#KreativKiel - Kreative Stadt
Das Referat Kreative Stadt der Landeshauptstadt Kiel unterstützt Kreative Köpfe und Initiativen durch Beratung, Vernetzung und Professionalisierung.
Schnell gefunden
Was wir für Sie tun
Wir koordinieren bereits bestehende und neu initiierte Aktivitäten in der Landeshauptstadt Kiel zur Förderung kreativer und innovativer Ansätze in Bildung, Kultur und Wirtschaft.
Wir vernetzen Sie mit der Stadtverwaltung, Kreative mit potentiellen Auftraggeber*innen und Kreativschaffende miteinander.
Wir beraten auf dem Weg zur Professionalisierung, bei der Umsetzung innovativer Ideen und der Präsentation in der Öffentlichkeit.
Wir initiieren und realisieren Projekte und Veranstaltungen zu den profilbildenden Schwerpunkten der Kieler Kultur- und Kreativwirtschaft. Dabei werden einerseits wirtschaftlich bereits relevante und potentiell ökonomische Faktoren fokussiert. Andererseits rein kulturelle Wertschöpfungen, die nicht von vornherein kommerziell angelegt sind.
Hier erreichen Sie uns
Landeshauptstadt Kiel
Dezernat des Oberbürgermeisters - Referat für Wirtschaft
Kreative Stadt
Fleethörn 9, 24103 Kiel
Anne Czichowski
0431 901-3086
Anne.Czichowski@kiel.deJanna Sellmer
0431 901-3078
Janna.Sellmer@kiel.deTim Logan
0431 901-1577
Timothy.Logan@kiel.de
Warum braucht eine Stadt ein Referat Kreative Stadt?
Bereits seit mehreren Jahren unterstützen wir Menschen und Projekte, die das kreative Potential unserer Stadt in den Bereichen Bildung, Kultur, Wirtschaft und Verwaltung verbessern. Wir beraten, vernetzen und helfen auf dem Weg zur Professionalisierung. Außerdem initiieren wir eigene Projekte wie zum Beispiel das Tiny Rathaus, die Kreativen Orte oder den Pop-Up Pavillon. Damit sind wir bisher die einzige Stadt in Deutschland mit einem Referat Kreative Stadt.
Kreative Bürokratie bedeutet, offen zu sein für Neues, und kreative Ideen machen eine Stadt attraktiver und überregional sichtbarer. Deshalb haben wir uns mit einem Video beim Creative Bureaucracy Festival 2023 beworben. Wir hoffen damit viele weitere Städte für den Bereich Kreative Stadt zu begeistern. Schaut selbst, wie vielfältig unsere Arbeit ist, und sammelt kreative Ideen für eure eigene Stadt. Weitere Videos vom und Informationen zum Creative Bureaucracy Festival gibt es hier.
Creative City Making
Kiel - eine aufstrebende Stadt
Im Sommer 2021 startete der Creative City Making-Prozess in Kiel. Gemeinsam mit dem Städteforscher Charles Landry und Robyn Bennett ist das Referat Kreative Stadt in eine Analyse der Kreativität Kiels gegangen. In Interviews, Umfragen und Veranstaltungen wurden Bedürfnisse der Kieler Bürger*innen eingefangen und Ziele für eine kreative Stadt entworfen.
Jetzt liegt der Abschlussbericht vor: Dieser schildert 20 Empfehlungen für ein kreatives Kiel, die sich aus den unterschiedlichen Evaluierungen ergeben haben. Den gesamten Prozess inklusive Abschlussbericht finden Sie hier.
Online-Umfrage zeigt: So kreativ ist Kiel
Wie groß ist das kreative Potenzial der Kieler*innen? An welchen Orten in der Stadt wird Kreativität gelebt? Und wo gibt es noch Verbesserungsbedarf?
Diese Fragen standen im Mittelpunkt der Online-Umfrage „Wie kreativ ist Kiel?“, die das Referat Kreative Stadt im November 2020 gestartet hat und deren Abschlussbericht Bürgermeisterin Renate Treutel am 1. Juni 2021 vorgestellt hat.
Rund 460 Menschen beteiligten sich an der Befragung, die von Professor Marco Hardiman an der FH Kiel entwickelt und ausgewertet wurde. Die Ergebnisse geben wichtige Hinweise darauf, wie es um die Kreativszene und die Innovationsfähigkeit in Kiel steht.
Schauen Sie hier in die Ergebnisse der Umfrage rein! Zum Ergebnisbericht
Mehr Infos zur strategischen Ausrichtung Kiels als Kreative Stadt finden Sie in der
Geschäftlichen Mitteilung für die Ratsversammlung.
- Die Umfrage zeigt deutlich, dass die Befragten die kreative Ausrichtung einer Stadt für wichtig halten. Ein wichtiges Ziel sollte für die Befragten die Entwicklung einer kreativen Stadtverwaltung sein mit mehr Mitentscheidungsmöglichkeiten und Bürger*innenbeteiligung.
- Auf die Frage, welche Einrichtungen und Orte einen Kreativstandort ausmachen, wurden am häufigsten genannt: Kunst- und Kultureinrichtungen, Unternehmen und Start-ups, Hochschulen und andere Wissenschaftseinrichtungen sowie die Bereiche Gastronomie, Freizeit und Tourismus.
- Als kreative Orte in Kiel wurden die Alte Mu und die Muthesius Kunsthochschule mit Abstand am häufigsten angegeben. Der kreativste Stadtteil ist für die Befragten Gaarden, gefolgt von Mitte und Wik.
- Insgesamt kommt die Befragung zu dem Ergebnis, dass die Kreative Stadt Kiel viele gute Ansätze und ein starkes Potenzial hat. Die Teilnehmer*innen nannten insgesamt mehr als 400 kreative Orte in der Stadt. Ihnen fehlen derzeit noch ausreichende Räume zur Ermöglichung von Kreativität, eine bessere Übersicht über Angebote und Fördermöglichkeiten, mehr Kommunikation sowie eine stärkere Beteiligung bei der kreativen Stadtentwicklung.
- In einem nächsten Schritt wird das Referat Kreative Stadt gemeinsam mit dem renommierten internationalen Stadtentwickler Charles Landry und dem Netzwerk der Kieler Kreativen eine zielgerichtete, nachhaltige und beteiligungsorientierte Strategie zur Stärkung Kiels als Kreativstandort entwickeln. Prozess mit Charles Landry
Kiel als kooperative Stadt ausgezeichnet
Bezahlbarer Wohnraum für alle, gemischte Quartiere für Jung und Alt, vielfältige soziale und kulturelle Angebote - diese Themen müssen heute anders diskutiert werden als im vergangenen Jahrhundert. Immer mehr Menschen fordern mehr Mitsprache bei der Gestaltung ihrer Stadt und fördern durch ganz praktische Aktionen das Gemeinwohl in ihren Städten.
In der Landeshauptstadt Kiel klappt das besonders gut. Deshalb wurde Kiel mit dem ersten Platz des "Bundespreises kooperative Stadt" in der Sparte Großstadt ausgezeichnet. Mehr als 80 Kommunen unterschiedlicher Größe hatten sich beworben.
Als eine von dreizehn Preisträger*innen erhält Kiel ein Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro. Die Landeshauptstadt hatte sich gemeinsam mit den Projekten Pop-up-Pavillon Alter Markt und Tiny Rathaus sowie dem kooperativen Quartiersentwicklungsprozess mit der Initiative MITTE (Hörnquartier) beworben. Das Preisgeld soll diesen Projekten zugutekommen.
„Wie gelingt Stadtentwicklung auf Augenhöhe?“
Als Referatsleitung für Kultur und Kreative Stadt ist Annette Wiese-Krukowska im Podcastgespräch von stadt:radar unterwegs!