AMT FÜR GESUNDHEIT

Impfberatung & Impfungen

Impfungen gehören zu den wichtigsten und effektivsten Maßnahmen, um Krankheiten zu verhindern.

Eine Schutzimpfung schützt nicht nur mich selbst vor hochansteckenden Krankheiten wie Masern, Röteln oder Keuchhusten, sondern auch meine Mitmenschen.

Konsequentes Impfen führt dazu, dass sich ansteckende Krankheiten nicht weiter ausbreiten und letztendlich weltweit ausgerottet werden können.

Dank umfangreicher Impfprogramme in Deutschland kommen viele Krankheiten wie zum Beispiel die Kinderlähmung (Polio) heutzutage glücklicherweise nur noch selten vor.

Doch ist dies kein Grund, impfmüde zu werden – denn nur eine ausreichend hohe Durchimpfungsrate schützt uns alle vor einem erneuten Ausbruch solcher Krankheiten (Herdenimmunität).

Die unabhängige Ständige Impfkommission (STIKO) in Deutschland prüft, welche Impfungen für wen empfohlen und sinnvoll sind. Auf diesen Empfehlungen baut die individuelle Beratung durch Ihre Ärzt*in oder den Öffentlichen Gesundheitsdienst auf.

Im Amt für Gesundheit der Landeshauptstadt Kiel kann sich jede*r in der Impfsprechstunde beraten und gegebenenfalls auch kostenlos impfen lassen.

 

Das Amt für Gesundheit bietet eine regelmäßige ärztliche Impfsprechstunde an.

Jeden Donnerstag außerhalb der Ferien von 11 bis 13 Uhr können sich in den Räumen 117 und 117a im 1. OG im Haus der Gesundheit alle Menschen jeden Alters beraten und ggf. auch kostenfrei impfen lassen. Bringen Sie hierfür Ihren Impfausweis und Ihre Versichertenkarte mit. Falls der Ausweis nicht (mehr) vorhanden ist, stellen wir Ihnen einen neuen aus.

Im Vordergrund stehen die Impfungen gegen Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten und gegen Masern, Mumps und Röteln.

Ab dem 21. Oktober 2019 besteht auch wieder für alle Bürger*innen die Möglichkeit, sich kostenfrei gegen Grippe impfen zu lassen!

Aber auch über alle anderen von der STIKO (ständige Impfkommission in Deutschland) empfohlenen Impfungen können Sie sich informieren.

Für die Vorbereitung Ihrer Reise finden Sie Hinweise zur Verbreitung von Infektionskrankheiten, Impfempfehlungen für eine Vielzahl von Ländern sowie weitere Informationen über Ihr Reiseziel unter folgenden Telefonnummern und Adressen im Internet: 

Nutzen Sie die Impfung, um sich und damit auch Ihr Umfeld vor einer Ansteckung mit der sogenannten Influenza (echte Grippe) zu schützen. Gerade ältere Menschen, chronisch Kranke und Schwangere sollten sich diese Chance nicht entgehen lassen.  

Ärzt*innen sowie medizinisches Fachpersonal finden auf der Webseite des Robert Koch-Institutes umfangreiche Informationen.

Ab dem 21. Oktober 2019 besteht auch wieder für alle Bürger*innen die Möglichkeit, sich in unserer Impfsprechstunde jeden Donnerstag von 11 bis 13 Uhr (siehe Impfsprechstunde) kostenfrei gegen Grippe impfen zu lassen!

Oder vereinbaren Sie einen Termin bei Ihrer Hausärzt*in und lassen sich über die Grippeschutzimpfung beraten. Einige Krankenkassen übernehmen die Kosten für die Grippeschutzimpfung.

Auch viele Betriebsmediziner*innen bieten die Impfung für Beschäftige an. Fragen Sie dort doch einmal nach.

Menschen, die im Gesundheitswesen tätig sind (z.B. Ärzt*innen, Gesundheits- und Krankenpfleger*innen, Sanitäter*innen, Hebammen / Geburtshelfer, Arzthelfer*innen, MFA, Personal in (zahn-)medizinischen Einrichtungen, im Reinigungsdienst, Küchenpersonal sowie Personal in Laboratorien, CTA, MTA) benötigen einen besonderen Impfschutz.

Zum Impfschutz berät Sie ihre Betriebsärzt*in. Gerne können Sie aber auch unsere Impf-Sprechstunde in Anspruch nehmen.

Auf der Internetseite der Landesregierung können Sie sich ausführlich über die Impfempfehlungen für Medizinisches (Labor-Personal) bzw. Personal im Gesundheitsdienst informieren.

Erzieher*innen, Kinderpfleger*innen, Lehrer*innen und Sozialpädagoginnen*en sind einerseits mögliche Überträger von Krankheitserregern und gefährden dadurch ihre Schützlinge. Andererseits sind sie selbst in ihrem Berufsalltag stark infektionsgefährdet

Informieren Sie sich in diesem Informationsblatt über die Impfempfehlungen für Beschäftigte in der Kinderbetreuung.

Für nicht krankenversicherte Säuglinge, Kinder und Jugendliche bietet der Kinder- und Jugendärztliche Dienst des städtischen Amtes für Gesundheit eine Impfsprechstunde an.

Jeden Freitag können Eltern ihre nicht versicherten Kinder in der Zeit von 9 bis 11 Uhr in der Beratungsstelle für Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern in der Kinderklinik des Städtischen Krankenhauses Kiel, Chemnitzstraße 33, impfen lassen.

Um frühere Impfungen mitberücksichtigen zu können, ist es notwendig, dass vorhandene Impfausweise mitgebracht werden. Wichtig ist, dass die Kinder zum Zeitpunkt der Impfung gesund sind. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.

Weitere Informationen gibt es unter 0175 5836931.


Ansprechpartner*innen

Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:


Annika Hering (Ärztin)
Zimmer 202

0431 901 - 2130

 

Dr. Inga Twilling (Ärztin)
Zimmer 5

0431 901-2113

 

Kerstin Glismann
Zimmer 20

0431 901 - 2310

 


Weitere Informationen

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Kontakt

Landeshauptstadt Kiel
Amt für Gesundheit

Abteilung Infektionsschutz und Umwelthygiene
Sachbereich Infektionsprophylaxe
Fleethörn 18-24
24103 Kiel