#CreativeCity
Kiels Kreative Orte

Kiel ist bunt, vielfältig und interessant. Das zeigen wir mit Kiels kreativen Orten. Anhand von drei Fotos und weiteren Infos stellen wir den Ort, den Menschen so wie sein kreatives Schaffen vor.

Über das Projekt

Im Rahmen dieses Projektes stellen wir eine Auswahl an kreativen Orten und deren Akteur*innen vor. Die Orte basieren auf den kreativen Orten, die bei der Online-Befragung Wie kreativ ist Kiel? aus dem Jahre 2021 eruiert wurden.
Gemeinsam mit dem international renommierten Stadtentwickler Charles Landry macht sich die Landeshauptstadt Kiel auf den Weg, ihre kreativen Potenziale im Projekt Creative City Making zu erkunden. 

Kreativität steckt überall

Kreative Orte können dabei aus unterschiedlichen Bereichen, wie z.B. Kunst, Kultur und Wissenschaft stammen. Ziel des Projektes ist es, kreative Orte sichtbarer und zugänglicher zu machen und ein Verständnis dafür vermitteln, dass Kreativität allumfassend und vielfältig ist.

In Zusammenarbeit mit der diplomierten Grafikdesignerin und ausgebildeten Fotografin Betti Bogya erfassen wir den kreativen Kern der Orte und stellen die dazugehörigen Personen vor.


ALTE MU

Mathias und Angelika sorgen mit ihrem Team nicht nur in der ALTEN MU für einzigartige Naturdesigns, sondern geben ihr permakulturelles Wissen und gelebte Nachhaltigkeit weiter an Jung und Alt, z. B. in Schul- und Kleingärten. Bei der Öffentlichkeitsarbeit unterstützt Leona Sedlaczek von der ALTEN MU das Permakulturteam.

„Wir sind ein grünes Klassenzimmer inmitten der städtischen Natur. Ein Ort, an dem ausprobiert und gelernt werden darf. Die einzigartigen Beete sind für uns der Ausdruck von lebendiger Kreativität, denn hier wächst Vielfalt im wahrsten Sinne des Wortes. In der ALTEN MU werden Synergien geschaffen, die es sonst an keinem Ort gibt.“

Der Eingan der Alten Mu. Im Vordergrund sind gelbe Blumen. Im Hintergrund der Eingang und das Schild der Alten Mu. - öffnet eine vergrößerte Ansicht
Portraitaufnahme von Mathias und Angelika. Mathias steht links und trägt eine braune Cap, ein schwarzes Hemd und eine graue Latzhose. Angelika steht rechts und trägt eine rot-weiß gestreifte Bluse. Sie trägt eine schwarze Brille. Beide lächeln. - öffnet eine vergrößerte Ansicht
Ein Stück Garten aus dem Außenbereich der Alten Mu. Rechts steht eine Schiebkarre. Es wachsen viele grüne Blumen und Kräuter durcheinander. - öffnet eine vergrößerte Ansicht

Anscharcampus

Heiko Kolz, Geschäftsführer des Coworking-Places Anscharcampus GmbH.

„Kreativ am Anscharcampus ist, dass hier Menschen aus unterschiedlichen Bereichen und Generationen zusammenkommen, die sich wahrscheinlich sonst nie treffen würden. Gemeinsam verfolgen wir die Frage, wie wir in Zukunft lernen, leben und arbeiten wollen.“

Das Gebäude des Anscharcapus aus dem Anscharpark. Die Sonne scheint und der Himmel ist blau mit ein paar Wolken. Das Haus hat roten Backstein und weiße Wände. Vorne ist ein Weg und grüner Rasen. - öffnet eine vergrößerte Ansicht
Portraitaufnahme von Heiko Kolz. Er trägt eine orangfarbende Cap und ein schwarzes T-Shirt. Er lächelt. in die Kamera. - öffnet eine vergrößerte Ansicht
Ein braune Boot steht in den Räumlichkeites des Anscharcampus. - öffnet eine vergrößerte Ansicht

Café Jupiter

Ju und Lennard haben sich während ihres Studiums der Malerei an der Muthesius Kunsthochschule kennen- und lieben gelernt. Gemeinsam gründeten sie das Café Jupiter in Gaarden.

„Das Café ist ein Ort für Kultur und Kreative. Ich würde den Ort als lebendig, offen und multikulturell beschreiben. Künstler*innen können hier zusammenkommen und Projekte starten – und das natürlich mit gutem Kaffee.“

Das Café Jupiter von Außen. Im Vordergrund ist eine bunte Wand und im Hintergrund der Eingang des Cafés. - öffnet eine vergrößerte Ansicht
Ju und Lennard sitzen an einem Holztisch. Ju sitzt links und trägt ein schwarzes Shirt und eine Brille. Lennard sitzt rechts und trägt eine Jeans und ein braunes Hemd.  - öffnet eine vergrößerte Ansicht
Das Café von Innen. In der Mitte steht eine kleine Treppe, die zu einem anderen Raum führt. Die Wände sind hell und die Dekorationen sind bunt. - öffnet eine vergrößerte Ansicht

Junges Theater im Werftpark

Astrid Großgasteiger ist seit der Spielzeit 2015/16 die künstlerische Leitung des Jungen Theaters im Werftpark.

„Kreativ an dem Ort sind natürlich mein gesamtes Team und die Zuschauer*innen, die das Theater lebendig machen. Wir können mit unseren Stücken die Fantasie und das Spiel anregen. Kreativ ist für mich auch der Stadtteil Gaarden und der Werftpark. Das Grün ist etwas, was uns inspiriert. Der Foyer-Bereich ist unser Secret-Garden. Wir haben versucht, die Natur mit in das Haus zu nehmen.“

Das Theater im Werftpark von Außen. Im Vordergrund steht abstrakte Kunst in blau und rot. Im Hintergrund ein großer grüner Baum und der Eingang des Theaters. - öffnet eine vergrößerte Ansicht
Astrid Großgasteiger blickt lächelnd in die Kamera. Sie trägt eine blaue Bluse und offene blonde Haare.  - öffnet eine vergrößerte Ansicht
Auf einem Schreibtisch steht eine kleine Figur mit einer Mütze. Der Tisch ist voller Bastelutensilien. - öffnet eine vergrößerte Ansicht

KOSMOS

Leah Rott hat 2019 die Idee von einem Pop-up Store zu einem beständigen, nachhaltigen und diversen KOSMOS in der Holstenstraße realisiert.

„Wenn ich hier bin, sehe ich nicht nur die Produkte, sondern die vielen Menschen dahinter. Uns interessieren die individuellen Geschichten zu den Projekten. Es ist schön zu sehen, wie diese Geschichten auch die Kund*innen interessieren, inspirieren und die Produkte umso wertvoller werden lassen. Eine Mischung aus Café, Veranstaltungsort und Produkten, die die Themen der Gründung, Nachhaltigkeit und Social Entrepreneurship aufgreifen.“

Der Kosmos Laden von Außen. Draßen stehen Stühle und Tische. Der Eingang des Landens ist aus Glas. - öffnet eine vergrößerte Ansicht
Leah Rott lächelt in die Kamera. Sie trägt eine schwarz-weiße Bluse und offene braune Haare. - öffnet eine vergrößerte Ansicht
Der Kosmos Laden von Innen. Im Vordergrund steht ein Fahrrad aus Bambus. Im Hintergrund stehen verschiedene Produkte aus dem Laden. - öffnet eine vergrößerte Ansicht

KulturForum

Judith Selck, Leiterin des Kieler KulturForums.

„Das Kreative am KulturForum in der Stadtgalerie Kiel ist, dass die Landeshauptstadt Kiel mit dem KulturForum einen Ort zur Verfügung stellt, der kreativen Köpfen einen Roten Teppich ausrollt. Wir unterstützen Künstler*innen bei der Aufführung und Präsentation ihrer Projekte und können somit ein sehr vielfältiges Programm aus den Bereichen Musik, Theater, Literatur und Film anbieten. Und dann entstehen diese unvergleichlichen Momente, wenn zwischen Bühne und Publikum Begegnung stattfindet.“

Das Kulturforum von Außen. Auf der rechten Seite steht eine Sitzgelegenheit in Form eines grünen Kleeblattes. Im Hintergrund der Eingang zum Kulturforum mit einer lila Tür. - öffnet eine vergrößerte Ansicht
Bild 2 - öffnet eine vergrößerte Ansicht
Auf der schwarzen Bühne des Kulturforums steht ein großer schwarzer Flügel. Im Hintergrund scheint blaues Licht. - öffnet eine vergrößerte Ansicht

lille Brauerei

Florian Scheske und Max Kühl haben 2015 die lille Brauerei gegründet und drei Jahre später ihren Brauereibetrieb in Kiel eröffnet.

„Bier ist ein uraltes Gewerbe in Deutschland, welches wir neu aufgezogen haben. Der moderne Umgang mit Bier macht unseren Standort zu einem ganz besonderen. In der lillebräu kommen Leute im Zentrum Kiels zusammen und können hier kreativ sein. Hier spüre ich, was in Kiel bereits möglich ist und was noch sein könnte.“

Die Lille Brauerei von Außen. Rechts und Links sind Gebäude und in der Mitte ist Gang zur Brauerei. An den Hauswänden befinden sich grüne Flächen. - öffnet eine vergrößerte Ansicht
Florian Scheske lächelt in die Kamera. Er trägt ein schwarz-weiß gestreiftes Shirt. - öffnet eine vergrößerte Ansicht
Die Lille Bräuerei von Innen. Zwei große Fässer stehen in der Mitte des Raumes. Die Fässer sind aus Metall. - öffnet eine vergrößerte Ansicht

Siebdruckwerkstatt Links im Hof

Antonia Lindenberg, Künstlerin und Inhaberin der Siebdruckwerkstatt „Links im Hof“.

„Unsere Siebdruckwerkstatt ist ein kreativer Begegnungsort. Hier können Kursteilnehmende eigene Drucke gestalten und kreativ werden. Natürlich ist auch unsere Arbeit kreativ: Wenn wir uns neue Workshops ausdenken, sprudelt es vor Ideen. Mein Herz geht auf, wenn ich an diesen Ort komme. Es ist ein schöner Ort, an dem man sich gleich wohlfühlt. Diese Rückmeldung bekomme ich auch von Kund*innen. Es gab noch nicht einen Tag, an dem ich hier nicht sein wollte.“

Die Siebdruckwerkstatt von Außen. Im Eingang stehen Ständer mit Karten und Beuteln. Die Eingangstür besteht aus Glas und Holz drumherum. - öffnet eine vergrößerte Ansicht
Antonia Lindenberg lächelt in die Kamera. Sie trägt ein gelbes Oberteil und trägt eine Brille. Ihre Haare sind kurz und blond. - öffnet eine vergrößerte Ansicht
Ein graues Regal mit bunten Karten drauf. Die Karten wurden mit dem Siebdruck hergestellt.  - öffnet eine vergrößerte Ansicht

Pop-up Pavillon

Anne Czichowski, Referentin für Kreative Stadt, und Innenstadtmanager Jonas Godau betreuen seit 2019 den Pop-up Pavillon am Alten Markt in Kiel.

„Der Pop-up Pavillon bietet Kieler*innen kostenlos die Chance, sich mit ihren Ideen, Angeboten und Ausstellungen direkt im Zentrum der Stadt zu präsentieren. Somit ist das Projekt Pop-up Pavillon ein wertvolles Angebot, um das kreative Potenzial der Bürger*innen sichtbar zu machen. Wir wissen vorab nie, wie der Pavillon aussieht, wenn neue Zwischennutzer*innen den Ort bespielen. Es ist jedes Mal eine kreative Überraschung!“

Der Pop-up Pavillon von Außen. Das Gebäude ist schwarz mit gelben Elementen. Am Eingang steht eine gelbe Infotafel. - öffnet eine vergrößerte Ansicht
Anne Czichowski und Jonas Godau lächeln in die Kamera. Anne steht links und trägt ein rotes Shirt mit einem schwarzen Blazer. Jonas sitzt rechts und trägt ein schwarzes Shirt mit einem roten Hemd. - öffnet eine vergrößerte Ansicht
Der Pop-up Pavillon von Innen. Auf einer Werkbank stehen viele bunte Kerzen und Dekorationsartikel. - öffnet eine vergrößerte Ansicht

Räucherei

André Gremmel ist gelernter Betonbauer, Erzieher und Theaterpädagoge und seit 2010 Pächter des Kulturzentrums „Räucherei“. Er hat sich vor allem dafür eingesetzt, dass wieder viele Live-Veranstaltungen stattfinden.

„Gaarden ist für mich ein kreativer, bunter und vielseitiger Stadtteil. Mit den Live-Veranstaltungen in der Räucherei konnten wir schon viele Leute überzeugen, nach Gaarden zu kommen und die schönen Seiten des Ortes zeigen. Der Bezug zum Stadtteil ist uns wichtig, deshalb haben wir die Postleitzahl 24143 groß in unserem Schild.“

Die Räucherei von Außen. Im Bild ist eine Mauer mit diversen Postern und bunten Bemalungen zu sehen. Über der Mauer steht ein rotes Schild der Räucherei. - öffnet eine vergrößerte Ansicht
André Gremmel guckt aus einem Fenster und lächelt dabei. Er trägt eine schwarz-grüne Cap und ein dunkles T-Shirt. - öffnet eine vergrößerte Ansicht
Die Räucherei von Außen. In der Mitte steht eine Bühne mit einem Tisch drauf. Über der Bühne hängen bunte Lichter. - öffnet eine vergrößerte Ansicht

Spiellinie

Maike Wiechmann ist seit 2014 künstlerische Leiterin der Spiellinie auf der Krusenkoppel.

„Kreativ wird der Ort durch die Kinder und die Künstler*innen. Die Krusenkoppel bietet durch ihre Vielseitigkeit mit Bäumen und Hügeln unendliche Möglichkeiten der Gestaltung. Dadurch können wir hier zur Kieler Woche für und mit den Kindern ein Paradies bauen. Wir Großen planen, aber der Zauber kommt immer durch die Kinder. Das ist das Tollste an diesem Projekt!“

An einem Seil hängen bemalte Papagein. Sie sund bunt mit Federn. Im Hintergrund der blaue Himmel, ein paar Wolken und Bäume. - öffnet eine vergrößerte Ansicht
Maike Wiechmann lächelt in die Kamera. Sie trägt eine helles Hemnd und hat offene, kurze Haare. - öffnet eine vergrößerte Ansicht
Mit bunten Buchstaben steht

Waterkant Hub

Sylvie Rham ist seit 2019 beim Projekt Waterkant Hub beschäftigt und mit Hellen Reimer, die seit 2022 dabei ist, für die Ausstellung zuständig. 

„Alles an diesem Ort ist kreativ. Es gibt meiner Meinung nach keinen Zweiten in Kiel, der so ist. Es fängt bei dem Ort selbst an, der ehemaliges Militärgelände ist. Es ist kreativ, wie wir den Ort nutzen dürfen. Wie die Aussteller*innen mit diesem Ort umgehen und mit ihren Ideen den Ort zu etwas sehr Besonderem machen, ist einzigartig. Der Ort ist eine Art Spielplatz und Experimentierraum für alles, was man ausprobieren möchte. Um Gesellschaft ein bisschen besser oder anders zu machen. Wenn man etwas Kreatives sehen möchte, dann kann man es hier sehen und das förmlich in jeder Ecke.“

Das Waterkant Hub von Außen ist eine große Halle aus roten Backstein. Die Eingangstore bestehen aus Metall. Drumherum sind ein paar Bäume und Rasenflächen. - öffnet eine vergrößerte Ansicht
Hellen Reimer und Sylvie Rham stehen nebeneinander. Helen steht links und trägt ein grünes Shirt und goldenen Ohrringe. Sylvie steht rechts und trägt ein gelbes T-Shirt und kurze dunkle Haare. - öffnet eine vergrößerte Ansicht
Auf diesem Bild steht ein Teil der Austellung. Rechts eine rote Tafel mit der Überschrift

In Kiel gibt es viele kreative Orte, die unsere Landeshauptstadt lebenswert machen. Im Laufe des Jahres stellen wir sie hier anhand von drei Fotos und mit weiteren Informationen vor.

Kontakt

Referat Kreative Stadt

0431 901-3078