Eingetreten war er im April 1978 in die Freiwillige Feuerwehr Fallingbostel. Zwei Jahre später folgte der Wechsel vom Ehrenamt in den hauptberuflichen Dienst zur Berufsfeuerwehr Frankfurt am Main. Ein weiterer beruflicher Wechsel folgte dann 1996 zur Berufsfeuerwehr Kiel, die im gleichen Jahr ihr hundertjähriges Jubiläum feierte.

Am Jubiläumstag überreichte der Amtsleiter der Feuerwehr Kiel, Thomas Hinz, das Ehrenzeichen mit der Urkunde und gratulierte dem Jubilar.

Jens Peter Freidrich mit Amtsleiter Thomas Hinz

Feuerwehr-Nachwuchs im Ratssaal begrüßt

Im Rahmen einer Feierstunde der Berufsfeuerwehr wurden am 1. März neue Feuerwehrleute vereidigt sowie Verbeamtungen und Beförderungen durch Feuerwehrdezernet Wolfgang Röttgers ausgesprochen. Die 23 Brandmeisteranwärter im Alter zwischen 21 und 36 Jahren und Nachwuchskräfte, die gleichzeitig eine zweijährige Ausbildung starten und vorraussichtlich nach bestandenen Prüfungen ab 2020 dem Einsatzdienst zur Verfügung stehen.

Acht Brandmeisteranwärter, die vor zwei Jahren eingestellt wurden, beendeten Ende Februar erfolgreich ihren Ausbildungsabschnitt an der Landesfeuerwehrschule Schleswig-Holstein. Sie wurden ebenfalls vereidigt. Mit den Vereidigungen wurden zudem zehn Verbeamtungen auf Lebenszeit und einige Beförderungen feierlich ausgesprochen.
 

Gruppenbild
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Neues Tanklöschfahrzeug mit modernster Technik

7,45 Meter lang, 3,30 Meter hoch, 290 PS stark und ein Fassungsvermögen von 4100 Litern Wasser: Das sind die Daten des neuen Tanklöschfahrzeugs der Freiwilligen Feuerwehr Meimersdorf. Auf der diesjährigen Jahresversammlung übergaben Stadtrat Wolfgang Röttgers und Amtsleiter Thomas Hinz das moderne Gefährt offiziell dem stellvertretenden Wehrführer Jan-Wilhelm Frerichs.

Bevor das Tanklöschfahrzeug zum Einsatz kommt, ist noch Training mit der speziellen Technik nötig. „Die Vorbereitung für die Einsätze ist das A und O“, weiß Amtsleiter Thomas Hinz. Zukünftig soll es dort eingesetzt werden, wo schnell viel Wasser gebraucht wird oder wo es schwierig ist, Schläuche zu legen -  zum Beispiel bei Waldbränden.

Drei Männer

Richtfest der Integrierten Regional-Leitstelle Mitte

Am 12. Januar 2018 feierte Kiel nach einer Bauzeit von 12 Monaten das Richtfest der Integrierten Regional-Leitstelle Mitte (IRLS) am Westring. Im Herbst 2018 stehen der Umzug in das neue, 2000 Quadratmeter große Gebäude, der Probebetrieb und die Inbetriebnahme an.

Im 300 Quadratmeter großen Herz des Neubaus nehmen dann die Disponent*innen an 15 Leitstellenplätzen rund um die Uhr die bis zu 800 täglichen Notrufe aus der Landeshauptstadt Kiel und den Kreisen Rendsburg-Eckernförde und Plön an.

Richtfest

Ausbildungsstart der neuen Notfallsanitäter*innen

Im Oktober 2017 begannen 18 Männer und Frauen ihre Ausbildung zum Notfallsanitäter*in. Zum offiziellen Ausbildungsstart wurden sie an der Notfallsanitäterschule der Berufsfeuerwehr Kiel begrüßt.

Während 9 Azubis bei der Landeshauptstadt Kiel angestellt sind, befinden sich 3 bei der Kieler Johanniter Unfall Hilfe und jeweils 2 bei der Bundesmarine und den Berufsfeuerwehren in Neumünster und Flensburg unter Vertrag.

Die Ausbildungsdauer umfasst drei Jahre. Im praktischen Teil der Ausbildung kann die Notfallsanitäterschule auf Praxisanleiter*innen der Lehrrettungswachen zurückgreifen. 

Außerdem vollziehen die angehenden Notfallsanitäter*innen in verschiedenen Vertragskliniken den klinischen Anteil der praktischen Ausbildung. Dort lernen sie, wie sie erkrankten oder verletzten Personen begegnen und behandeln. Sie werden in speziellen medizinischen Fertigkeiten ausgebildet und mit den unterschiedlichsten klinischen Situationen konfrontiert.

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Ehrung

Torsten Lass, Hauptbrandmeister auf der Feuer-und Rettungswache Ost, erhielt für seine 25-jährige Dienstzeit in der Einsatzabteilung der Kieler Berufsfeuerwehr das Brandschutz-Ehrenzeichen in Silber am Bande. Im Oktober 1992 hatte der Jubilar den Dienst bei der Landeshauptstadt aufgenommen. Amtsleiter Thomas Hinz überreichte ihm jetzt das Ehrenzeichen und die Verleihungsurkunde auf der Hauptfeuerwache.

Die Brandschutzehrenzeichen, per Gesetz im Jahr 1955 eingeführt, werden im Namen des Innenministers verliehen: die Version in Silber für 25 Jahre, in Gold für 40 Jahre aktiven Dienst in einer Einsatzabteilung einer Feuerwehr in Schleswig-Holstein.

Hauptbrandmeister Thorsten Lass mit Amtsleiter Thomas Hinz

Feuerwehr-Pensionäre trafen sich auf der Hauptfeuerwache

Bei Kaffee und Kuchen sowie Leckereien vom Grill hat Ende September das Pensionärstreffen der Kieler Berufsfeuerwehr stattgefunden. Rund 120 ehemalige Beamte folgten der Einladung von Thomas Hinz, dem Leiter der Feuerwehr Kiel, auf das Gelände der Hauptfeuerwache am Westring.

Besonders freute er sich über den Kontakt zu den Pensionären, der bei der Feuerwehr gepflegt wird. Neben dem netten Beisammensein mit den noch aktiven Kollegen gab es Einblicke in die Zukunft und auch einige technische Neuigkeiten zu bestaunen.

Zum Rahmenprogramm gehörte auch ein rollender Pensionär: das toprestaurierte TLF 16/25 aus dem Jahre 1957. Genau vor 60 Jahren eingesetzt, tat dieser Daimler-Benz Typ LF 311 bis zur Ausmusterung 1973 als Einsatzfahrzeug auf der Hauptfeuerwache seinen Dienst. Er kam dann zur Freiwilligen Feuerwehr Bornstein. Dort wird er jetzt liebevoll als Oldtimer gepflegt.

Gruppenfoto der Pensionäre auf dem Hof der Hauptfeuerwache

Mit dem Ferienpass zur Feuerwehr

Im Rahmen der Aktion Ferienpass 2017 bekamen Kinder und Jugendliche an vier Terminen die Gelegenheit, ein Löschfahrzeug der Berufsfeuerwehr mit seiner gesamten Ausrüstung zu erkunden.

Mehr Informationen zum Ferienpass finden Sie hier.

 

Vierter Tag

Zum vierten und letzten Aktionstag am 22. August kamen 25 Ferienpass-Kinder auf die Hauptfeuerwache. Oberbrandmeister Björn Dürkob und Brandmeister-Anwärter Robin Boelke begrüßten die interessierten Mädchen und Jungen.

Die Feuerwehrmänner gaben den Kindern einen Einblick in die vielseitige Arbeit der Feuerwehr. Auch die gesamte Ausstattung des Hilfeleistungs-Löschfahrzeuges wurde gezeigt. Danach durften alle unter Anleitung an den Wasserschlauch zum Spritzen.

Kinder auf der Feuerwache
Dritter Tag

Am 16. August fand der dritten Ferien-Aktionstag statt. Oberbrandmeister Marco Jaeger und Brandmeister-Anwärter Daniel Bernau begrüßten 21 interessierte Mädchen und Jungen auf der Hauptfeuerwache am Westring.

Bei strahlendem Sonnenschein und mit viel Elan schauten sie sich gemeinsam das Hilfeleistungs-Löschfahrzeug an. 

Zweiter Tag

Am 1. August kamen 22 Kinder, um ein Löschfahrzeug zu sehen. Dieses Mal wurde das Erste HLF (Hilfeleistungs-Löschfahrzeug) vom Löschzug der Hauptfeuerwache angesehen.

Oberbrandmeister Walter Struwe und Brandmeister Marvin Meurer erklärten die verschiedenen Einsatzgerätschaften. Großes Staunen bei den Mädchen und Jungen gab es, als die Feuerwehrmänner das Hydraulische Rettungsgerät vorführten und dabei selber feststellen mussten, welches Gewicht die Schere und der Spreizer mit sich bringen.

Nach einer kleinen Erfrischungspause durfte die Fahrt in dem Löschfahrzeug natürlich nicht fehlen.

Feuerwehrauto und Menschen
Erster Tag

Am 26. Juli, dem ersten Ferienpass-Aktionstag, kamen 22 Kinder zur Hauptfeuerwache am Westring.

25 Mädchen und Jungen im Alter zwischen 6 bis 14 Jahren verbrachten zwei Stunden am und im Hilfeleistungs-Löschfahrzeug und legten alle Hände mit an, unter Anleitung von Brandmeister Nicolas Heuer und Christoph Locht.


Archiv

Sie zieren die uniformierten Mitglieder schleswig-holsteinischer Feuerwehrfrauen und -männer und zeigen an, wie lange man schon aktiv ist:

Das Brandschutz-Ehrenzeichen bekamen in Gold (40 Jahre Zugehörigkeit) Brandoberamtsrat Jens Petersen sowie in Silber (25 Jahre Zugehörigkeit) Hauptbrandmeister Nico Plambeck und Oberbrandmeister Dennis Peters.

Amtsleiter Thomas Hinz gratulierte den Jubilaren auf der Hauptfeuerwache.

Vier Feuerwehrmänner

Im Rahmen der zweijährigen Ausbildung bestanden 18 Brandmeisteranwärter am 17. März 2017 die Prüfung zum Rettungssanitäter.

Diese erste Prüfung im Rahmen der zweijährigen Ausbildung ist dabei nur ein Etappenziel auf dem Weg zum Notfallsanitäter eines Feuerwehrbeamten in Schleswig-Holstein.

Seit Anfang März bereiteten sich die Anwärter der Berufsfeuerwehren Kiel, Flensburg und Neumünster nach zehn Wochen praktisch-theoretischer Ausbildung, Praktika auf einem Rettungswagen, verschiedenen Kliniken sowie einer intensiven Abschlusswoche der Prüfung in der Notfallsanitäterschule der Berufsfeuerwehr Kiel im Holzkoppelweg vor.

Im Rahmen der Lehrgangsverabschiedung überreichte der Ärztliche Leiter der Schule, Dr. Wolfgang Lotz, die Zeugnisse. Das gesamte Ausbilderteam der Kieler Notfallsanitäterschule gratuliert allen Absolventen zur bestandenen Prüfung.

Personengruppe
Strahlende Gesichter nach erfolgreicher Prüfung

Im Beisein von Thomas Hinz, Leitender Branddirektor und Leiter der Feuerwehr Kiel, vereidigte Stadtrat Wolfgang Röttgers, Dezernent für Finanzen, Personal, Kultur und Ordnung, am 1. März Nachwuchsbeamte der Berufsfeuerwehr.

Die feierliche Vereidigung und Verbeamtung fand erstmalig im Ratssaal des Kieler Rathauses statt.

Die Brandmeisteranwärterin und sieben Brandmeisteranwärter im Alter zwischen 22 und 33 Jahren sind Nachwuchskräfte, die eine zweijährige Ausbildung vor sich haben. Während dieser Zeit sollen sie unter anderem die feuerwehrtechnische Grundausbildung abschließen, eine Ausbildung im ersten Abschnitt zum Rettungssanitäter durchlaufen, den Wachalltag im Einsatzdienst auf den Feuer- und Rettungswachen der Berufsfeuerwehr in Praktika kennenlernen und den Abschlusslehrgang als „Gruppenführer“ absolvieren.

Die drei Anwärter zum Brandoberinspektor werden über einen Zeitraum von zwei Jahren zudem eine Gruppenführerausbildung am Institut für Brand- und Katastrophenschutz in Heyrothsberge sowie Ausbildungsabschnitte bei anderen Berufsfeuerwehren Deutschlands durchlaufen.

Sieben Brandmeisteranwärter beendeten ihre zweijährige Ausbildung Ende Februar an der Landesfeuerwehrschule Schleswig-Holstein und wurden ebenfalls vereidigt.

Insgesamt 13 Brandmeister und eine Brandmeisterin wurden auf Lebenszeit verbeamtet. Zuvor mussten sie und die vorherigen zweijährigen Ausbildungen abgeschlossen und sich zum Notfallsanitäter weiterqualifiziert haben. Einige dieser Einsatzdienstbeamten haben sich weiter spezialisiert zur Disponentin / Disponent in der Feuer- und Rettungsleitstelle.

Auf Grund von Wechsel anderer Feuerwehren zur Berufsfeuerwehr Kiel wurden ein Brandmeister sowie ein Brandoberinspektor übernommen.
 

Feuerwehrmänner title=
Die Nachwuchsbeamten der Berufsfeuerwehr

Bei einem Großbrand in der iranischen Hauptstadt Teheran sind am Donnerstag, 19. Januar 16 Feuerwehrleute gestorben.

Die Teheraner Feuerwehr war über mehrere Stunden mit Löschversuchen beschäftigt gewesen, als das Gebäude in sich zusammensackte.

In Gedenken der Teheraner Feuerwehrleute, die ihr eigenes Leben für die anderen gaben, würdigt die Berufsfeuerwehr Kiel, zusammen mit Herrn S.R Alavi aus Teheran, ihren verstorbenen Kollegen.

Gruppenbild Feuerwehrleute

Ministerpräsident Torsten Albig besuchte am Heiligabend die Berufsfeuerwehr Kiel.

Er nutzte vor allem die Gelegenheit, den diensthabenden Beamtinnen und Beamten der Hauptfeuerwache und der Integrierten Regionalleitstelle Mitte zu danken, für ihren Dienst und ihre ständige Einsatzbereitschaft auch an den Feiertagen.

Menschen sitzen an Tischen
Kontakt

Landeshauptstadt Kiel
Amt für Brandschutz, Rettungsdienst,
Katastrophen- und Zivilschutz
Gebäude 2, 1. Obergeschoss 
Westring 325
24116 Kiel 

 
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Michael Krohn, Hauptbrandmeister

0431 5905-174