Postareal - Entwicklung einer zentralen Fläche in Gaarden zum lebendigen Wohnquartier

Für das Grundstück des ehemaligen Postfuhrhofes in Gaarden wird eine Planung für ein gemischtgenutztes Quartier mit dem Schwerpunkt Wohnen entwickelt.

Hinweis: Zwei Bürger*innen können sich als Gäste für die Teilnahme am nicht-öffentlichen Preisgericht am 24. Juni 2019 bewerben. Näheres dazu siehe weiter unten auf dieser Seite.

Ziel der Planung

Im Anschluss an die Nutzung durch die Post, die bis Ende 2020 auf dem Grundstück bleibt, sollen hier auf einer Fläche von ca. 4,5 Hektar ca. 650 Wohneinheiten im Geschosswohnungsbau sowie gewerbliche Nutzungen realisiert werden.

Für 30 Prozent der Wohnfläche ist die Realisierung mit Fördermitteln für den sozialen Wohnungsbau vorgesehen. Ziel ist die Umsetzung qualitätsvoller Architektur und die Schaffung von hochwertigen Grün- und Freiflächen mit hoher Aufenthaltsqualität.

Es soll ein Quartiers mit eigener Identität in enger räumlicher Verknüpfung mit den angrenzenden Bereichen des Stadtteils Gaarden entstehen. Über eine direkte Verbindung zum Pastor-Gosch-Weg sowie über das Karlstal wird eine gute Vernetzung mit der Innenstadt und dem Gaardener Zentrum angestrebt.  

Der Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan Nr. 1023 wurde bereits am 3. Mai 2018 gefasst.

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Postareal - Lage in der Stadt

Städtebaulich-freiraumplanerische Mehrfachbeauftragung

Sechs Planungsbüros (Stadtplanung und Freiraumplanung) erarbeiten städtebauliche Entwürfe auf der Grundlage einer komplexen Aufgabenstellung, die u.a. Themen wie Umgang mit der besonderen Topographie, Einbindung in das städtebauliche Umfeld sowie gestalterische Vorschläge für Architektur und Freiraum enthält. Ziel der Beauftragung der sechs Büros ist es, die beste städtebauliche Idee für das neue Quartier zu finden.

Im Rahmen dieser städtebaulich-freiraumplanerischen Mehrfachbeauftragung fand am 3. Mai 2019 ein Zwischenkolloquium statt. Die sechs abgegebenen Entwürfe wurden in einem öffentlichen Teil der Veranstaltung von den jeweiligen Verfassern dem Publikum vorgestellt, von den anwesenden Bürger*innen wurden Fragen zu den Entwürfen gestellt, sowie Anmerkungen gegeben.

In einem zweiten nicht öffentlichen Teil tagte die Fachjury und wählte aus den sechs eingereichten Entwürfen diejenigen vier Konzepte aus, die in einer zweiten Bearbeitungsphase vertieft werden sollen. Die vorgetragenen Anregungen werden nun entsprechend berücksichtigt und die Entwürfe hinsichtlich bestimmter Themenbereiche (z.B. Gestaltung der Gebäude und der Außenanlagen, Darstellung des Wohnungsangebotes mit Regelgrundriss) ergänzt bzw. konkretisiert.


24. Juni 2019: Möglichkeit zur Teilnahme am Preisgericht

Am 24. Juni findet die abschließende, nicht öffentliche Sitzung des Preisgerichtes statt, bei der die Entscheidung über den Siegerentwurf getroffen wird. Der prämierte Entwurf wird die Grundlage für die weitere (Bauleit-)Planung sein.

Sitzung des Preisgerichts:
Montag, 24. Juni 2019, 12 - 16 Uhr
AWO-Bürgertreff Gaarden/Räucherei
Preetzer Straße 35, 24143 Kiel

Zwei Bürgerinnen / Bürger haben die Möglichkeit, als Gäste an dieser nicht öffentlichen Preisgerichtssitzung teilzunehmen. Sie sind herzlich eingeladen, sich hierfür zu bewerben. Bewerbungen mit kurzer Vorstellung der eigenen Person und Motivation richten Sie bitte bis zum 03. Juni 2019 an das Büro für Verfahrensmanagement, planquadrat Darmstadt, unter der E-Mailadresse .

Nach Abschluss des Verfahrens werden die städtebaulichen Entwürfe auf dieser Seite veröffentlicht. 

 

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Wettbewerbsgebiet des Postareals

Bisherige Beteiligung der Öffentlichkeit

3. Mai 2019: Öffentliches Zwischenkolloquium in der Räucherei Gaarden, 12 bis 15.30 Uhr
• Vorstellung der Städtebaulichen Entwürfe für Fachjury und Öffentlichkeit
• Anregungen der Öffentlichkeit
• Entscheidung der Fachjury, welche drei Entwürfe für die zweite Runde ausgewählt werden. In der zweiten Arbeitsphase erfolgt eine Konkretisierung der drei Entwurfsideen vor dem Hintergrund der gegebenen Anregungen.

Kontakt

Landeshauptstadt Kiel
Stadtplanungsamt
Fleethörn 9
Rathaus 
24103 Kiel

Heidrun Brauchle

0431 901-2428