Richtig Heizen in Herbst- und Winterzeit

Mit sinkenden Temperaturen wird es auch in den Wohnräumen langsam kühler – vielerorts wird die Heizung wieder genutzt. Was in einigen Wohnungen und Häusern kein Problem ist, führt in anderen Wohnungen zu beschlagenen Fenstern, feuchter Luft und damit zu hoher Raumfeuchtigkeit. Die Gefahr für gesundheitsschädliche Schimmelbildung steigt damit stark an.

Dabei ist ein angenehmes Raumklima die Basis, um gesund durch den Winter zu kommen und sich zu Hause richtig wohl zu fühlen. Und nicht nur das: Richtiges Heizen kann den Geldbeutel und die Umwelt schonen. Es gibt hohes Einsparpotenzial, denn über 80 Prozent der Energie, die in Kieler Haushalten verbraucht wird, wird für das Heizen verwendet. Und schon 1 Grad Celsius geringere Raumtemperatur spart etwa 6 Prozent Energiekosten. Unter 16 Grad Celsius sollte die Raumtemperatur aber nie fallen, sonst kann die Luftfeuchte kondensieren und sich an Fenstern und Wänden niederschlagen.

Fenster, beschlagen, Quelle: Jill Wellington - pixabay
Bei Kälte beschlagen Fenster schnell - Foto: Jill Wellington - pixabay

Um für die kommende Herbst- und Winterzeit gut vorbereitet zu sein, hat die Umweltberatung für Sie eine ausführliche Sammlung von Broschüren und Videos zum Thema „Richtig Heizen“ zusammengestellt. Dabei wurde besonders darauf geachtet, dass es viele Tipps gibt, die ohne zusätzliche Kosten direkt Zuhause umsetzbar sind.  
 

Bei der Verbraucherzentrale können verschiedene Informationsbroschüren heruntergeladen werden, die sowohl Mieter*innen als auch Hausbesitzer*innen zum Energiesparen Hilfestellung geben.

Bei der Verbraucherzentrale können auch Termine für eine professionelle Energieberatung vereinbart werden. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Verbraucherzentrale.

Auch die Deutsche Energie-Agentur hat viele Informationen für Sie aufbereitet. Zum Einstieg gibt es eine Checkliste mit den Grundregeln für ein gutes Wohnklima. Ausführlichere Informationen für Mieter*innen bietet das Faltblatt „So heizen und lüften Sie richtig!"und die Broschüre „Gesund wohnen. Gut gelüftet. Schlau geheizt.“

Wenn Sie Hausbesitzer*in/ Hausbewohner*in sind, bietet die Infobroschüre "Machen Sie dicht: Energiesparen in Gebäuden" viele Informationen, wie zum Beispiel die Heizungsanlage optimiert werden kann und wie sich eine fachgerechte Dämmung auf den Wärmeverbrauch des Hauses auswirkt. Einige Maßnahmen können direkt umgesetzt werden, wann haben Sie zum Beispiel zuletzt einen hydraulischen Abgleich gemacht?

Ausführliche Beratungen zum Thema „Heizung“ finden Sie auf der Seite heizung.de. Vom Heizungskauf über den*die passende*n Installateur*in bis zu den korrekten Einstellungen für die Heizungsanlage sind hier Infos zu finden.

Sehr hilfreiche Videos gibt es auch auf dem YouTube-Channel von heizung.de. Es werden sowohl verschiedene Heizungsarten erklärt, als auch Tipps und Tricks zum richtigen Heizverhalten genannt.

Förderungen

Eine Übersicht zu finanziellen Fördermöglichkeiten im Bereich Beratung, Bauen, Sanieren und Heizen finden Sie finden Sie hier

Heizkörper mit Thermostat
Nur 1 Grad Celsius geringere Raumtemperatur spart etwa 6 Prozent Energiekosten. - Foto: ri - pixabay

Checkliste für optimales Wohnklima

  • Überprüfen Sie Ihren Energieverbrauch regelmäßig.
  • Sorgen Sie mehrmals am Tag für eine gute Durchlüftung der Wohnung.
  • Lüften Sie in der kalten Jahreszeit kurz und kräftig, anstatt die Fenster längere Zeit zu kippen.
  • Lüften Sie Ihr Schlafzimmer direkt nach dem Aufstehen.
  • Nutzen Sie ein Messgerät zur Kontrolle der Luftfeuchtigkeit und der Temperatur.
  • Lüften Sie Bad und Küche direkt nach dem Entstehen der Luftfeuchtigkeit.
  • Alle Räume ausreichend heizen
  • Drehen Sie die Heizung bei geöffnetem Fenster runter.
  • Türen zu weniger geheizten Räumen geschlossen halten
  • Senken Sie nachts die Raumtemperatur und schließen Sie Jalousien und Vorhänge.
  • Heizkörper nicht verdecken
  • Einstellbereich der Thermostatventile eingrenzen
  • Fenster und Türen abdichten
  • Möbel und Vorhänge mit Abstand zu Wand beziehungsweise Fußboden platzieren

    Quelle: Deutsche Energieagentur

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