Ortsteil Ellerbek / Wellingdorf

Wussten Sie, dass Ellerbek älter ist als Kiel?

Rund 14.300 Menschen wohnen im Ortsteil Ellerbek / Wellingdorf, und mit rund 136 Hektar Erholungs- und Wasserfläche ist er ein Ortsteil zum Durchatmen. Viele Kieler*innen und Tourist*innen schätzen diesen grünen Bereich.

 

 

 

Ortsbeirat für Ellerbek / Wellingdorf

Hier wird Politik für den Stadtteil gemacht.  Alle sind herzlich eingeladen, an den monatlich stattfindenden Sitzungen teilzunehmen. Der Ortsbeirat freut sich auf Ihre Ideen und Anregungen.

Ortsbeiräte sind überparteiliche Stadtteilgremien. Sie besfassen sich mit Angelegenheiten, die ihren Ortsteil betreffen, werden von den zuständigen Ämtern über alle wichtigen Vorhaben informiert und hierzu angehört.

Der Ortsbeirat Ellerbek / Wellingdorf

 

 

Ellerbek ist ein zentrumsnaher, grüner Wohnstandort, hauptsächlich mit Einzel- und Reihenhausbebauung, ohne größere wirtschaftliche Aktivitäten im Stadtteil. Er zählt rund 6.300  Einwohner*innen (Stand: Dezember 2019). Typisch für den Stadtteil sind die weitläufigen Grünanlagen und Parks. Im Freibad kann man sich im Sommer abkühlen. Das „Theater im Werftpark“ lädt in den Volkspark ein. Die grüne Lunge Ellerbeks ist der Schwanenseepark. Nur einen direkten Fördezugang hat Ellerbek nicht - das Marine-Arsenal liegt davor.

Ellerbek gibt es schon länger als die 1242 gegründete Stadt Kiel. Lange Zeit waren die Boot- und Schifffahrt sowie die Fischerei die wichtigsten Erwerbszweige in Ellerbek. Ein gewaltiger Umschwung erfolgte erst mit der Dampfschifffahrt und der Ansiedlung der Werften, die auch die Umsiedlung vieler Ellerbeker*innen nach Wellingdorf zur Folge hatte. 

Mehr zum Stadtteil auf www.kieler-ostufer.de

Wellingdorf hat rund 8.000 Einwohner*innen. Der Stadtteil ist umgeben von viel Grün und liegt, landschaftlich wunderschön, an der Schwentinemündung. In den vergangenen Jahren wurden auch mit Hilfe von Fördermitteln große Anstrengungen unternommen, die Attraktivität dieses Bereiches zu steigern. 

Die Sanierung der Alten Schwentinebrücken, die Aufwertung des Stadtteilzentrums, die Umgestaltung des Lunaplatzes und die Infrastruktur des Seefischmarktgeländes sind Beispiele dafür. Mittlerweile hat sich der Schwentinemündungsbereich zu einem beliebten Ausflugs- und Naherholungsziel für Anwohner*innen, Besucher*innen und Tourist*innen entwickelt. 

Mehr zum Stadtteil auf www.kieler-ostufer.de


Das Stadtteilbüro Ost

Vielleicht haben Sie das Stadtteilbüro auch schon kennengelernt – zum Beispiel als einer der Herausgeber der Stadtteilzeitung „Unser Ostufer“ oder als Organisator des Wellingdorfer Stadtteilfestes?

Bei Projekten wie der Erstellung des Kinderstadtteilplans, der Entwicklung des Klaus-Exner-Platzes oder dem Bewegungsförderungsangebot „Spiel und Spaß für alle“? Bei Bürger*innenbeteiligungen, zum Beispiel zur Umgestaltung des Tilsiter Platzes oder im Rahmen des ExWoSt-Projektes „Aktive Mobilität in städtischen Quartieren“?

Das Stadtteilbüro ist ist eines von insgesamt drei Stadtteilmanagements auf dem Kieler Ostufer und räumlich zuständig für die Stadtteile Ellerbek und Wellingdorf.
 

Das Stadtteilbüro Ost ist Ihr Ansprechpartner, wenn Sie zum Beispiel

  • Informationen über den Stadtteil suchen
  • sich über Aktionen im Stadtteil informieren möchten
  • im Stadtteil aktiv werden wollen und - zum Beispiel - eine Initiative zur Mitarbeit suchen
  • Veranstaltungen und Aktionen im Stadtteil organisieren und durchführen möchten
  • Kontakt zu Akteur*innen im Stadtteil oder in der Verwaltung knüpfen möchten
  • eine Idee für ein Projekt haben und Mitwirkende sowie Unterstützung suchen
  • Ihr Projekt öffentlich darstellen möchten
     

Das Stadtteilbüro Ost hat zudem als „Experte vor Ort“ eine zentrale Schnittstellen-Funktion zwischen den Bürger*innen sowie der Verwaltung und Politiker*innen. Es steht mit wichtigen Institutionen, Verbänden und Organisationen in ständigem Austausch. Dieser integrierte und präventive Ansatz auf Stadtteilebene sowie die Steuerungsfunktion unterscheidet das Stadtteilmanagement von den „Anlaufstellen“ (zum Beispiel Mietertreffs, Nachbarschaftsnetzwerke), die auf kleinräumiger Quartiersebene und einzelfallbezogener Bewohner*innenebene agieren.

Das Büro will die Entwicklungen der Stadtteile anstoßen und aktiv vor Ort unterstützen. Es vernetzt, beteiligt, initiiert, organisiert, unterstützt, entwickelt, informiert und fungiert als Lotse für Ellerbek und Wellingdorf. Dabei orientiert sich die Arbeit stets an den Gegebenheiten, Herausforderungen und Potentialen vor Ort.

Das Kieler Ostufer ist aufgrund des erhöhten Handlungsbedarfs hinsichtlich seiner baulichen, sozialen und ökologischen Situation im Jahr 1998 als Fördergebiet für benachteiligte städtische Gebiete ausgewählt worden. So wurden zwischen 1998 und 2008 neben den Stadtteilen Gaarden-Ost und teilweise Gaarden-Süd auch Ellerbek, Wellingdorf und ein Teil von Neumühlen-Dietrichsdorf in die EU-Gemeinschaftsinitiative URBAN (I und II) für benachteiligte städtische Gebiete aufgenommen. 

Zusätzlich wurde der Stadtteil Gaarden 2000 als Fördergebiet des Städtebauförderungsprogrammes „Soziale Stadt“ festgesetzt. Dieses Fördergebiet wurde 2004 auf das gesamte damalige „URBAN“-Gebiet ausgeweitet, um Projekte kombiniert aus den beiden Förderungen realisieren zu können. Durch diese kombinierte Förderung konnten zum Beispiel bedeutende öffentliche Projekte zur Attraktivitätssteigerung des Schwentinemündungsbereichs umgesetzt werden.

Seit dem Beginn dieser Förderung betreibt die Landeshauptstadt Kiel auch professionelle Stadtteilmanagements auf dem Kieler Ostufer. Das Stadtteilbüro Ost besteht seit 2009 (zuvor: URBAN-Büro) und wird seit dem Auslaufen des URBAN II-Programmes Ende 2008 aus dem städtischen Haushalt finanziert. Bis 2016 war das Stadtteilbüro Ost neben Ellerbek und Wellingdorf auch für den Stadtteil Neumühlen-Dietrichsdorf zuständig, was sich jedoch mit der Aufnahme dieses Stadtteils in das Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt“ und der damit einhergehenden Implementierung eines eigenen Stadtteilmanagements („Büro Soziale Stadt Neumühlen-Dietrichsdorf“) änderte.

Trägerin des Stadtteilbüros Ost ist – ebenso wie für das Büro Soziale Stadt Gaarden, das Wirtschaftsbüro Gaarden sowie das Büro Soziale Stadt Neumühlen-Dietrichsdorf – die stadteigene Projektgesellschaft Kiel-Gaarden gmbH.

 

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Kontakt

Madleen Bergmann, M. Sc. Stadt- und Regionalentwicklung
0431 97 99 53 48


David Vetter, Dipl.-Geograph
0431 97 99 53 47


Stadtteilbüro Ost
Langer Rehm 39, 24149 Kiel

Sprechstunde
Dienstag 9 - 12 Uhr
Donnerstag 13 - 16 Uhr
Oder Termine nach Vereinbarung

Außerhalb der Sprechzeiten sind wir am Standort Gaarden zu erreichen.
Büros für Stadtteilentwicklung, Vinetaplatz 2, 24143 Kiel