Das Stadtgrün ist ein historisches Erbe und eine Zukunftsaufgabe zugleich: Parks und Grünanlagen sind Orte der Identität und der Stadtgeschichte, Orte für Erholung, und Lebensräume für Pflanzen und Tiere. Das Stadtgrün übernimmt viele soziale, gesundheitliche, wirtschaftliche, ökologische und klimatische Funktionen.

 

Warum ein Konzept zum Stadtgrün?

Das neue Konzept zum Kieler Stadtgrün steht im Zusammenhang mit der Aktivierung von Wohnbau- und Gewerbeflächen. Die Entwicklung des Stadtgrüns und der Grünen Infrastruktur wird als eine zentrale Aufgabe der Stadtentwicklung verstanden, um Kiel an die sich verändernden Rahmenbedingungen anzupassen und weiter zu profilieren.

Urbanität und Natur sowie Dichte und grüner Freiraum sollen in der Stadtentwicklung miteinander vereinbar sein. Dafür schafft das Konzept die Grundlage. Mit dem Ratsbeschluss zum Climate Emergency im Mai 2019 hat sich Kiel verpflichtet, bei allen kommunalen Handlungen und Beschlüssen die Auswirkungen auf das Klima vorrangig zu berücksichtigen. Das Konzept Stadtgrün umzusetzen ist ein Beitrag zur klimagerechten Stadtentwicklung.

  • Es schafft Bewusstsein und Wertschätzung für das Stadtgrün.
  • Es verankert die Grüne Infrastruktur als festen Bestandteil der städtebaulichen Entwicklung.
  • Es bestimmt Ziele und etabliert Instrumente und Maßnahmen, um eine nachhaltige Grün- und Freiraumentwicklung dauerhaft zu sichern.
  • Es bringt Arbeits- und Umsetzungsprozesse in Gang.
  • Es nimmt Ergebnisse aus einem laufenden fachlichen Austausch zwischen den Kieler Naturschutzverbänden, der Politik und der Verwaltung auf.
  • Es soll als Handlungskonzept weiterentwickelt werden.
Konzeptentwurf geht in die Beratung

Der Konzeptentwurf und das Vorgehen zur weiteren Befassung sind Anfang September 2020 als Geschäftliche Mitteilung in den Innen- und Umweltausschuss und den Bauausschuss eingebracht worden.

 

Plakat
 


Konzept Stadtgrün | Entwurf – Infoveranstaltung am 29. September

Der Entwurf „Konzept Stadtgrün“ befasst sich schwerpunktmäßig mit den öffentlichen naturnahen sowie den öffentlichen gestalteten Kieler Grün- und Freiflächen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, besonders die Mitglieder der Kieler Ortsbeiräte und der Naturschutz-Verbände. Die Veranstaltung informiert über die Inhalte des Konzeptentwurfs und das weitere Vorgehen. Wir freuen uns auf Ihr Kommen und auf die gemeinsame Diskussion.

Dienstag, 29. September 2020
Schwedenkai 1, 24103 Kiel
Einlass ab 19.15 Uhr, Veranstaltungsbeginn: 19.30 Uhr

Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt. Aus Gründen des Infektionsschutzes ist eine Anmeldung und Registrierung spätestens bis 25. September erforderlich.

Auch nach der Veranstaltung können Sie uns bis zum 31. Oktober unter der Mailadresse stadtgruen@kiel.de Ihre Anmerkungen zum Konzept schicken.

Kontakt zum Team Stadtgrün
Anzahl der Personen (maximal 3) *

 

Berichte und Dokumentationen im Rats-Infosystem

 

 

  • Damit alle Wortbeiträge und Anregungen zuverlässig erfasst werden können, wird von der Veranstaltung wird ein Audio-Mitschnitt zu Protokollzwecken gemacht. Mit der Anmeldung ist das Einverständnis der anmeldenden Person(en) dazu erteilt.
  • Die Organisator*innen der Stadt sind sich ihrer besonderen Verantwortung im Umgang mit dem Coronavirus SARS-CoV 2 bewusst. Ein Abbruch oder eine Absage der Veranstaltung „Entwurf Konzept Stadtgrün“ ist bei veränderter Corona-Lage ausdrücklich nicht ausgeschlossen.
  • Am Veranstaltungsort gelten besondere Hygiene- und Abstandsregeln zum größtmöglichen Schutz vor Infektionen.
  • Die Anzahl der Gäste richtet sich nach der Kapazität des Veranstaltungsortes sowie den aktuellen Regelungen des Landes Schleswig-Holstein, maximal 250 Personen in geschlossenen Räumen.
  • Die Anmeldung erfolgt vorab ausschließlich online oder telefonisch.
  • Mit dem Anmeldeformular werden die Daten - Namen, Adressen, Telefonnummer und E-Mail-Adressen - aller teilnehmenden Gäste erfasst. Diese Daten werden beim Einlass des Veranstaltungsortes durch Sicherheitspersonal mit dem Personalausweis oder Führerschein abgeglichen. Dieses mit dem Kieler Gesundheitsamt abgestimmte Vorgehen stellt sicher, dass Personenbeschränkungen eingehalten werden.
  • Alle Ein- und Ausgänge des Veranstaltungsortes werden zu jeder Zeit der Veranstaltung durch Sicherheitspersonal gesichert. Zudem werden die Abstandsregelungen kontrolliert. Außerhalb der Sitzplätze muss eine Alltagsmaske (Mund-Nasen-Bedeckung) getragen werden.
  • Bei der Veranstaltung gibt es kein gastronomisches Angebot.
  • Grundsätzlich bitten die Organisator*innen alle Gäste der Veranstaltung, die Hygiene- und Abstandsregelungen zu beachten. Die Nutzung der Corona-Warn-App der Bundesregierung wird empfohlen. 
Information nach Artikel 13 DSGVO

im Zusammenhang mit der Erhebung von Kontaktdaten nach der Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 (Corona-Bekämpfungsverordnung) vom 26. Juni 2020 (in der ab 2. September 2020 und bis 4. Oktober 2020 geltenden Fassung)

Wer ist für die Datenverarbeitung verantwortlich und an wen kann ich mich wenden?

Datenverantwortlicher
Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer
0431 901-0


Vertreten durch das
Stadtplanungsamt
241034 Kiel, Fleethörn 9
0431 901-2567
 

Datenschutzbeauftragter, Auskunfts- und Beschwerderecht

Sie haben nach Artikel 15 DSGVO ein Recht auf unentgeltliche Auskunft über die Sie betreffenden verarbeiteten personenbezogenen Daten. Bei Fragen zum Datenschutz oder vermuteten Verletzungen des Datenschutzrechtes können Sie sich an den Datenschutzbeauftragten der Landeshauptstadt Kiel wenden:
0431 901-2771

Ihnen steht zudem ein Beschwerderecht bei der Aufsichtsbehörde, dem Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein, zu:
Holstenstraße 98, 24103 Kiel
0431 988-1200
Fax 0431 988-1223

Wofür verarbeiten wir Ihre Daten (Zweck der Verarbeitung) und auf welcher Rechtsgrundlage?

Wir verarbeiten die personenbezogenen Daten zur Sicherstellung der effektiven Rückverfolgbarkeit von Infektionen; es besteht eine Verpflichtung zur Erhebung der Kontaktdaten nach Art. 6 Abs. 1 Buchst. c DSGVO in Verbindung mit § 5 Absatz 5 in Verbindung mit § 4 Absatz 2 der Corona-Bekämpfungsverordnung.

Welche Quellen und Daten nutzen wir?

Wir verarbeiten personenbezogene Daten, die wir von Ihnen im Rahmen Ihrer Anmeldung zu der Öffentlichkeitsveranstaltung „Entwurf Konzept Stadtgrün“ erhalten. Es handelt sich um: Vorname, Nachname, Anschrift, Telefonnummer (nur soweit vorhanden) und E-Mail-Adresse (nur soweit vorhanden).

Wir weisen darauf hin, dass nach § 4 Absatz 2 der Corona- Bekämpfungsverordnung die Kontaktdaten wahrheitsgemäß angegeben werden müssen. Die vorsätzliche Angabe von falschen Kontaktdaten stellt gemäß § 21 Absatz 2 Corona-Bekämpfungsverordnung in Verbindung mit § 73 Absatz 1 a Nummer 24 Infektionsschutzgesetz eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einer Geldbuße in Höhe von 400 Euro (Regelsatz) geahndet werden kann.

Wer bekommt Ihre Daten (Weitergabe an Dritte)?

Innerhalb der Stadtverwaltung erhalten nur diejenigen Stellen und Personen Zugriff auf Ihre Daten, für deren Aufgabenerfüllung die Kenntnis dieser Daten erforderlich ist. Die Kontaktdaten sind auf Verlangen der zuständigen Behörde (Gesundheitsamt) zu übermitteln, sofern dies zur Nachverfolgung von möglichen Infektionswegen erforderlich ist. Die Zulässigkeit der Datenverarbeitung richtet sich dabei nach Art. 6 Absatz 1 Buchstabe a der DSGVO.

Wie lange werden Ihre Daten gespeichert?

Ihre personenbezogenen Daten werden durch technische und organisatorische Maßnahmen geschützt, um einem Verlust oder Missbrauch durch Dritte wirkungsvoll vorzubeugen. Insbesondere sind die Mitarbeiter*innen, die ihre personenbezogenen Daten verarbeiten, auf das Datengeheimnis verpflichtet. Die Kontaktdaten werden für einen Zeitraum von vier Wochen aufbewahrt und dann vernichtet.

Werden Daten in ein Drittland oder an eine internationale Organisation übermittelt?

Nein, eine Datenübermittlung in Drittstaaten (Staaten außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraumes - EWR) findet nicht statt.

Besteht eine Pflicht zur Bereitstellung von Daten?

Ja, es besteht eine Verpflichtung zur Erhebung der Kontaktdaten nach § 5 Absatz 5 in Verbindung mit § 4 Absatz 2 der Corona-Bekämpfungsverordnung.

Inwieweit gibt es eine automatisierte Entscheidungsfindung im Einzelfall?

Wir nutzen in den einzelnen Verwaltungsverfahren grundsätzlich keine vollautomatisierte Entscheidungsfindung gem. Art. 22 DSGVO.

Welche Datenschutzrechte haben Sie?

Jede von einer Datenverarbeitung betroffene Person hat nach der DSGVO insbesondere folgende Rechte:

a) Auskunftsrecht über die zu ihrer Person gespeicherten Daten und deren Verarbeitung
(Artikel 15 DSGVO).

b) Recht auf Datenberichtigung, sofern die Daten unrichtig oder unvollständig sein sollten
(Artikel 16 DSGVO).

c) Recht auf Löschung der zu ihrer Person gespeicherten Daten, sofern eine der Voraussetzungen von Artikel 17 DS-GVO zutrifft. Das Recht zur Löschung personenbezogener Daten besteht ergänzend zu den in Artikel 17 Absatz 3 DSGVO genannten Ausnahmen nicht, wenn eine Löschung wegen der besonderen Art der Speicherung nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich ist. In diesen Fällen tritt an die Stelle einer Löschung die Einschränkung der Verarbeitung gemäß Artikel 18 DSGVO.

d) Wird die Richtigkeit der personenbezogenen Daten bestritten, besteht das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung für die Dauer der Richtigkeitsprüfung. Das Recht auf Einschränkung der Datenverarbeitung besteht zudem, sofern die Daten unrechtmäßig verarbeitet wurden, die Daten zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen der betroffenen Person benötigt werden oder bei einem Widerspruch noch nicht feststeht, ob die Interessen des Verantwortlichen gegenüber denen der betroffenen Person überwiegen (Artikel 18 Absatz 1 lit. b, c und d DSGVO).

e) Widerspruchsrecht gegen bestimmte Datenverarbeitungen, sofern an der Verarbeitung kein zwingendes öffentliches Interesse besteht, das die Interessen der betroffenen Person überwiegt, und keine Rechtsvorschrift zur Verarbeitung verpflichtet (Artikel 21 DSGVO).

Es gelten nach dem Landesdatenschutzgesetz (LDSG) Beschränkungen der Informationspflicht, der Auskunftspflicht, des Widerspruchsrechts und der Pflicht zur Benachrichtigung der von einer Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten betroffenen Person nach den §§ 8 bis 11 LDSG. Sollten Sie von Ihren oben genannten Rechten Gebrauch machen, wird geprüft, ob die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür erfüllt sind.

Sollten Sie von Ihren oben genannten Rechten Gebrauch machen, werden wir prüfen, ob die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür erfüllt sind.


Stand der Information: 20. August 2020
 

Kontakt

Landeshauptstadt Kiel
Stadtplanungsamt


0431 901-2567

 

Platanenallee
Diederichsenpark mit Fördeblick
Kleingartengelände
Seewiesen
Buchenwald
Holstenplatz mit Brunnen und Blumen

 

Was zählt zum Stadtgrün?

Der Begriff Stadtgrün umfasst alle Formen grüner Freiräume und begrünter Gebäude.

Zu den Grünflächen zählen Parkanlagen, Friedhöfe, Kleingärten, Brachflächen, Spielbereiche und Spielplätze, Sportflächen, Straßenbegleitgrün und Straßenbäume, Siedlungsgrün, Grünflächen an öffentlichen Gebäuden, Naturschutzflächen, Wald und weitere Freiräume, die zur Gliederung und Gestaltung der Stadt entwickelt, erhalten und gepflegt werden müssen.

Auch private Gärten und landwirtschaftliche Nutzflächen sind wesentliche Teile des Stadtgrüns.

Weiterhin zählen das Bauwerksgrün mit Fassaden- und Dachgrün, Innenraumbegrünung sowie Pflanzen an und auf Infrastruktureinrichtungen dazu.

Dem Stadtgrün zuzuordnen sind außerdem das Netz an befestigten Wegen, Promenaden, Plätzen, Wirtschaftswegen der Wasser-, Forst- und Landwirtschaft im urbanen Kontext sowie mittelbar verkehrsberuhigte Straßen und breite Fußwege, die eine Voraussetzung bilden, um Stadtgrün zu erreichen.

(Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, 2017).