AUSBILDUNG BEI DER STADT
Friedhofsgärtner*in

Du magst die Natur und bist gerne an der frischen Luft? Du hast Lust die Jahreszeiten hautnah zu erleben und am Ende des Tages zu sehen, was du geschafft hast? Dann bist du bei uns genau richtig.

 Komm in unser Team bei der Landeshauptstadt Kiel! Wir bilden dich zur*zum Friedhofsgärtner*in aus.

 Du sorgst dafür, dass unsere Friedhöfe nicht nur Orte der Ruhe, sondern auch lebendige Parkanlagen sind. Hier begegnen sich Menschen, gedenken ihren Angehörigen oder verschnaufen kurz vom Alltag. Friedhöfe sind ein Stück Stille und Natur mitten in der Stadt. Hilf uns, diese grünen Oasen zu erhalten.

 Zusammen bauen und pflegen wir moderne Grabanlagen, naturnahe Baum- und Waldgräber, großzügige Staudenpflanzungen und ökologisch wertvollen Anlagen wie Wildwiesen und Benjeshecken.

 Wenn du Lust hast uns und den Betrieb kennen zu lernen, freuen wir uns auf einen Besuch von dir. Schnuppertage und Praktika sind von März bis Oktober möglich.

  

 

Wir suchen zuverlässige Auszubildende, die Interesse an Natur und Technik haben.
  • Wetterfestigkeit: Du bist gerne draußen an der frischen Luft - auch bei typischem Kieler Wetter.
  • Motivation: Du hast Lust auf Bewegung, handwerkliche Arbeit und Technik.
  • Interessen: Du solltest Spaß an körperlicher Arbeit haben und handwerkliches Geschick mitbringen.
  • Schulabschluss: Ein guter Erster allgemeinbildender Schulabschluss (ESA)

 

Drei Jahre

Praxis
Überwiegend auf den Friedhöfen Russee und Meimersdorf sowie auf dem Ostfriedhof. Die Anzucht von Beet- und Balkonpflanzen und Kenntnisse in der Staudengärtnerei werden auf dem Friedhof Russee sowie in verschiedenen Betrieben in Kiel und dem näheren Umland im Rahmen von Praktika vermittelt.

Theorie
Der Berufsschulunterricht findet in der Außenstelle des RBZ im Steenbeker Weg 153 in Kiel - Projensdorf statt.

Im theoretischen Unterricht in der Berufsschule erwirbt man Grundkenntnisse auf den Gebieten:

  • Standortaufnahme/Informationsbeschaffung und -auswertung
  • Pflanzen und ihre Verwendung
  • Organisation und Kontrolle von Produktion, Dienstleistung und Arbeit
  • umweltbewusste Kulturführung, Pflege, Baumaßnahmen
  • Betriebsausstattung
  • Betriebsorganisation, Vermarktung, Betriebserfolg

  • wie Erden und Substrate zusammengesetzt sind und welche Eigenschaften sie haben
  • wie man Pflanzen bestimmt und welche Ansprüche und Eigenschaften diese haben
  • wie man Pflanzenkataloge nutzt
  • wie man Maschinen, Geräte, Werkzeuge und bauliche Anlagen pflegt, sie einsetzt und instand hält
  • wie man Schädigungen an Pflanzen feststellt und welches die Ursachen dafür sind
  • was bei der Ernte und der Verwendung von Pflanzen zu beachten ist
  • wie man Pflanzenarten und -sorten unter Beachtung ihrer Ansprüche und Wirtschaftlichkeit einsetzt
  • wie man Nährstoffmangel- und Nährstoffüberschusserscheinungen feststellt
  • welche Maschinen und Geräte für die Ernte von Pflanzen und Pflanzenprodukten eingesetzt werden
  • wie man technische Arbeitsabläufe kontrolliert, Störungen an Maschinen und Geräten feststellt und kleinere Reparaturen durchführt
  • wie man technische Einrichtungen, insbesondere zum Heizen, Lüften, Schattieren, Bewässern und Düngen den Anforderungen der Kulturen entsprechend einsetzt
  • wie man verschiedene Pflanzenarten vegetativ vermehrt, Aussaaten durchführt und bis zur Verkaufsreife kultiviert
  • wie man Grabstätten plant und Grabskizzen erstellt, Grabstätten neu bepflanzt und gestaltet, wie man sie je nach Jahreszeit pflegt
  • wie man der Jahreszeit und dem Zweck entsprechend Kränze, Grabsträuße, Grabgestecke und Schalenbepflanzungen herstellt
  • wie man Kunden über friedhofsgärtnerische Leistungen wie Grabneupflanzungen, Dauerbepflanzungen, jahreszeitliche Wechselbepflanzungen und Dauergrabpflege informiert

Die Ausbildungsvergütung beträgt ab 1. April 2025 (brutto)

1. Ausbildungsjahr: 1.293,26 Euro
2. Ausbildungsjahr: 1.343,20 Euro
3. Ausbildungsjahr: 1.389,02 Euro

Die Bewerber*innen absolvieren einen praktischen Eignungstest. Nach einem erfolgreichen Test wird ein Einzelgespräch geführt. Die eingereichten Bewerbungsunterlagen, das Testergebnis und das Einzelgespräch bilden die Grundlage für eine Einstellungsentscheidung.

Beschäftigung finden Friedhofsgärtner*innen in Friedhofsgärtnereien oder im Einzel- und Großhandel mit Blumen. Außerdem können sie für Friedhofsverwaltungen tätig werden. Aufgrund der breit gefächerten Ausbildung finden Friedhofsgärtner*innen in nahezu allen Fachrichtungen des Gartenbaus Anstellung. Insbesondere im Garten- und Landschaftsbau sind gelernte Friedhofsgärtner*innen wegen ihrer meist guten Pflanzenkenntnisse gefragt.

Nach ihrer Ausbildung müssen sie meist entscheiden, welche Gebiete für sie in Frage kommen, worauf sie sich spezialisieren möchten. Etwa Grabpflege und -erneuerung, Trauerbinderei, Dekoration oder Verkauf. Personen mit Hochschulzugangsberechtigung können ein Studium in Erwägung ziehen.

Gärtner*innen der Fachrichtung Friedhofsgärtnerei können sich mit einer Friedhofsgärtnerei selbstständig machen. Erfahrungsgemäß geschieht dies jedoch eher im Bereich Garten- und Landschaftsbau.

Wichtig zu Wissen

Jetzt bewerben

Bewerbung bis 24. April 2026

Ausbildungsstart: 1. August 2026

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Hanna Matthiesen

0431 901-2278

Portrait Hanna Matthiesen

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